Freiräume schaffen durch Praxismanagement-Benchmarking

Worum es geht

Praxismanagement-Benchmarking ist ein systematischer Ansatz, der niedergelassenen Ärzten hilft, ihre Praxisführung effizienter und effektiver zu gestalten. Es vergleicht die Praxisführung einer Arztpraxis mit dem Best Practice-Standard. Diese etablierte Leitlinie beschreibt alle Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, die in den Aktionsbereichen der Praxisführung, von der Planung über Marktforschung, Organisation, Führung, Patientenbetreuung und Marketing bis zum Controlling, für eine auch unter wechselnden Anforderungen reibungslos funktionierende Arbeit unerlässlich sind.

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Praxismanagement: Erfolgsfaktor Liminalität

Worum es geht

➡️ Für Haus- und Fachärzte ist die stetige Suche nach Verbesserung und Effizienzsteigerung ein zentrales Erfordernis, um das notwendige Erhaltungs-Wachstum ihrer Betriebe zu realisieren.
⚠️ In vielen Arztpraxen herrscht aber eine Art Betriebsblindheit oder ein festgefahrener Zustand, der als Blockade bezeichnet werden kann.

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Haus- und Fachärzte: Das Entrepreneurial Neglect Syndrom (ENS) und seine Auswirkungen

Worum es geht

Das Entrepreneurial Neglect Syndrom (ENS) bezeichnet die Vernachlässigung unternehmerischer Aspekte in der Führung von Arztpraxen. Dieses Verhalten hat weitreichende Folgen, die nicht nur die Praxisführung, sondern auch die Patientenversorgung und die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Praxis beeinflussen.

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Die verborgene Herausforderung: Das Praxismanagement als Schlüssel zur Digitalisierung

Worum es geht

Wie alle anderen Akteure des Gesundheitswesens stehen auch Haus- und Fachärzte vor einer großen Herausforderung: der Digitalisierung. Die zu verzeichnende, weitverbreitete Abneigung vieler Praxisinhaber gegen diese Transformation wird jedoch oft missinterpretiert. Es geht nicht primär um eine Ablehnung der Technologie selbst, sondern um eine tiefere, oft unbewusste Erkenntnis für die Mediziner: Die aktuellen Praxismanagement-Modelle stoßen an ihre Grenzen und eine umfassende Neugestaltung des Managements ist unumgänglich.

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Digitalisierung in Haus- und Facharztpraxen: Achtung sandiges Fundament!

Worum es geht

Die meisten Diskussionen zur Digitalisierung der Arbeit in Arztpraxen jenseits des „Pflicht-Programms“ der Telematikinfrastruktur (TI) sind durch einen Idealization Oversight Bias geprägt. Hierbei wird auf eine ideale Arztpraxis fokussiert und die existierende Praxismanagement-Probleme vernachlässigt.

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Presuasion: Strategien für die erfolgreiche Verordnung von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA)

Worum es geht

Presuasion, ein Begriff geprägt von Robert Cialdini in seinem gleichnamigen Buch, beschreibt den Ansatz, eine Person schon vor einer eigentlichen Überzeugungsarbeit vorzubereiten, um die Zustimmungswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Für Ärzte kann die Anwendung von Presuasion-Techniken bei der Verordnung von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) besonders wertvoll sein, um die Akzeptanz und das Engagement der Patienten zu steigern.

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Haus- und Facharztpraxen: Workflow-Digital-Alignment für Videosprechstunden

Worum es geht

Der Begriff „Workflow-Digital-Alignment“ bezeichnet alle Maßnahmen zur Anpassung und Optimierung von Arbeitsabläufen in Arztpraxen zur Integration digitaler Technologien. In Bezug auf Video-Sprechstunden besteht eine Best Practice-Strategie im sog. „Slotting“, d. h. der Bündelung von Videosprechstunden in festgelegten Zeitfenstern.

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Servant Leadership in der Arztpraxis

Worum es geht

In Arztpraxen bietet das Konzept des Servant Leadership eine starke Grundlage für effektives Management. Das Bild eines Ritters, der sich in einer modernen Küche der Aufgabe des Gemüseschneidens widmet, kann auch hier als Metapher dienen – für eine Führungskraft im Gesundheitssektor, die Stärke und Fürsorge vereint.

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Best Practice-Praxismanagement: Mit klarer Linie gegen Negativität und Demotivation in der Ärzteschaft

Worum es geht

Der Mainstream zur Arbeit niedergelassener Ärzte ist häufig von Stereotypen geprägt, die ein Bild von beeinträchtigenden Arbeitsbedingungen, Überlastung und mangelnder Wertschätzung zeichnen. Eine solche Darstellung kann sich negativ auf die Motivation und das Selbstbild der Mediziner auswirken. Allerdings liegt es in der Hand des einzelnen Arztes, sich nicht von dieser negativen Wahrnehmung vereinnahmen zu lassen. Stattdessen sollten Ärzte aus unternehmerischer Sicht ihre eigene Position reflektieren und erkennen, welche Möglichkeiten sie besitzen, für sich persönlich und ihre Betriebe viele der wahrgenommenen Probleme zu vermeiden oder zumindest abzumildern.

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Die Bedeutung von Key Performance Indikatoren (KPI) des Praxismanagements in Haus- und Facharztpraxen

Einleitung

Angesichts der dynamischen Entwicklung des Gesundheitswesens und dem sich verändernden Handlungsrahmen sind Kennziffern, die sog. Key Performance Indikatoren (KPI), die ein Praxismanagement-Benchmarking liefert, unverzichtbar. Sie dienen als Wegweiser für niedergelassene Ärzte, um nicht nur finanzielle, sondern auch patientenorientierte und prozessbezogene Exzellenz zu erreichen. Diese Exzellenz trägt wesentlich zur Stabilisierung bzw. Entwicklung der medizinischen Wertschöpfung bei.

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