Positionierung und Differenzierung von Arztpraxen: Warum nicht mit DiGA-Verordnungen?

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Worum es geht

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie sind aber nicht nur ein Mittel zur therapeutischen Unterstützung, sondern ihr Einsatz ist auch ein potenzielles Alleinstellungs- und Differenzierungsmerkmal für niedergelassene Ärzte, das über Marketing-Aktivitäten und Empfehlungs-Mechanismen in die Breite diffundiert werden kann.

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Diese Formulierungen sollten niedergelassene Ärzte bei ihren Patientengesprächen nicht verwenden

❓Worum es geht

Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist entscheidend für eine erfolgreiche medizinische Versorgung. Sie beeinflusst nicht nur die Patientenzufriedenheit, sondern auch direkt den Behandlungserfolg. Ein unachtsamer Satz kann die Arzt-Patient-Beziehung schwer belasten. Im Folgenden sind häufig verwendete Formulierungen aufgeführt, die niedergelassene Ärzte aber unbedingt vermeiden sollten:

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DiGA-Verordnung: Über den Tellerrand des Honorars hinausblicken!

Worum es geht

Zu den Argumenten, die Haus- und die Verordnung von DiGA anführen, zählt auch die geringe Honorierung dieser Leistung. Die Frage nach der angemessenen Höhe wird bei Rückfragen nie beantwortet, es müsse eben „mehr“ und „aufwandsgerecht“ sein.
Doch diese kurzfristige und alleinige Referenz auf die Vergütung belegt einen Mangel an strategischem Denken, denn der Betrag, der zwischen dem Wert der aktuellen Abrechnungsziffer und einem wie auch immer definierten „Mehr“ liegt, muss bei DiGA als Investition betrachtet werden. Sie ist in einer Kosten-Nutzen-Betrachtung vollkommen risikofrei und nutzenmaximal:

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Patientenzufriedenheit mit Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA): Die Möglichkeiten des Net Promoter Scores (NPS)

Worum es geht

Die digitale Transformation im Gesundheitswesen hat zahlreiche neue Möglichkeiten für Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte eröffnet, darunter auch die Option, Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) zu verordnen. Diese digitalen Tools können sowohl die Behandlungsqualität als auch die Effizienz von Praxisabläufen erheblich verbessern. Doch wie lässt sich die Zufriedenheit der Patienten mit diesen digitalen Services messen? Eines der etablierten Instrumente ist der Net Promoter Score (NPS). Er erhebt nicht die Zufriedenheit, sondern die aus der Zufriedenheit resultierende potenzielle Handlungsbereitschaft.

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DiGA: Der Weg in die Anwendung führt allein über Verbindlichkeit

Worum es geht

Zunehmend verordnen Haus- und Fachärzte Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) und eröffnen ihren Patienten dadurch eine Vielzahl von Vorteilen. DiGA werden dabei zur Überwachung von Gesundheitsdaten, zur Erinnerung an Medikamenteneinnahmen, zur Unterstützung von Therapieplänen oder zur Bereitstellung von Informations-Inhalten eingesetzt werden. Dennoch gibt es eine signifikante Barriere für die erfolgreiche Implementierung von DiGA: die Bereitschaft und das Engagement des Patienten. Um sie zu überwinden, ist es für niedergelassene Ärzte unerlässlich, verbindliche Absprachen mit ihren Patienten zu treffen, um den Erfolg dieser digitalen Werkzeuge sicherzustellen.

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Etablierung von DiGA: Ohne eine Rationalisierung ärztlicher Mindsets unmöglich

Worum es geht

Unter Rationalisierung versteht man im wirtschaftlichen und organisatorischen Kontext den Prozess der Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung. Ziel der Rationalisierung ist es, Arbeitsabläufe, Produktionsprozesse oder Organisationsstrukturen zu optimieren, um Ressourcen effektiver einzusetzen und damit die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.
Im übertragenen Sinne auf Mindsets angewendet beschreibt der Begriff die Situation, in der eine Person versucht, ihr Denken und ihre Einstellungen zu verändern und effizienter zu gestalten. Ähnlich wie bei der wirtschaftlichen Rationalisierung geht es hierbei darum, ineffiziente oder negative Denkmuster zu erkennen, zu hinterfragen und gegebenenfalls zu neu auszurichten, um eine bessere geistige Leistungsfähigkeit und ein gesünderes Denkverhalten zu erreichen.

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DiGA: Die Bedeutung von Patientenrückmeldungen für den verordnenden Arzt

Worum es geht

Die Einführung Digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) bietet Haus- bzw. Fachärzten und ihren Patienten zahlreiche neue Möglichkeiten der Therapie-Unterstützung. Doch wie sie tatsächlich genutzt werden und welche konkreten Wirkungen sie zeigen, bleibt für die Verordner oft im Dunklen, da sie aktiv keine Rückmeldungen von Patienten abfragen.

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DiGA: Nomen est omen

Worum es geht

Wenn Ärzte mit Patienten über DiGA reden, sprechen sie meist von

  • App” oder “mobile App”, da eine Reihe von DiGA in Form mobiler Anwendungen verfügbar sind, die auf Smartphones oder Tablets verwendet werden können. Sie gehen davon aus, dass dieser Begriff allgemein verständlich und geläufig ist, oder von
  • “Gesundheits-App”, um durch die Verwendung des Begriffs deutlich zu machen, dass es sich um eine Anwendung handelt, die speziell für gesundheitsbezogene Zwecke entwickelt wurde, aber auch von
  • Patienten-App”, um herauszustellen, dass die Anwendung speziell für den Einsatz durch Patienten entwickelt wurde, um ihnen beim Umgang mit ihrer Gesundheit zu helfen.

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