White Paper für Haus- und Fachärzte zum Zusammenhang von Digitalisierung und Praxismanagement-Insuffizienz

IFABS

Worum es geht

Digital-Lösungen können die Schnelligkeit von Prozessen erhöhen, Arbeiten automatisieren, große Datenmengen handhabbar machen und komplexe Entscheidungen unterstützen. Die Transformation folgt dabei nicht nur dem Ziel einer Erhöhung von Effizienz und Produktivität, sondern orientiert sich vor allem am Leitgedanken einer verbesserten medizinischen Patientenversorgung. Ihr im Arbeitsalltag realisierbarer Nutzen hängt jedoch von den Management-Fähigkeiten der Anwender ab, da die Digitalisierung zu neuen Prozessen führt und modifizierte Strukturen benötigt.

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Patienten-Kommunikation: Was bei Videosprechstunden zu beachten ist

Worum es geht

Haus- und Fachärzte beachten bei Video-Konsultationen zu wenig, dass die Verhaltensweisen der „analogen“ Patientengespräch nicht unverändert in die Digital-Kommunikation übertragbar sind. Ein Ratgeber beschreibt, was für das Gelingen zu berücksichtigen ist.

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Praxismanagement: Erfolgsfaktor „Tribe“

Worum es geht

Ein Tribe ist ein Verbund von Menschen, die durch ein gleich gerichtetes Interesse, eine Vision und enge Kommunikation verbunden sind. Von einer zentralen Person geleitet orientieren sie sich an ihrer Idee, entwickeln sie weiter und werden durch sie und die Gemeinschaft gleichzeitig stark motiviert. Der Tribe der Arztpraxis ist das Team.

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Professionelle Praxisorganisation: Der Blick nach innen zählt

Worum es geht

Bei der persönlichen Ursachenanalyse für dauerhafte Stressbelastung sind für Haus- und Fachärzte vor allem auf äußere Einflüsse in Form von Bürokratisierung, gesundheitspolitische Regelungen oder gestiegene Patientenanforderungen für diese Situation verantwortlich. Doch ein Blick auf die Praxisorganisation zeigt, dass hier die wahre Ursache liegt.

Der Blick nach Innen zeigt die Stressoren

Frust über fehlende Freizeit, Stress, Burn-out: für eine große Anzahl von Ärzten sind diese Begriffe – wie Studien belegen – keine Leerformeln, sondern quälende Realität. Gleichzeitig entwickelt sich aus diesen Phänomenen eine fatale Negativspirale, denn auf Dauer geraten auch Mitarbeiter und Patienten in den Abwärts-Sog des ärztlichen Stimmungstiefs. Bei der Ursachenforschung dominiert der Blick auf externe Faktoren. Praxisanalysen zeigen aber: etwa 2/3 der ärztlichen Stress- und Burn-out-Probleme werden praxisintern durch eine falsche Praxisorganisation verursacht.

Mit Best Practices kaum Stress

Das Stressempfinden der Praxisinhaber ist umso größer, je weniger der Best Practice-Gestaltungsfaktoren, die einen reibungslos funktionierenden Praxisbetrieb gewährleisten, umgesetzt werden:

