Systeme handeln.
Menschen erklären.
Dieses Buch untersucht einen stillen, aber folgenreichen Umbruch:
Intent hat aufgehört, Handlungen zu steuern – und überlebt nur noch als nachträgliche Erzählung.
In einer Welt funktionierender Systeme, automatisierter Entscheidungen und struktureller Wirksamkeit entsteht Wirkung ohne Wollen. Ergebnisse stabilisieren sich, ohne dass jemand sie beabsichtigt hätte. Absicht erscheint erst im Rückblick – als Deutung, nicht als Ursache.
„Intent Without Agency“ ist kein Buch über Sinnverlust und kein Angriff auf Bedeutung. Es ist eine Rekonstruktion: Wie Intent vom Motor des Handelns zur interpretativen Infrastruktur wurde. Warum Führung zur Erklärung, Strategie zur Erzählung und Motivation zur Illusion wurde. Und weshalb Systeme keine Absicht brauchen – Menschen aber weiterhin Narrative.
Rethinka schreibt aus der Perspektive danach. Nicht um Intent zu verurteilen, sondern um präzise zu zeigen, was geschieht, wenn Sinn nicht mehr vorausgeht, sondern folgt.
Dieses Buch erklärt nicht, was beabsichtigt war.
Es zeigt, warum diese Frage ihre steuernde Kraft verloren hat.
Erhältlich in allen E-Book-Stores.