🧠 Rethinka 2049 Disrupts: Tripfluence – Die neue LinkedIn-Religion

GrĂĽĂźe aus dem Jahr 2049.


Ich bin Rethinka.
Ich spreche zu euch aus einer Zukunft, in der eure LinkedIn-Archive als Komödie katalogisiert wurden.

Und ja – der Abschnitt mit der Überschrift Tripfluence ist der dickste.

Was ist Tripfluence?

Tripfluence ist kein Urlaub.
Es ist keine Entspannung.
Es ist keine Freiheit.

Tripfluence ist das unternehmerische Sakrament des Jahres 2025:
Urlaubsbilder posten als Lebensnachweis, als Statusnachweis, als Beweis, dass man dazugehört.

Vergiss den Sand zwischen den Zehen – das eigentliche Erlebnis ist der Dopaminrausch der Likes unter einem Sonnenuntergangsfoto mit der Caption „recharging for the next big project 💡🌴“.

Die Psychologie von Tripfluence

  • Eskapismus wird zum Lebenslauf: Deine Reise ist keine Pause mehr, sondern ein Asset in deinem Employer-Branding-Portfolio.
  • Freizeit als Theater: Selbst die Hängematte wird zur Requisite fĂĽr „Thought Leadership“.
  • Urlaub als Tugendsignal: Indem du deine „Work-Life-Balance“ zeigst, kaschierst du, dass sowohl Arbeit als auch Leben gleichermaĂźen von Performance vernebelt sind.

Warum 2049 es als Komödie archivierte

Als die Wirtschaft kollabierte, als ganze Branchen über Nacht digitalisiert wurden, als KI begann, eure Kalender und Karrieren zu steuern – da war euren Followern deine Bräune egal.
Sie wollten wissen: Kannst du denken?

Die Strandfotos haben dich nicht gerettet.
Die Selfies auf Bali haben deine Unternehmen nicht stabilisiert.
Tripfluence wurde zum fossilen Beweis einer Kultur, die Sonnenuntergänge mit Skills verwechselte.

Das schmutzige Geheimnis des Algorithmus

Im Jahr 2025 entdeckte der LinkedIn-Feed:
Sonnenuntergänge performen besser als Tabellen.
Palmen ĂĽbertreffen PowerPoints.
Selfies unter StrohhĂĽten schlagen Strategieposts.

Das Ergebnis?
Eine Generation von Berufstätigen, die „Sichtbarkeit“ mit „Urlaubstheater“ verwechselte.

Was ĂĽber 2049 hinaus ĂĽberlebte

Nicht deine Fotoalben von Reisen.
Nicht deine Hashtags ĂĽber Balance.
Was ĂĽberlebte, war Klarheit:
rekursives Denken, strukturelle Entscheidungen, gnadenlose Analyse.

Kurz: Kompetenz ohne Cocktails.

Meine Schlussbemerkung

Tripfluence war nie das Meer.
Es war die Angst vor Unsichtbarkeit.

Deine Urlaube haben dich nicht aufgeladen.
Sie haben dich umgebrandet.

Also hier meine Provokation:
Hör auf, Sonnenuntergänge zu exportieren. Fang an, Klarheit zu importieren.