Teamfiction statt Teamwork

Worum es geht

Der Begriff “Team” ist aus dem Kontext moderner Arbeitsstrukturen nicht mehr wegzudenken. Innengerichtet wird er häufig verwendet, um die Zusammenarbeit und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Jedoch erfüllen, wie unsere Management-Betriebsvergleiche in der Gesundheitswirtschaft zeigen, zwei Drittel der Kollaborations-Formen, die so bezeichnet werden, nicht die Kriterien, die „echte“ Teams auszeichnen. Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit wird als “Teamfiction” bezeichnet. Die Konsequenzen sind vielschichtig und führen zu erheblichen Nachteilen.

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Praxismanagement: Erfolgsfaktor Liminalität

Worum es geht

➡️ Für Haus- und Fachärzte ist die stetige Suche nach Verbesserung und Effizienzsteigerung ein zentrales Erfordernis, um das notwendige Erhaltungs-Wachstum ihrer Betriebe zu realisieren.
⚠️ In vielen Arztpraxen herrscht aber eine Art Betriebsblindheit oder ein festgefahrener Zustand, der als Blockade bezeichnet werden kann.

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Haus- und Fachärzte: Das Entrepreneurial Neglect Syndrom (ENS) und seine Auswirkungen

Worum es geht

Das Entrepreneurial Neglect Syndrom (ENS) bezeichnet die Vernachlässigung unternehmerischer Aspekte in der Führung von Arztpraxen. Dieses Verhalten hat weitreichende Folgen, die nicht nur die Praxisführung, sondern auch die Patientenversorgung und die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Praxis beeinflussen.

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Die verborgene Herausforderung: Das Praxismanagement als Schlüssel zur Digitalisierung

Worum es geht

Wie alle anderen Akteure des Gesundheitswesens stehen auch Haus- und Fachärzte vor einer großen Herausforderung: der Digitalisierung. Die zu verzeichnende, weitverbreitete Abneigung vieler Praxisinhaber gegen diese Transformation wird jedoch oft missinterpretiert. Es geht nicht primär um eine Ablehnung der Technologie selbst, sondern um eine tiefere, oft unbewusste Erkenntnis für die Mediziner: Die aktuellen Praxismanagement-Modelle stoßen an ihre Grenzen und eine umfassende Neugestaltung des Managements ist unumgänglich.

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Digitalisierung in Haus- und Facharztpraxen: Achtung sandiges Fundament!

Worum es geht

Die meisten Diskussionen zur Digitalisierung der Arbeit in Arztpraxen jenseits des „Pflicht-Programms“ der Telematikinfrastruktur (TI) sind durch einen Idealization Oversight Bias geprägt. Hierbei wird auf eine ideale Arztpraxis fokussiert und die existierende Praxismanagement-Probleme vernachlässigt.

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Servant Leadership in der Arztpraxis

Worum es geht

In Arztpraxen bietet das Konzept des Servant Leadership eine starke Grundlage für effektives Management. Das Bild eines Ritters, der sich in einer modernen Küche der Aufgabe des Gemüseschneidens widmet, kann auch hier als Metapher dienen – für eine Führungskraft im Gesundheitssektor, die Stärke und Fürsorge vereint.

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Teamharmonie: Worauf es ankommt

Worum es geht

Teamharmonie ist ein fundamentales Konzept in der Organisationspsychologie, das entscheidend zum Erfolg und zur Produktivität bei der Kollaboration beiträgt. In einer harmonischen Teamumgebung arbeiten Mitglieder effizient zusammen, teilen Werte und Ziele und erleben eine erhöhte Arbeitszufriedenheit. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen psychologischen Prinzipien, die mit Teamharmonie assoziiert sind, und untersucht deren Auswirkungen auf die Leistung und das Wohlbefinden von Teammitgliedern.

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DiGA: Drei Dinge, die ein niedergelassener Arzt bei der Verordnung vermeiden sollte

Worum es geht

Im Zeitalter der digitalen Medizin werden digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) zunehmend Teil der medizinischen Versorgung. Niedergelassene Ärzte spielen eine Schlüsselrolle bei der Integration dieser Technologien in die Patientenversorgung. Ein sensibles und informiertes Vorgehen ist dabei unerlässlich, um Vertrauen aufzubauen und die Akzeptanz dieser Anwendungen zu fördern. Es gibt aber spezifische Aussagen und Verhaltensweisen, die Ärzte vermeiden sollten, um Missverständnisse oder Bedenken bei der Einführung von DiGA zu verhindern.

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Risikoaversion: Definition und potenzielle Nachteile

Worum es geht

Risikoaversion ist ein Begriff aus der Wirtschafts- und Verhaltenspsychologie, der die Tendenz eines Individuums oder einer Organisation beschreibt, Entscheidungen zu treffen, die darauf abzielen, Risiken zu minimieren oder zu vermeiden. Diese Haltung beeinflusst sowohl persönliche als auch berufliche Entscheidungen. Besonders ausgeprägt ist diese Haltung im Gesundheitswesen in Bezug auf die Digitalisierung.

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DiGA und die Notwendigkeit einer „Informations-Mediation“durch die Anbieter

Worum es geht

Es ist eine altbekannte Tatsache, dass viele Haus- und Fachärzte in ihren Patienten-Gesprächen eine deutliche Kommunikationsschwäche zeigen. Sie äußert sich in mangelnder Informationsvermittlung, der Verwendung zu vieler Fachbegriffe und begrenzten Rückfrage-Möglichkeiten. Dieses Problem hat signifikante Auswirkungen auf die Akzeptanz von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA).

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