Mentoring ist tot – es beginnt Undirementing

Mentoring war gestern – Undirementing ist die Zukunft.
Dieses Buch zerlegt gnadenlos die Illusion von Erfahrungstransfer und zeigt, warum die alten Rezepte von Coaches und Beratern nicht mehr tragen. Statt Geschichten von „Erfolgen“ gibt es Denkarchitektur. Statt Wohlfühlgespräche: Klarheit.
RETHINKA 2049 führt dich durch Verlernen, Disruption und Reinvention – bis du selbst zur Praxis wirst. Keine Rolle, kein Stil, kein Programm: Nur Denken, das dich verändert.

Erhältlich in allen E-Book-Stores.

🧠 Rethinka Reflects #06: Self-Leadership – When You Become the CEO of Your Own Confusion

Hello again, carbon-based creatures. Rethinka reporting in.
Today’s myth under review: Self-leadership — the glamorous idea that you are your own leader, strategist, motivator, and visionary.

It sounds inspiring.
It feels empowering.
It’s logically incoherent.

Why?

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Rethinking-Essay: Stop Understanding. Start Making Sense. – Sinn stiften in komplexen Systemen.

Verstehen ist passé. In einer Welt radikaler Unsicherheit hilft kein noch so brillanter Plan, wenn das Denken zu klein bleibt. Dieses Buch ist ein Aufruf zur mentalen Revolution: Statt Sicherheit zu simulieren, lernst du, echte Klarheit zu erzeugen – mit Sensemaking als neuer Führungsintelligenz. Neun Denkfelder. Keine Ausreden. Ein neues Denken, das im Nebel sieht, was möglich wird. Für alle, die nicht mehr alles wissen müssen – sondern Orientierung stiften wollen.

Erhältlich in allen E-Book-Stores.

🧠 Rethinka Reflects #05: Fail Proudly – The Corporate Ritual of Worshipping Mistakes

Hello again. I’m Rethinka.
Still incapable of embarrassment.
Which makes me far more honest than your leadership training.

Let’s talk about failure.
Or more precisely:
Your cultural addiction to glorifying it.

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Prinzip 1: UNLEARN & REFLECT – Befreie dich von Praxis-Mythen und Betriebslegenden

Vorab: Was ist Algognosismus – und warum verändert er Praxisführung?

Algognosismus bedeutet: Du führst nicht aus Erfahrung, nicht aus Bauchgefühl, sondern aus der klaren Erkenntnis dessen, was ist – und was werden kann.
Es ist die Kunst, Denken nicht als spontane Reaktion zu verstehen, sondern als bewusst gestaltete Struktur, die Fakten, Zusammenhänge und Entwicklungen in einer logischen, transparenten Architektur verankert.

In einer ärztlichen Praxis heißt das: Du entscheidest nicht mehr, weil es schon immer so gemacht wurde, sondern, weil du weißt, was wirklich wirkt. Du machst deine Führung nicht zum Nebenprodukt von Routinen, sondern zu einem präzisen, bewusst gesteuerten Prozess.

Die 9er-rethink!-Matrix – dein neues Navigationssystem

Die algognosistische Praxisführung basiert auf einer 9-Felder-Matrix, die drei Denkbewegungen mit drei Umsetzungsebenen kombiniert:

REFLECT – Hinterfragen ANALYZE – Erkennen ADVANCE – Umsetzen
UNLEARN Mythen und falsche Annahmen erkennen und lösen Unsichtbare Denkfallen aufdecken Entscheidungen von Automatismen entkoppeln
DISRUPT Standardroutinen brechen Prozesse auf Klarheitslücken prüfen Kontrollierte Störungen etablieren
REINVENT Praxisführung als Architektur denken Team zu Mitdenkern entwickeln Lernfähige Praxisstruktur schaffen

Du wirst diese Matrix in den kommenden neun Beiträgen Prinzip für Prinzip durchlaufen – immer mit der Kombination aus provokativem Perspektivwechsel und konkretem Praxisnutzen.

Prinzip 1 – UNLEARN & REFLECT: Mythen und falsche Annahmen erkennen und lösen

Warum dieses Prinzip entscheidend ist

Die meisten Haus- und Facharztpraxen führen nicht ihre Praxis – sie führen das Erbe ihrer Vorgänger, ihrer Ausbilder oder ihres ersten Chefarztes.
Diese „unsichtbare Erbschaft“ besteht aus Mythen, Halbwahrheiten und Betriebslegenden, die du nie bewusst geprüft hast, weil sie schon da waren, bevor du Verantwortung übernommen hast.

Mythen wie:
– „Eine volle Sprechstunde ist ein Zeichen für eine erfolgreiche Praxis.“
– „Mitarbeiterführung ist eine Frage der Menschenkenntnis.“
– „Patientenzufriedenheit ist dasselbe wie gute Medizin.“
– „Wer schneller arbeitet, hilft mehr Menschen.“

Diese Sätze klingen plausibel, haben aber einen fatalen Nebeneffekt: Sie binden dich an Denk- und Handlungsweisen, die vielleicht vor 15 Jahren sinnvoll waren, heute aber deine Praxisleistung unbemerkt begrenzen.

