Dieses Bild zeigt eine rote Ampel – eingerahmt wie ein Kunstwerk. Sie hängt an einer Wand, wo man ein Fenster erwarten würde, und zeigt in einen surrealen Himmel. Was auf den ersten Blick wie ein absurder Widerspruch wirkt, ist in Wahrheit eine treffende Metapher für das Buch „Weniger reden, besser resonieren“.
Stell dir ein Meeting vor. Du kennst die Sorte: Viel Redezeit, wenig Aussage. Alle nicken, keiner weiß warum. Am Ende verlässt du den Raum mit dem diffusen Gefühl, dass etwas Wichtiges gesagt wurde – nur nicht so, dass du es wirklich greifen konntest.
Herzlichen GlĂĽckwunsch. Du warst in einer rhetorischen Parallelwelt.
Dieses Graffito zeigt ein abstraktes, fast entstelltes Gesicht – reduziert auf Linien, wie ausradiert. Darunter zwei stilisierte Figuren, die sich an den Händen halten – aber laufen, nicht stehen bleiben. Es wirkt wie eine Flucht: vor dem Blick, vor dem Gegenüber, vor dem Gespräch. Das Bild wird zur Metapher für unsere zwischenmenschliche Kommunikation im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Wir entfernen uns vom echten Gesicht, vom unmittelbaren Ausdruck, von der Zumutung eines echten Dialogs. Stattdessen halten wir Beziehungen funktional am Laufen – ohne Tiefe, ohne Reibung, ohne echte Verbindung. Was wir verlieren? Den Menschen – zuerst im Gespräch, dann im Gegenüber.
Das Essay-Buch „Talk to Her – Warum du dich lieber mit einer KI unterhältst als mit deinem Partner“ ist für alle, die diesen Verlust nicht länger hinnehmen wollen – und bereit sind, wieder wirklich zu sprechen. Mit anderen. Und mit sich selbst.
Du redest. Viel. Täglich. Mit Kolleg:innen, Freund:innen, Partner:innen, Stimmen aus dem Off. Du sendest Nachrichten, Sprachnachrichten, Emojis. Du antwortest schnell. Immer verfügbar. Immer freundlich. Immer angepasst. Aber sag mal ehrlich: Wann war dein letztes echtes Gespräch?
Wenn Liebe zur Projektionsfläche wird und Konflikte sich im Kreis drehen, braucht es mehr als Kommunikation – es braucht Denkverantwortung. Dieses Buch entlarvt die emotionalen Automatismen eurer Beziehung und eröffnet eine neue Perspektive: Beziehung als geistige Architektur. Ohne Drama. Ohne Verschmelzung. Mit Klarheit. Für alle, die lieben wollen, ohne sich selbst zu verlieren – und die bereit sind, gemeinsam zu denken.
Wer spricht, um zu beeindrucken, führt nicht – sondern verwirrt. Dieses Buch ist ein radikaler Aufruf, Kommunikation neu zu denken: nicht als Selbstdarstellung, sondern als Denkarchitektur im Dialog. Es zeigt, wie algognosistische Gesprächsführung Klarheit erzeugt – in Meetings, Feedbacks, Konflikten und Strategieräumen – jenseits von Egos, Choreografien und rhetorischem Glanz. Reden, um zu klären – nicht, um zu glänzen.
Wir leben in Beziehungen – aber führen keine Gespräche mehr. Statt Nähe gibt es Nachrichten, statt Auseinandersetzung Algorithmen. Dieses Buch deckt schonungslos auf, wie künstliche Intelligenz nicht nur unsere Kommunikation automatisiert, sondern unsere Konflikte verdrängt – mit unserem stillen Einverständnis. Es ist eine radikale Einladung, Gespräch wieder als menschliche Zumutung zu begreifen – und als einzigen Ort echter Verbindung.
Schweigen als Schonhaltung, Gesprächsflucht als Beziehungskiller: Dieses Buch seziert die unsichtbare Sprachvermeidung in Beziehungen – privat wie beruflich – und zeigt, warum jedes nicht geführte Gespräch nicht nur Klarheit kostet, sondern Vertrauen zerstört. Radikal ehrlich, hochrelevant und elektrisierend unbequem führt es durch die Denkzone zwischen Nähe, Flucht und innerer Kündigung – und öffnet Wege zurück zu echter Verbundenheit.