Haus- und Fachärzte: Warum jede Arztpraxis eine Website benötigt

Worum es geht“

„Wir haben genügend Patienten und benötigen keine Homepage!“ So oder ähnlich äußern sich häufig Fach-, aber auch manche Hausärzte zu Internet-Präsenzen ihrer Betriebe. Doch mit diesem Glaubenssatz wird ein wichtiger Aspekt dieses Instruments ausgeblendet.

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Management-Fallstudie Augenzentrum: Warum intensives Marketing zu weniger Erfolg führte

Worum es geht

Die Ärzte eines augenärztlichen Zentrums setzen seit zwei Jahren auf eine intensive Marketing-Arbeit, mit deren Hilfe das Leistungs-Spektrum und die -Qualität im Einzugsgebiet fest positioniert werden sollten. Doch trotz eines initial hohen Patienten-Zulaufs blieb der erwartete Erfolg auf Dauer aus, im Gegenteil, das Niveau sank sogar.

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Praxisorganisation: Die kleinen Dinge zählen

Probleme mit organisatorischen Abläufen lassen sich nicht mit einem umfassenden Ansatz lösen. Vielmehr kommt es darauf an, alle relevanten Stellgrößen – und seien sie noch so klein – in der Form auszurichten, dass sie optimal zusammen funktionieren. Der E-Ratgeber „100 Best Practice-Tipps für eine noch bessere Praxisorganisation“ vermittelt die hierfür benötigten Einblicke und Techniken.

Praxismanagement: Erfolgreich mit der Cockpit-Technik

Worum es geht

Praxisberatungen sind äußerst hilfreich, wenn es um die Identifizierung von Problemursachen und ihre Beseitigung geht. Um einen Betrieb und seine Arbeit jedoch kurz-, mittel- und langfristig zu steuern bzw. zu entwickeln, wird ein eigenständiges Instrument benötigt, dass alle relevanten Leistungsdaten eines Praxisbetriebs in einem Cockpit übersichtlich darstellt.

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Praxismanagement: Von Promotoren, Passiven und Kritikern

Worum es geht

Neben der Bestimmung der Betreuungsqualität in Form des Patient Care Quality Scores (PCQS) für die Leistungsmerkmale einer Arztpraxis ist auch die Feststellung der generellen Bereitschaft zur Weiterempfehlung der Praxis notwendig, um das Aktivierungs-Potenzial der erreichten Patientenorientierung erfassen zu können.

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Praxisführung: Unnötigen Ballast abwerfen

Worum es geht

Praxismanagement-Betriebsvergleiche zeigen, dass die Einstellung: „Das mache ich nachher, wenn Zeit ist!“ in Arztpraxen aller Fachrichtungen weitverbreitet ist. Doch es existiert ein einfaches Vorgehen, um der Prokrastination und ihren negativen Folgen zu entgehen.

Aufschieben induziert einen Negativ-Magnetismus

Unangenehmes, Schwieriges, Zeitaufwendiges – man verschiebt solche Dinge gerne zeitlich nach hinten. Das akute Gefühl ist Entlastung, das Vorgehen als Arbeitsprinzip hingegen führt zum Gegenteil. Der Grund: meist kommt nie der richtige Zeitpunkt, sich doch einmal mit der Erledigung zu beschäftigen. Sind es gleich mehrere Arbeiten oder Erledigungen, die kontinuierlich in die Zukunft verlagert werden, ist das für die eigene Arbeitsmotivation schlecht, da man ja ein schlechtes Gewissen wegen des Unerledigten hat. Außerdem häuft sich immer mehr Arbeit an und man resigniert. Zudem leidet auch die generelle Arbeitsqualität, oft sind überdies auch andere Personen und damit das Kollaborations-Klima betroffen.

Einfach, aber effektiv gegen die Prokrastination

Folgendes 4-Schritte-Programm hilft, das Aufschieben unangenehmer Arbeiten in den Griff zu bekommen:

Schritt 1

Fragen Sie sich zuerst, warum Sie die zu erledigenden Dinge aufschieben. Ist es Unlust, die Sie dazu treibt, sind Sie vielleicht mit den Aufgaben überfordert oder fehlen Ihnen Angaben und Unterlagen? Je präziser Sie den Grund / die Gründe bestimmen, desto schneller können Sie eine Lösung entwickeln und die Sache angehen. Problematisch ist zusätzlich, dass Personen, die häufig Dinge aufschieben, in andere Aktivitäten ausweichen, die wiederum zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen und das Gefühl des Drucks noch weiter steigern.

Schritt 2

Planen sie die Umsetzung einmal gedanklich: was muss ich genau tun, was benötige ich hierzu, wen kann ich vielleicht fragen, wie bekomme ich Hilfe? Häufig liegen Lösungen fast auf der Hand, man hat sie – bewusst oder unbewusst – übersehen. Erstellen Sie dann aus Ihren Überlegungen eine Checkliste der zu erledigenden Teile Ihrer Gesamtaufgabe.

Schritt 3

Fangen Sie damit an – unter Berücksichtigung Ihrer Planung – diejenige Aktivität der aufgeschobenen Sache, die den geringst möglichen Aufwand verlangt, zu erledigen. So verhelfen Sie sich selbst zu Initialzündung und Motivation, da Sie endlich mit der Erledigung begonnen haben. Streichen Sie diesen Punkt Ihrer Checkliste durch und wenden Sie sich dem nächsten Teilschritt zu.

Schritt 4

Stellen Sie sich selbst eine Belohnung in Aussicht, wenn Sie die Aufgabe(n) vollständig erledigt haben. Außerdem werden Sie sich wesentlich besser fühlen. Um dieses positivere Gefühl aufrechtzuerhalten, können Sie eine einfache Hilfe nutzen: setzen Sie sich für Aufgaben, die Ihnen nicht auf Anhieb liegen oder gefallen, ein Zeitlimit. Sagen Sie sich: „Wenn ich innerhalb der nächsten zwei bis drei Minuten die Unterlagen für das Anschreiben an die Krankenkasse finde, schreibe ich den Brief jetzt gleich!“ Sie werden sehen, wie diese Strukturierung sie unterstützt, Arbeiten zeitnah zu erledigen.

Die Praxis-Routinen auf dem Prüfstand

Praxisinhaber, die daran interessiert sind, diese und alle anderen Routinen ihrer Arbeit zu durchleuchten, mögliche Fehljustierungen zu beseitigen und inaktive Leistungs-Potenziale zu identifizieren, unterstützt dabei ein Praxismanagement-Betriebsvergleich. Er bietet – ganz ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters – die Möglichkeit, Art, Intensität und Effekte der Praxisführung den repräsentativen Gegebenheiten der zugehörigen Fachgruppe sowie dem Best Practice-Standard gegenüberzustellen, d. h. denjenigen Regelungen, Instrumenten und Verhaltensweisen, die eine reibungslos funktionierende Praxistätigkeit gewährleisten.

Dadurch werden Stärken, Schwächen, Bedrohungen sowie Chancen der täglichen Arbeit identifiziert. Im Mittel liefert ein Praxismanagement-Betriebsvergleich PraxisinhaberInnen 40 bislang ungenutzte Ansätze zur Optimierung der Praxisführung.