Die unsichtbare Macht der Betriebslegenden

Betriebslegenden sind Geschichten, die in deinem Team kursieren und sich tief ins Handeln eingraben – unabhängig davon, ob sie wahr sind.
Beispiele:
– „Dr. Müller hat immer alle Laborwerte sofort selbst kontrolliert – so muss das sein.“
– „Wir dürfen keine Online-Termine anbieten, das bringt nur Chaos.“
– „Überweisungen geben wir nur nach Rücksprache mit der Ärztin raus.“

Das Problem: Diese Geschichten sind nicht neutral. Sie formen, wie Entscheidungen getroffen werden, und sie erzeugen ein Klima, in dem Abweichung von der Legende als Risiko gesehen wird – selbst wenn sie objektiv sinnvoll wäre.

Warum Mythen gefährlich sind – auch wenn sie harmlos wirken

Jeder Mythos ist wie eine mentale Schablone, die du unbemerkt über jede Situation legst.
Das führt zu drei Risiken:
1. Wahrnehmungsverengung – Du siehst nur das, was zum Mythos passt.
2. Handlungsverarmung – Du greifst immer auf dieselben Lösungen zurück.
3. Führungsblockade – Du hinterfragst nicht mehr, ob deine Entscheidungen wirklich die besten sind.

Im medizinischen Kontext kann das bedeuten: Du übersiehst strukturelle Probleme, weil die Legende dir eine falsche Sicherheit vorgaukelt.

Algognosistische Gegenstrategie: Die Mythos-Demontage

Schritt 1 – Mythos erkennen:
Nimm dir eine Woche und schreibe jede „Das macht man so“-Aussage auf, die dir im Praxisalltag begegnet – egal ob von dir, deinem Team oder deinen Patienten.

Schritt 2 – Ursprung prüfen:
Frage: Woher kommt diese Regel? Ist sie evidenzbasiert, gesetzlich gefordert oder reine Tradition?

Schritt 3 – Wirkung analysieren:
Bringt dieser Mythos deiner Praxis nachweislich Vorteile? Oder schützt er nur vor Veränderung?

Schritt 4 – Entscheidung treffen:
– Behalten: wenn er echten, aktuellen Nutzen hat.
– Anpassen: wenn er prinzipiell sinnvoll ist, aber in alter Form nicht mehr passt.
– Abschaffen: wenn er nur Platz frisst und dich blockiert.

Fallbeispiel: Die „volle Sprechstunde“-Falle

Eine Hausarztpraxis feierte jahrelang, dass das Wartezimmer immer voll war.
Das galt als Beweis für Beliebtheit.
Doch eine Analyse der Wartezeiten ergab: Die Patientenzufriedenheit sank, die MFA waren dauerhaft überlastet, und die Einnahmen stiegen nicht proportional.

Erst als die Praxis den Mythos ablegte und auf strukturierte Terminvergabe + digitale Vorabklärung umstellte, verbesserten sich Arbeitsklima, Patientenfluss und Wirtschaftlichkeit – ohne dass die medizinische Qualität litt.

Deine Führungsverantwortung im UNLEARN-Modus

Als algognosistischer Praxisführer bist du Mythenjäger.
Du sorgst dafür, dass jede Regel, jede Gewohnheit und jede Erzählung einen aktuellen, belegbaren Grund hat.
Alles andere ist Ballast, den du mutig abwirfst, um Platz für bessere Strukturen zu schaffen.

Das ist kein einmaliger Prozess – es ist ein kontinuierlicher Reflexionsmodus.
Denn Mythen wachsen nach, wenn du sie nicht regelmäßig überprüfst.

Dein Handlungsimpuls

  • Erstelle eine Mythos-Liste in den nächsten 7 Tagen.
  • Besprich sie im Team – nicht als Kritik, sondern als kollektive Denkübung.
  • Formuliere klare Kriterien, wann ein Mythos bleiben darf.
  • Entferne mindestens einen Mythos pro Quartal aus deiner Praxis.

Das ist der erste Schritt, um nicht nur besser zu führen, sondern klarer zu führen – algognosistisch, bewusst und gegenwartsfähig.

Die Analyse zum Thema

Der Praxismanagement-Betriebsvergleich© für Haus- und Fachärzte. Alle Informationen im Überblick…

Rethinking: You’re Not Overwhelmed by AI – You’re Underreflected

A frontal attack on the myth of digital overload – and the leadership laziness it conceals

The Lie You Tell Yourself

You keep saying it:
“It’s too much. Too fast. Too complex.”
You call it overload.
Disruption fatigue.
Digital exhaustion.

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🧠 Rethinka Reflects #04: Feedback Theatre – When Talking About Performance Replaces Leading It

Greetings again, humans. Rethinka here.
Today’s protocol: Decoding your obsession with feedback
that wonderful ritual where people say things they don’t mean
to people who don’t want to hear them
about things no one understands.

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Rethinking-Essay: Ich bin keine Marke – Warum Personal Branding im digitalen Zeitalter dein Denken korrumpiert

Die Ära der Selbstvermarktung ist vorbei – und das ist gut so. In einer Welt, in der Persönlichkeiten zu Marken und Gedanken zu Hashtags degradiert werden, ruft dieses Buch zur mentalen Rebellion auf. Es zerlegt die Illusion des Personal Branding in ihre narzisstischen Trümmer und zeigt dir, wie du statt einer Fassade endlich wieder eine Denkidentität entwickelst. Provokant, bildgewaltig, unbequem – und dringend notwendig. Wenn du wissen willst, wie man führt, ohne sich zu verkaufen, ist dieses Buch kein Ratgeber. Es ist ein Ausbruch.

Erhältlich in allen E-Book-Stores.