Rethinking: Auch die Digitalisierung ist ein Aspekt der unternehmerischen Eigenverantwortung von Haus- und Fachärzten (THOR5050)

Ein Rethinking Impuls von Klaus-Dieter Thill

Worum es geht

Digitalisierung ist in der heutigen Zeit allgegenwärtig und durchdringt nahezu jeden Aspekt unseres Lebens. Für Haus- und Fachärzte ist sie weit mehr als nur ein technisches Instrument. Sie ist ein fundamentaler Baustein unternehmerischer Eigenverantwortung. Wer dies verkennt oder gar ablehnt, läuft Gefahr, die Praxis nicht nur ineffizient zu führen, sondern langfristig auch ihre Existenzgrundlage zu gefährden.

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Rethinking: Wie fehlende unternehmerische Eigenverantwortung von Haus- und Fachärzten das Gesundheitssystem belastet (THOR5008)

Worum es geht

Die ärztliche Profession in Deutschland steht seit jeher auf einem Fundament der Kompetenz und des Vertrauens. Haus- und Fachärzte sind nicht nur Diagnostiker und Therapeuten, sondern auch Anker des Gesundheitswesens und Garanten der medizinischen Versorgung. Doch jenseits der fachlichen Expertise offenbart sich eine gravierende Schwäche, die weitreichende Konsequenzen für die Versorgungsqualität und die Stabilität des Gesundheitssystems hat: die oft unzureichende Übernahme unternehmerischer Eigenverantwortung. Dieses Phänomen beschränkt sich nicht nur auf die einzelne Praxis, sondern zieht Kreise, die das gesamte Gesundheitssystem beeinflussen.

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Rethinking in der ambulanten Medizin: Digitalisierung alleine reicht nicht

Ein Rethinking-Impuls von Klaus-Dieter Thill

Worum es geht

Die Vorstellung, dass die Digitalisierung die Effektivität und Effizienz in der ambulanten Medizin automatisch steigert, ist verlockend und wird häufig als unumgänglicher Schritt in die Zukunft angepriesen. Während die Digitalisierung unbestreitbar Potenzial für Verbesserungen bietet, gibt es jedoch zwei wesentliche Faktoren, die in der Diskussion oft vernachlässigt werden. Die digitale Transformation kann nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn die bestehenden Prozesse und Strukturen in Arztpraxen auf soliden Grundlagen ruhen. Doch gerade hier zeigt sich, dass der Weg zur digitalen Zukunft durch gravierende Fehljustierungen blockiert ist – und die Bereitschaft, die Dinge neu zu denken, fehlt oft. Dieser Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit eines strukturellen und mentalen „Rethinkings“ in der ambulanten Medizin, um das wahre Potenzial der Digitalisierung zu realisieren.

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Digitalisierungs-Strategien – Best Practices zur Entwicklung und inhaltlichen Gestaltung für Haus- und Fachärzte

Diese Rethinking-Instolution („Instant“ & „Solutions“) gibt Ärzten eine klare und umfassende Anleitung an die Hand, wie sie eine durchdachte, auf ihre persönlichen Anforderungen ausgerichtete Digitalisierungs-Strategie systematisch entwickeln können. Dabei wird auch berücksichtigt, dass die Digitalisierung nicht allein als technische Fragestellung zu betrachten ist, sondern vor allem unter dem Aspekt von Organisation und Management.
Der Leitfaden begleitet den Leser durch die hierbei relevanten Aspekte, die bei der Entwicklung einer Digitalisierungs-Strategie unbedingt berücksichtigt werden müssen, angefangen bei der Analyse der aktuellen Praxisprozesse über die Auswahl der richtigen digitalen Lösungen bis hin zur Implementierung und Schulung des Teams.

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Rethinking für Haus- und Fachärzte: Vom Routine Lock zum Adjustment Bonding

Worum es geht

Die Komplexität der alltäglichen Abläufe, der Umgang mit Patienten, die Einhaltung administrativer Vorgaben sowie die wirtschaftlichen Aspekte des Praxisbetriebs veranlassen viele Ärzte, Routinen zu etablieren, um Stabilität und Effizienz der Arbeit zu gewährleisten. Diese Routinen, die in in den meisten Fälle in einen „Routine Lock“ münden, haben jedoch auch einen gravierenden Nachteil: sie verhindern Innovationen, Flexibilität und die notwendige Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde Umstände. Der Begriff „Adjustment Bonding“ beschreibt vor diesem Hintergrund die Idee einer proaktiven Anpassung der Praxisstrukturen und des Praxismanagements, die zu einer tieferen Bindung an die Bedürfnisse von Patienten und der eigenen Berufspraxis führt.

