Strategische Leistungspotenzial-Entwicklung im Gesundheitswesen: Wie aus Zusammenarbeit Teamwork-Excellence wird

Worum es geht

Eines der betriebswirtschaftlichen Grundprinzipien, das zu sicherer Zielerreichung und überdurchschnittlich guten Arbeitsergebnissen führt – nicht nur in Unternehmen, sondern auch in Institutionen, Verbänden oder Vereinen – ist eine exzellent funktionierende Teamarbeit. Sie gewährleistet – unabhängig davon, ob es sich um Projektgruppen, Abteilungen oder Business Units handelt – die Aktivierung der maximal möglichen Synergie aller am jeweiligen Arbeitsprozess Beteiligten. Dieser Teamwork Excellence-Zustand entsteht nicht automatisch, sondern ist das Resultat einer Reihe von Bestimmungsfaktoren, die zusammen den Best Practice-Standard der Teamarbeit bilden. Doch dessen Beachtung wird in vielen Unternehmen vernachlässigt.

Geringere Beachtung der Teamwork-Qualität

Die Ursache hierfür ist die stark in den Vordergrund gerückte Nachfrager-Orientierung. Sie findet zwar ihre Entsprechung in angepassten Organisations-Strukturen, die hier praktizierte Teamwork-Qualität wird jedoch kaum systematisch untersucht und entwickelt. Auch Mitarbeiterbefragungen, die ja ohnehin eher selten stattfinden, können diese Lücke nicht schließen, da sie meist andere Erkenntnis-Ziele verfolgen. Als Kriterien für die Leistungsfähigkeit der Zusammenarbeit von Teams wird i. d. R. das Ausmaß der Zielerreichung genutzt. Dieser Parameter gibt jedoch keine Auskunft über die Teamwork-Leistungsfähigkeit, da er nicht indiziert, ob
– die Zusammenarbeit durch eine Aktivierung bislang ungenutzter Leistungspotenziale vielleicht optimiert werden kann und / oder ob
– Risikofaktoren bestehen, die gegenwärtig noch keine Wirkung zeigen, mittelfristig aber das Leistungsniveau schwächen können.

Zu Teamwork-Excellence durch doppeltes Benchmarking

Eine Methode, die Teamwork-Qualität objektiv, einfach und schnell zu bestimmen, ist das doppelte Teamwork-Benchmarking. Hierbei werden die Kennzeichen der Zusammenarbeit eines Teams zunächst mit dem Best Practice-Standard verglichen. Hierdurch lassen sich

  • der Qualitäts-Status der Zusammenarbeit und
  • die daraus resultierende Leistungsfähigkeit zur Aufgabenerfüllung und Zielerreichung bestimmen sowie
  • die bislang ungenutzten Möglichkeiten zur Produktivitäts-, Effizienz- und Erfolgs-Steigerung identifizieren.

Ergänzt man die Maximal-Betrachtung durch einen zweiten Vergleich mit der Kooperationsqualität anderer Teams der eigenen Branche oder des eigenen Tätigkeitsfeld-Bereiches, wird eine Aussage möglich, wie sich die eigene, derzeit praktizierte Zusammenarbeit zum Minimal-Standard verhält. Aus dieser Gegenüberstellung ergibt sich die Dringlichkeit von Veränderungsmaßnahmen.

Teamwork Insights leicht gemacht

Die beiden beschriebenen Vergleiche bilden das Funktionsprinzip des Valetudo Check-up© „Teamwork Insights“. Die Ferndiagnose aus dem TeleConsulting-Shop des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) ermittelt ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters das Leistungspotenzial von Teams. Das Instrument ist Branchen- bzw. Aufgaben-unabhängig sofort und jederzeit einsetzbar, es eignet sich für die Analyse und Optimierung von Teamformen aller Art (z. B. Gruppen, Abteilungen, Belegschaften, Business Units etc.).
Der validierte Check-up ist keine Mitarbeiterbefragung in der klassischen Form, sondern ein auf die Team-Performance ausgerichtetes Analyse- und Optimierungsinstrument.

Fünf Untersuchungs-Ziele

(1) Die gegenwärtig praktizierte Teamarbeit wird mit Hilfe eines Fragebogens untersucht und einem doppelten Benchmarking-Vergleich mit objektiv-repräsentativen Messgrößen unterzogen:

  • einem Best Practice-Vergleich mit den für eine optimale Teamfunktionalität grundsätzlich notwendigen administrativen und motivatorischen Regeln, Grundlagen und Verhaltensweisen,
  • einer Gegenüberstellung mit der Kooperations-Situation in Branchen- / Tätigkeits-gleichen Teams.

Aus dem doppelten Vergleich wird anschließend ein realistisches Status- und Entwicklungs-Portfolio der Teamarbeit erstellt.

(2)
Eine SWOT-Analyse erhebt die im Team herrschenden Meinungen zu den Stärken, Schwächen, Bedrohungen und Chancen ihrer Zusammenarbeit.

(3)
Die Bestimmung und Analyse der Teamharmonie ermöglicht einen Tiefen-Einblick in das Innenleben des Teams.

(4)
Die Erhebung der Mitarbeiter-Teamexperience zeigt Barrieren und Forcierungsansätze für die Entwicklung der Team-Synergie.

(5)
Ein Aktionsplan mit konkreten Verbesserungsvorschlägen rundet das Paket ab.

Alltagstauglich und konkret

Die Durchführung des validierten Check-up wurde im Hinblick auf eine möglichst hohe Akzeptanz und unkomplizierte Durchführung der Befragung bei maximalem Erkenntnisgewinn konzipiert:

  • die Analyse ist für alle Branchen und Team-Formen geeignet
  • die Untersuchung ist jederzeit einsetzbar, da die benötigten Unterlagen online abrufbar sind,
  • der Analysebogen ist einfach und schnell ausfüllbar, die Bearbeitungszeit liegt bei ca. 20 Minuten,
  • es werden keine personenbezogenen Daten oder Indikatoren erhoben, die es ermöglichen, einen Personenbezug herstellen,
  • der Auswertungsbericht ist ebenfalls anonymisiert, lässt keine Rückschlüsse auf einzelne Team-Mitglieder zu und umfasst eine detaillierte Team-Expertise mit konkreten Handlungsrahmen-Empfehlungen.

Der Valetudo Check-up© „Teamwork Insights“ ist in fünf Varianten erhältlich:

Version „S“ für Teams mit bis zu 15 Personen
Version „M“ für Teams mit 16 bis zu 30 Personen
Version „L“ für Teams mit 31 bis zu 45 Personen
Version „XL“ für Teams mit 46 bis zu 60 Personen

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

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Thill, Klaus-Dieter: (Titel), IFABS: BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)