➡️ Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Ärzteverbänden und Interessenvertretungen spielt eine entscheidende Rolle bei der Formung öffentlicher und fachspezifischer Diskurse. Inhaltlich werden dabei primär die Herausforderungen und Probleme des Gesundheitssektors in den Vordergrund gestellt.
Themen wie Bürokratie, Digitalisierungs-Mängel, Fachkräfte-Engpässe oder steigende Kosten dominieren gegenwärtig die Berichterstattung. Studien zu hierdurch verursachter Demotivation und Frustration von Ärzten und MFA sollen die verheerenden Auswirkungen untermauern.
⚠️ Eine derartige Kommunikations-Strategie mag angetan sein, Aufmerksamkeit zu generieren und politische Entscheidungen zu beeinflussen, sie verstärkt jedoch gleichzeitig eine einseitige Wahrnehmung. Durch die ständige Betonung negativer Aspekte entsteht eine ausgeprägte Problem-Paralyse, die den Blick auf Handlungsspielräume und Gestaltungsmöglichkeiten verstellt.
😱 Im Praxisalltag führt diese Problem-Paralyse, wie die SWOT-Analysen in Praxismanagement-Betriebsvergleichen zeigen, zu einer deutlichen Intensivierung pessimistischer Grundhaltungen. Praxisinhaber und ihr Personal sind spürbar weniger motiviert, innovative und kreative Lösungen für ihre Praxis zu entwickeln und die Vielzahl der existierenden Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten zu nutzen.
🔄 Diese Haltung wirkt sich negativ auf die Patientenversorgung, die Arzt- und Mitarbeiterzufriedenheit und letztlich auf die gesamte Betriebseffizienz aus.