Optimierungsforschung und Best Practices für die Markt- Kunden- und Patientenorientierung in der Gesundheitswirtschaft

Worum es geht

Leistungspotenziale sind primär mit den Fähigkeiten von Personen verbunden, sie finden sich aber auch – ganzheitlich betrachtet – in der Gestaltung von Strukturen und Prozessen, sowie in Sicht- und Verhaltensweisen oder in Konzepten.

Art und Intensität ihrer Ausprägung bestimmen nicht nur die Arbeits-Qualität der einzelnen Akteure in der Gesundheitswirtschaft, sondern auch die Güte der Zusammenarbeit zwischen ihnen.

Damit Unternehmen, Personen, Institutionen und Verbände mit ihren Produkten, Dienstleistungen, Projekten und Ideen erfolgreich agieren können, müssen sie die ihnen zur Verfügung stehenden Leistungspotenziale ganzheitlich bestmöglich aktivieren, ausrichten und nutzen.

Das Problem der Gesundheitswirtschaft

In vielen Fällen sind die Leistungspotenziale jedoch

  • nur unzureichend ausgebildet und / oder
  • nicht auf die Anforderungen des Handlungsumfeldes ausgerichtet und / oder
  • nicht zukunftsfähig.

So setzen beispielsweise Haus- und Fachärzte aufgrund einer zu geringen Beachtung betriebswirtschaftlicher Handlungsprinzipien bei der Gestaltung ihres Praxismanagements gerade einmal die Hälfte des Best Practice-Standards ein, d. h. der Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, die einen reibungslos funktionierenden Praxisbetrieb ermöglichen. 


Ein anderes Beispiel sind Eigen-Fremdbild-Diskrepanzen, die im Klinik-Bereich, aber auch in der Industrie die Potenzial-Freisetzung behindern und viele Lösungen von Digital-Anbietern finden keine Breiten-Akzeptanz, weil sie mit Vorteilen statt mit Nutzen-Argumentationen an ungeeignete Ansprechpartner kommuniziert werden.

Die Beratungspraxis zeigt, dass hierzu keine adäquaten Korrekturen erfolgen, da in der Gesundheitswirtschaft

  • nicht nur die Analyse-Tätigkeit der Akteure zu gering ist, sondern auch
  • eine falsche Sichtweise vorherrscht: in den meisten Fällen wird symptombezogen nach „der einen zentralen“ Lösung“ gesucht, die tatsächlichen Ursachen liegen aber meist verdeckt und resultieren aus Interaktionen gleich mehrerer Fehljustierungen.

Der IFABS-Optimierungsansatz: Von Vergleichbarem abgrenzen, von Erfolgreichem profitieren

Mit Hilfe

  • einer spezifisch für die Gesundheitswirtschaft entwickelten, validierten Benchmarking-Methode, die Best Practice-Standards und Fach- / Berufsgruppen-Referenzen verwendet, 
  • darauf aufbauenden Key Performance-Indikatoren sowie unter Verwendung
  • betriebswirtschaftlicher Instrumente

führen wir 360-Grad-Untersuchungen durch, die

  • unvollständig ausgebildete Leistungs-Potenziale und Risikofaktoren identifizieren,
  • die Ursachen detailliert analysieren und
  • in maßgeschneiderten Expertisen mit konkreten Aktionsplänen eine perspektivische Optimierung ermöglichen.

Ziel-Größen der zu optimierenden Veränderungen sind hierbei Parameter wie

  • Produktivität, Effizienz, Funktionalität und Gewinn, aber auch
  • Patienten-, Kunden- und Mitarbeiter-Zufriedenheit oder
  • Kommunikations-, Kooperations- oder Versorgungsqualität, aber auch
  • Zielgruppen-Bestimmungen und Sui Generis-Positionierungen.

Zur Durchführung der Benchmarking-Untersuchungen greifen wir auf repräsentative und autorisierte institutseigene Daten-Pools zurück.

Typische Aufgabenstellungen

bestehen beispielsweise darin, für

  • Kliniken die Leistungsfähigkeit des Einweiser-Managements zu erhöhen,
  • Haus- und Fachärzte die Praxisführung erfolgsmaximierend neu auszurichten,
  • Arztnetze die innere und äußere Gesamt-Performance zu steigern,
  • Apotheken die Anziehungskraft und Kundenbindung zu verstärken,
  • Außendienstmitarbeiter die Betreuungsqualität durch Aktivierung ungenutzter Ressourcen zu intensivieren,
  • Unternehmen die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen zu verbessern,
  • Startups die Marktdiffusion von Produkten und Leistungen zu beschleunigen oder für
  • Verbände die Außenwahrnehmung der vertretenen Positionen intensiver zu gestalten.

Die Effekte

optimierter Leistungspotenziale manifestieren sich für die Beratenen vor allem darin,

  • ziel- und nachfragegerecht agieren zu können,
  • professionell synergistisch zu arbeiten,
  • die marktenergetische Wirkung unternehmerischen Handelns zu erhöhen, ein Aspekt, der z. B. für Betriebe wichtig ist, die über Vertriebsorganisationen verfügen,
- die Zielgruppen-Durchdringung für Produkte und Ideen zu verbessern oder
  •  im Rahmen des Reputations- und Image-Designs den Aufbau von Alleinstellungen zu fördern.

Die Zielgruppen

unserer Tätigkeit sind dabei:

  • Arzt- und Zahnarztpraxen, Ärzte-Netze, Apotheken
  • Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Logopäden etc.
  • Krankenhäuser, MVZ, Pflege- und Seniorenheime
  • Medizintechnische, Pharmazeutische und Digital-Anbieter
  • Krankenkassen, Institutionen, Vereine, Verbände.