Dieses Bild zeigt mehr als nur ein grell gespraytes Fass in einer verlassenen Fabrikhalle. Es ist ein Sinnbild für den Zustand unserer modernen Führungskultur: Auf den ersten Blick bunt, dynamisch, „kreativ“ – doch im Kern leer, isoliert und umgeben von bröckelndem Fundament. Die leuchtenden Farben auf dem rostigen Fass symbolisieren die künstlich inszenierte Empathie, die heute in vielen Unternehmen als „Teamgefühl“ verkauft wird – algorithmisch gesteuert, softwareseitig aufgesetzt, emotionssimulierend.
Die Umgebung – kalt, grau, verlassen – steht für das emotionale Klima, das entsteht, wenn Führung nur noch digital abgebildet wird. Wenn Feedbacksysteme menschliche Resonanz ersetzen und aus Empathie ein programmierbarer Service wird. Dieses Bild spricht: Es sagt uns, dass etwas Fundamentales fehlt. Echtheit. Körperlichkeit. Haltung. Die leuchtende Fassade täuscht über die Leere hinweg.
So wie im Buch: „Empathie aus der Cloud“. Dort wird klar, dass wir dabei sind, Führung zu entkoppeln – von Menschen, von Echtheit, von Verantwortung. Es ist ein Weckruf an alle, die Führung nicht den Maschinen überlassen wollen.
Für alle, die tiefer in diesen verstörend wichtigen Zusammenhang einsteigen wollen, steht das Buch bereit.
