Digitalisierung der Arbeit in Arztpraxen: Praxis-Apps steigern messbar die Patientenzufriedenheit

Worum es geht

Während sich ein Teil der Haus- und Fachärzte noch mit einer adäquaten Gestaltung ihrer Praxis-Homepages beschäftigt, haben andere Praxisinhaber erkannt, dass für Bestands-Patienten eine viel leistungsfähigere Alternative existiert: die Praxis-App. Erste Befragung-Resultate zeigen, dass sich ihr Einsatz lohnt.

Eine App, multipler Nutzen

Praxis-Apps sind Anwendungen für mobile Endgeräte, mit deren Hilfe Praxis-Teams nicht nur ihre Standard-Informationen präsentieren können, die bislang über die Praxis-Internetauftritte kommuniziert wurden, sondern – je nach gewähltem Leistungsumfang – auch weitere Anwendungs-Möglichkeiten bieten, die sich in drei Bereiche gliedern:

Unterstützung des Praxismanagement

Neben den Möglichkeiten, das Leistungsangebot, das Team und den organisatorischen Rahmen zu präsentieren, werden der Informations- und Datenaustausch sowie die Administration (Rezepte, Überweisungen, Termine) erleichtert.

Begleitung der Behandlung

Existieren entsprechende Module, können auf dem App-Weg Verlaufsbeobachtungen durchgeführt sowie Hilfestellungen bei Behandlungen oder bei der Früherkennung von Gesundheitsrisiken gegeben werden.

Intensivierung der Aufklärung

Immer mehr Menschen informieren sich im Internet und kommen mit noch mehr Fragen in die Praxen. Dem können Ärzte mit Hilfe ihrer Apps begegnen, indem sie auf diesem Weg eigene Informationen bereitstellen.

Der Vorher-Nachher-Vergleich belegt die Effekte

Praxis-Teams, die über eine eigene App verfügen, berichten über spürbare eigene Entlastung-Effekte, aber auch über einen positiven Zuspruch der Nutzer. Erste Vergleiche der Ergebnisse von Patienten-Befragungen vor und nach Einführung von Praxis-Apps zeigen deutliche Steigerungen des Patient Care Quality Scores. Dieser Key Performance Indikator wird aus dem Verhältnis von Patienten-Anforderungen und -Zufriedenheit gebildet und beschreibt die von Praxis-Teams erzielte Betreuungsqualität. In den Leistungs-Bereichen „Service“, „Information“ und „Kommunikation“ ergaben sich PCQS-Steigerungen bis zu 35%, aber auch Leistungsmerkmale wie z. B. die Praxisorganisation profitierten in ihrer Bewertung durch eine positive Abstrahlung.

Weiterführende Informationen zum Thema „Digital unterstütztes Praxismanagement“

Die Digitalisierung – so schildern viele Haus- und Fachärzte ihren Eindruck – ist überall: ob Fachzeitschrift, Kongress, Symposium, Messe oder Fachverbands-Information, der Transformations-Gedanke durchzieht nicht nur die Gesamtheit der für niedergelassene Ärzte relevanten Informations-Medien, sondern geht weit darüber hinaus in den medizinorientierten Publikumsbereich, fast übermächtig, soghaft und fordernd.

Doch es gibt einen einfachen Weg, wie Haus- und Fachärzte in dieser „Gemengelage“ für sich einen Weg finden, die Möglichkeiten der Digitalisierung zur Unterstützung ihrer Praxis-Ziele auszuloten und eine persönliche Transformation-Strategie zu entwickeln: die Nutzung der in dem Ratgeber „Best Practices für den Start von Haus- und Fachärzten in die Digitalisierung“ beschriebenen und bereits bewährten Best Practices. Zum E-Book…