DiGA: Drei Dinge, die ein niedergelassener Arzt bei der Verordnung vermeiden sollte

Worum es geht

Im Zeitalter der digitalen Medizin werden digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) zunehmend Teil der medizinischen Versorgung. Niedergelassene Ärzte spielen eine Schlüsselrolle bei der Integration dieser Technologien in die Patientenversorgung. Ein sensibles und informiertes Vorgehen ist dabei unerlässlich, um Vertrauen aufzubauen und die Akzeptanz dieser Anwendungen zu fördern. Es gibt aber spezifische Aussagen und Verhaltensweisen, die Ärzte vermeiden sollten, um Missverständnisse oder Bedenken bei der Einführung von DiGA zu verhindern.

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Risikoaversion: Definition und potenzielle Nachteile

Worum es geht

Risikoaversion ist ein Begriff aus der Wirtschafts- und Verhaltenspsychologie, der die Tendenz eines Individuums oder einer Organisation beschreibt, Entscheidungen zu treffen, die darauf abzielen, Risiken zu minimieren oder zu vermeiden. Diese Haltung beeinflusst sowohl persönliche als auch berufliche Entscheidungen. Besonders ausgeprägt ist diese Haltung im Gesundheitswesen in Bezug auf die Digitalisierung.

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DiGA und die Notwendigkeit einer „Informations-Mediation“durch die Anbieter

Worum es geht

Es ist eine altbekannte Tatsache, dass viele Haus- und Fachärzte in ihren Patienten-Gesprächen eine deutliche Kommunikationsschwäche zeigen. Sie äußert sich in mangelnder Informationsvermittlung, der Verwendung zu vieler Fachbegriffe und begrenzten Rückfrage-Möglichkeiten. Dieses Problem hat signifikante Auswirkungen auf die Akzeptanz von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA).

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Die Bedeutung der Verkaufspsychologie in der ärztlichen Verordnung von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA)

Worum es geht

Die digitale Transformation im Gesundheitswesen bringt innovative Lösungen wie Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) hervor. Diese digitalen Tools bieten neue Möglichkeiten zur Behandlung und Prävention von Krankheiten. Ärzte spielen eine zentrale Rolle bei der Empfehlung und Verordnung dieser Anwendungen. Hier kommt die Verkaufspsychologie ins Spiel, ein Bereich, der Ärzten helfen kann, ihre Patienten effektiver für die Nutzung von DiGA zu gewinnen.

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Produktivität in Arztpraxen: Ein Plädoyer für eine Neuinterpretation des Begriffs

Worum es geht

Produktivität ist in der betriebswirtschaftlichen Definition die Betrachtung des Verhältnisses von Input zu Output, von Ressourcen-Einsatz zum Arbeitsergebnis, ohne Bewertung und ohne Forderung. Diese neutrale Definition wird im Kontext niedergelassener Ärzte jedoch häufig fehlinterpretiert. Insbesondere der Zeitgeist, der Wachstum und eine Steigerung der Leistung als oberstes Ziel der Arbeit betrachtet, trägt zu diesem Missverständnis bei. Das Resultat ist eine „ungesunde“ Betonung von Quantität über Qualität, die weder den Patienten noch dem medizinischen Personal dient. Dieser Artikel argumentiert für eine differenziertere Auffassung des Produktivitätsbegriffs, die den individuellen Zielen des Praxisinhabers mehr Raum gibt.

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Best Practices für Haus- und Fachärzte: Die Zwei-Jahres-Praxisstrategie

Worum es geht

Im dynamischen und herausfordernden Handlungsrahmen des Gesundheitswesens spielen strategische Planungen eine entscheidende Rolle, insbesondere für niedergelassene Ärzte. Eine effektiv definierte Praxisstrategie, die die nächsten zwei Jahre umfasst, ist ein wesentliches Instrument, um die Praxisziele systematisch zu erreichen.

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Digitalisierung: Achtung sandiges Fundament!

Worum es geht

Verfolgt man die Diskussionen zur Digitalisierung der Arbeit in Arztpraxen jenseits des „Pflicht-Programms“ der TI, so fällt auf, dass sie durch einen Idealization Oversight Bias geprägt sind. Hierbei wird auf eine ideale Arztpraxis fokussiert und die existierende Praxismanagement-Probleme vernachlässigt.

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Arztpraxen und der Renavigations-Imperativ

Worum es geht

Das Ziel der Navigation ist es, von einem Ausgangspunkt sicher zu einem gewünschten Zielpunkt zu gelangen, indem man seine momentane Position bestimmt und, unter Beachtung der für diese Bewegung relevanten Bedingungen, die den eigenen Zielen am besten entsprechende Route festlegt. Überträgt man das Bild der Navigation auf den ambulanten Bereich und betrachtet man den Handlungsrahmen von Arztpraxen, besteht heute in der einzelbetrieblichen Sicht ein ausgeprägter “Renavigations-Imperativ”.

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Die Auswirkungen des Digital Health Divide auf Arztpraxen in Ballungsgebieten

Worum es geht

In Ballungsgebieten, wo Wettbewerbsintensität und Konkurrenz zwischen Arztpraxen besonders hoch sind, hat der “Digital Health Divide” weitreichende Auswirkungen. Der Begriff bezeichnet die Kluft zwischen einem Teil der Ärzteschaft, der aktiv an der Digitalisierung ihrer Praxen arbeitet, während andere Ärzte dem Thema eher skeptisch gegenüberstehen.

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Die Auswirkungen des Bestätigungsfehlers auf die DiGA-Verordnung

Worum es geht

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) stellen einen innovativen Ansatz in der modernen Medizin dar, der das Potenzial hat, die Patientenversorgung maßgeblich zu verbessern. Die Auswahl von Patienten für die Verordnung solcher Anwendungen sollte auf objektiven Kriterien basieren. Der Bestätigungsfehler, bei dem Ärzte an vorgeformten Meinungen festhalten, kann diese Auswahlprozesse jedoch negativ beeinflussen.

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