  • viele Praxisinhaber planen ihre Tätigkeiten nicht, arbeiten ohne Prioritäten und erledigen ihre Arbeit nach Anfall, diese Systemlosigkeit schafft Chaos und Unzufriedenheit,
  • nur wenige Ärzte haben schon einmal eine Arbeitsanalyse durchgeführt und konsequent alle „Zeitfresser“ eliminiert, die meisten Praxisinhaber lassen sich passiv durch den Praxisalltag steuern, statt selbst aktiv zu werden.
  • häufig differieren die Arbeitszeit des Arztes und die verplanten Sprechzeiten, d. h. die Ärzte kommen erst nach dem offiziellen Sprechstundenbeginn, dadurch startet jeder Arbeitstag bereits mit Verzögerungen, die nicht wieder aufgefangen werden können,
  • selten sind klare Absprachen mit den Mitarbeiterinnen, in welchen Fällen eine Konsultation gestört werden darf, meist bleibt die Definition der Wichtigkeit eines Anlasses den Mitarbeitern überlassen, hierdurch entsteht eine Vielzahl von „kleinen“ Ärgernissen, da nur in den wenigsten Fällen die Meinung der Mitarbeiterinnen mit der der Ärzte übereinstimmt,
  • nicht wenige Ärzte sind „Theken-Touristen“: sie kommen im Laufe eines Tages durchschnittlich 56 Mal an den Empfang, um dort Administratives zu erledigen, bei einer mittleren Aufenthaltszeit von etwa einer Minute verlieren sie dort fast eine Stunde Arbeitszeit für Verrichtungen, die meistens eindeutig zum Aufgabenbereich der Mitarbeiterinnen gehören,
  • andere beteiligen sich täglich an der Suche nach Unterlagen oder Dateien, an der Bedienung von dauerklingelnden Telefonen oder bei der Lösung anderer Probleme der Mitarbeiterinnen („Mit wie viel Porto sollen wir diesen Brief frankieren?“),
  • die konsequente Delegation von Arbeiten ist ohnehin ein grundlegendes Problem in Arztpraxen: nur ein geringer Anteil der Ärzte fährt hier eine „klare Linie“ und befreit sich konsequent von allen nicht in ihren Arbeitsbereich fallenden Aufgaben, die meisten befürchten jedoch, dass ohne ihre ständige Intervention und Präsenz nichts vernünftig funktioniert, das Ergebnis: die Mitarbeiterinnen sind aufgrund der „Dauerkontrolle“ frustriert und die Ärzte überarbeitet.

100 Best Practice-Tipps für eine noch bessere Praxisorganisation

Unabhängig davon, ob es Praxisinhabern und ihren Teams darum geht,

  • akut den Arbeitsdruck zu senken,
  • mittelfristig die Effizienz und die Patientenzufriedenheit zu steigern oder
  • langfristig flexibel auf Veränderungen reagieren zu können und den Praxiserfolg zu sichern,

stets ist die Praxisorganisation eine zentrale Stellgröße, diese Ziele auch umzusetzen. Hinzu kommt, dass der Grad ihrer Funktionalität für Patienten ein wichtiger Parameter zur Bewertung der Leistungsqualität von Arztpraxen geworden ist.

Der Ratgeber „100 Best Practice-Tipps für eine noch bessere Praxisorganisation“ unterstützt Haus- und Fachärzte sowie ihre Teams mit praktischen, alltagsbewährten Tipps für eine reibungslos funktionierende Organisation. Sie stammen zum größten Teil von niedergelassenen Ärzten, die ihre Betriebe Best Practice-orientiert entwickelt haben und werden ergänzt durch grundlegende, Organisations-fördernde Erkenntnisse aus Praxisanalysen. Alle Tipps geben Ihnen Anhaltspunkte, wie Sie mit guter Organisation Zeit und Kosten sparen können, die Produktivität erhöhen, eine bessere Arbeitsqualität (Stichwort: Work-Life-Balance) erreichen und insgesamt erfolgreicher sind.

Zum E-Book: https://bit.ly/3d5CcaA

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Professionelle Praxisorganisation: Der Blick nach innen zählt

Worum es geht

Bei der persönlichen Ursachenanalyse für dauerhafte Stressbelastung sind für Haus- und Fachärzte vor allem auf äußere Einflüsse in Form von Bürokratisierung, gesundheitspolitische Regelungen oder gestiegene Patientenanforderungen für diese Situation verantwortlich. Doch ein Blick auf die Praxisorganisation zeigt, dass hier die wahre Ursache liegt.

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Haus- und Fachärzte: Die Digitalisierung benötigt ein solides Führungs-Fundament

Worum es geht

Die Einführung von Digital-Lösungen in den Arbeitsalltag benötigt Mitarbeiter, die den Nutzen der Transformation erkennen und sich an der Umsetzung motiviert beteiligen. Doch die in vielen Arztpraxen anzutreffende geringe Führungs-Kompetenz lässt diesen Zustand gar nicht erst entstehen.

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Digitalisierung: In Arztpraxen besteht keine Aussicht auf eine grundsätzliche Arbeitsentlastung

Worum es geht

Ein im Kontext der Digitalisierung immer wieder herausgestellter und erwarteter positiver Aspekt ist die Arbeitsentlastung für Ärzte und Medizinische Fachangestellte. Doch in der Arbeits-Gesamtbilanz stehen den Tätigkeiten, die durch die Automatisierung wegfallen, neu hinzukommende Arbeiten gegenüber.

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