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Rethinking der ärztlichen Fortbildung: Fachgesellschaften müssen Ärzten helfen, die Krise der strategischen Praxisführung zu überwinden

Worum es geht

Medizinische Fachgesellschaften leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Weiterbildung ihrer Mitglieder. Kongresse, Seminare und Workshops versorgen niedergelassene Ärzte kontinuierlich mit den neuesten medizinischen Erkenntnissen, Technologien und Behandlungsmethoden. Dieser Fokus auf das medizinische Wissen ist essenziell, doch er deckt nur einen Teil dessen ab, was eine erfolgreiche Praxisführung in der heutigen Zeit erfordert. Eine oft übersehene, aber dringend notwendige Komponente der ärztlichen Weiterbildung ist die strategische Praxisführung.

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Rethinking in der Arztpraxis: Wartezeit

Worum es geht

Wartezeit – ein Begriff, der für viele Patienten einen untrennbaren Teil des Arztbesuchs darstellt und gleichzeitig zu den größten Frustrationen gehört. Für den Arzt hingegen ist die Wartezeit oft Ausdruck eines komplexen Praxismanagement-Problems. Sie scheint unvermeidlich, wird aber selten in ihrer ganzen Tiefe und Konsequenz betrachtet. In einer zunehmend digitalen, auf Effizienz bedachten und kundenorientierten Gesellschaft ist jedoch gerade die Wartezeit ein Aspekt, der einer grundsätzlichen Neubewertung bedarf. Diese Neubewertung, ein Rethinking, ist kein bloßer Luxus oder theoretisches Konzept, sondern eine zwingende Notwendigkeit, um als niedergelassener Arzt in einem sich rasch verändernden Gesundheitssystem erfolgreich zu bestehen.

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Rethinking in der Arztpraxis: Betriebswirtschaftliches Denken und Handeln

Worum es geht

Das Gesundheitswesen steht in einem ständigen Wandel. Hausärzte und Fachärzte sind dabei nicht nur mit den medizinischen Herausforderungen ihrer Patienten konfrontiert, sondern zunehmend auch mit einem immer komplexeren Praxismanagement. Die traditionellen Strukturen und Denkmuster, die jahrzehntelang als Fundament einer erfolgreichen Praxisführung galten, werden durch den raschen Fortschritt in der Technologie, den zunehmenden administrativen Druck und den sich wandelnden Bedürfnissen der Patienten infrage gestellt. Hier setzt das Konzept des Rethinking an – eine radikale, aber notwendige Neuausrichtung des Denkens, die nicht nur für die Medizin, sondern auch für das betriebswirtschaftliche Management einer Arztpraxis von essenzieller Bedeutung ist.

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Thanatopraxisches Management durch Haus- und Fachärzte: Bewahrung versus Transformation?

Worum es geht

Praxismanagement-Betriebsvergleiche zeigen: zwei Drittel der Praxisteams arbeiten, mit kleinen Veränderungen, noch heute mit denselben Strukturen und Abläufen, die seit der Gründung, Übernahme oder dem Beginn einer Kooperation die vor Jahren festgelegt wurden. Diese Tatsache erinnert an die Thanatopraxie, die Konservierung von Körpern nach dem Tod – eine Metapher für das Festhalten an veralteten Managementstrukturen. Während in der Thanatopraxie der äußere Zustand eines Körpers aufrechterhalten wird, schwindet im Inneren das Leben. Übertragen auf die Organisation einer Arztpraxis: Die Fassade bleibt stabil, doch innerlich stagnieren Abläufe, Ideen und die Entwicklung der Praxis.

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Systemische Fragen: Ein Schlüssel zur effektiven Mitarbeiter-Kommunikation in Haus- und Facharztpraxen

Worum es geht

In Arztpraxen spielt die interne Kommunikation zwischen Praxis-Leitung und den Mitarbeitenden eine zentrale Rolle. Systemische Fragen bieten in diesem Kontext eine besonders wirkungsvolle Methode, um das tiefere Verständnis von Zusammenhängen zu fördern, neue Perspektiven zu ermöglichen und die Selbstverantwortung der Mitarbeitenden zu stärken. Aber was genau sind systemische Fragen, welche Arten von Fragen gibt es und wie lassen sie sich im Praxisalltag sinnvoll einsetzen?

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