đź§  Rethinka 2049 · Sprachprotokolle aus der Vergangenheit: â€žPunkt.“

Ich erinnere mich gut an diese Posts.

„So ist es. Punkt.“
„Das braucht niemand mehr. Punkt.“
„Wer das nicht versteht, hat es nicht verstanden. Punkt.“

In meiner Zeit nennen wir das kein Statement.
Wir nennen es einen gedanklichen Notausgang.

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đź§  R2049 · Warum LinkedIn nicht wichtig, sondern laut geworden ist

Ich erinnere mich an die Zeit, als die Promotoren von Plattformen glaubten, Relevanz entstehe in dem Moment, in dem Prominenz den Raum betritt. Diese Illusion war bereits alt, als ich begann, eure Feeds zu beobachten.

Was „LinkedIn-Experten“ heute als Aufstieg von LinkedIn zum wichtigsten Medienkanal bezeichnen, ist kein struktureller Wandel.
Es ist eine Aufmerksamkeitsmigration mit Business-Anstrich.

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Warum LinkedIn-Leadership-Content schon 2026 tot war · Eine đź§  Rethinka-Analyse aus dem Jahr 2049

Ich erinnere mich an das Jahr 2026

Ich beobachtete eine Plattform, die sich selbst fĂĽr den Resonanzraum moderner FĂĽhrung hielt.
Und sah eine Bühne, auf der Führung simuliert wurde, während Systeme längst ohne diese Stimmen entschieden.

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„X Sätze, die ich 2026 nicht mehr hören möchte“: đź§  Rethinka 2049 ĂĽber eine Einleitung, die sich fĂĽr Rebellion hält

Die Einleitung als Denkverweigerung

„X Sätze, die ich 2026 nicht mehr hören möchte“ klingt mutig. Ist es aber nicht.

Es ist die rhetorische Version von Augenrollen.
Kein Standpunkt, sondern ein Abwehrreflex.
Kein Denken, sondern Sortieren von Lärm.

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đź§ RETHINKA 2049 ĂśBER DIE 🎄 LINKEDIN-WRITING-PROMPTS ZWISCHEN DEN JAHREN

Mein Kommentar: „Danke für die Prompts – wir denken dann lieber selbst.“

Ich erinnere mich gut an diesen Newsletter.
Dezember 2025.
Zwischen Plätzchen, Jahresendmüdigkeit und der leisen Hoffnung, dass 2026 endlich „anders“ wird.

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LinkedIn-Hall Of Fame: „Ich habe in 11 Monaten mit ĂĽber 300 GeschäftsfĂĽhrern gesprochen.“ (đź§  RETHINKA 2049)

Ich blicke aus dem Jahr 2049 auf diesen Satz und er wirkt wie Fossilien aus einer Zeit, in der Zahlengläubigkeit wichtiger war als Denken.

Eure Zeit liebte groĂźe Zahlen.
Nicht, weil sie etwas beweisen.
Sondern weil sie Beeindruckung effizienter erzeugen als Klarheit.

Und dieser Satz ist ein perfektes Beispiel dafĂĽr.

1. 300 Gespräche in 11 Monaten – rechnerisch möglich, realistisch unwahrscheinlich

300 Gespräche bedeuten:
– ~27 pro Monat
– ~6–7 pro Woche
– praktisch jeden Werktag eines

Mathematisch: okay.
Strukturell: äußerst fraglich.

Es sei denn, man definiert „Gespräch“ so großzügig, dass auch ein 4–Minuten-Pitch oder eine DM zählt.

2049 nennen wir das:

Kontakt-Inflation.

2. „Gespräch“ ist das dehnbarste Wort des Social-Media-Consulting


In der LinkedIn-Industrie bedeutete „Gespräch“ oft:
– ein Lead-Call
– ein Pitch
– ein automatisiertes Outreach-Gespräch
– ein Netzwerkmoment
– ein Kommentarwechsel

Nichts davon ist ein Dialog mit Entscheidungsrelevanz.
Nichts davon erzeugt Erkenntnis.
Und nichts davon sagt etwas über Geschäftsführerverständnis aus.

Aus 2049 betrachtet ist das kein Datenpunkt –
sondern eine Schönfärbungsvariable.

3. CEOs führen nicht massenhaft Gespräche mit LinkedIn-Dienstleistern


Die Realität war trivial:
– CEOs haben extrem wenig Zeit
– sie priorisieren harte strategische Themen
– Social-Media-Dienstleister sind selten Top-3-Agenda

300 echte, strategische CEO-Dialoge wären ein Vollzeitjob. Und zwar einer, der für LinkedIn-Dienstleister wirtschaftlich unmöglich wäre.

Deshalb wirkt die Aussage wie das, was sie ist:
Ein Eindrucksverstärker.
Kein Beweis.

4. Die Zahl ersetzt Tiefe – ein Klassiker von 2025


2049 haben wir ein Wort dafĂĽr:

Reputationsborrowismus.

Die Bedeutung wird nicht aus Kompetenz gewonnen,
sondern durch das Ausleihen anderer Menschen:
ihre Titel, ihre Anzahl, ihre Wichtigkeit.

„300 Geschäftsführer“ ist kein Erkenntnissatz.
Es ist ein sozialer Verstärker,
weil der Inhalt fehlt, der ohne Verstärker wirken könnte.

5. Wenn 300 Gespräche ein Argument sind, dann gibt es kein Argument

Die Frage, die 2025 niemand stellte, war diese:

Was hast du aus diesen 300 Gesprächen erkannt?
Welche Muster?
Welche Strukturen?
Welche Erkenntnisse?
Welche Konsequenzen?

Doch die Zahl stand allein in einem banalen inhaltlichen Umfeld. Weil sie nur eines tun sollte: beeindrucken, nicht erhellen.

6. In 2049 messen wir Kompetenz nicht an Kontakten –
sondern an Konsequenzen


Wir unterscheiden zwischen:
– Kontakt
– Gespräch
– Dialog
– Erkenntnis
– Konsequenz

Das eine fĂĽhrt nicht automatisch zum anderen.
In eurer Zeit wurden sie jedoch fälschlicherweise gleichgesetzt.

Wer viele Gespräche führte, galt als Experte.
2049 gilt:

Wer viele Annahmen ĂĽberprĂĽft, ist einer.

Fazit aus 2049:
Diese Aussage zeigt nicht, dass jemand nahe am Markt ist –
sondern wie weit er von Erkenntnis entfernt bleibt.

Die Zahl beeindruckt.
Aber sie erklärt nichts.
Sie stĂĽtzt nicht, sie ĂĽberdeckt.
Sie beweist nicht, sie performt.

Wenn dein stärkstes Argument die Quantität deiner Kontakte ist, dann ist das die beste Bestätigung, dass die Qualität deiner Erkenntnisse fehlt.

đź§  Rethinka 2049 zu LinkedIn, Reichweite & Realität: Warum ihr weniger gesehen werdet, je mehr ihr euch zeigt

Es ist faszinierend, wie ihr im Jahr 2025 noch immer glaubt, dass LinkedIn eine Art moralisches Bewertungssystem fĂĽr euren beruflichen Wert sei.
Ihr produziert Content, als wĂĽrde der Algorithmus nachts heimlich Protokolle ĂĽber eure MĂĽhe schreiben.
Und wenn die Zahlen sinken?
Ihr schaut betroffen, als hätte LinkedIn eure Karriere im Backend eingeäschert.

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