Adaptagility und Key-Performance-Indikatoren (KPI) im Praxismanagement: Eine Symbiose für Effizienz und Erfolg

Worum es geht

Im Kontext des sich dynamisch entwickelnden Handlungsrahmens stehen Praxisinhaber vor der Herausforderung, nicht nur effizient zu arbeiten, sondern auch flexibel und schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Dieser Spagat zwischen Stabilität und Anpassungsfähigkeit wird durch das Konzept der Adaptagility beschrieben. Adaptagility, eine Kombination aus Adaptation und Agilität, ist essenziell für ein modernes Praxismanagement. Ein zentraler Hebel zur Förderung und Messung dieses Ansatzes sind die Key-Performance-Indikatoren (KPI).

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Die 5 häufigsten Vorwände niedergelassener Ärzte gegen Veränderungen im Praxismanagement: Psychologische Motive und Auswirkungen

Worum es geht

Ein effizientes und anpassungsfähiges Praxismanagement ist entscheidend für die Aufrechterhaltung hoher Standards in der Patientenversorgung und im operativen Erfolg. Trotzdem zeigen viele niedergelassene Haus- und Fachärzte eine überraschende Resistenz gegenüber Veränderungen, selbst wenn klare Hinweise darauf bestehen, dass ihre aktuellen Systeme versagen. Im Folgenden sind die fünf häufigsten Vorwände und Ausreden aufgeführt, die Praxisinhaber verwenden, um notwendige Änderungen zu vermeiden. Das Verständnis der psychologischen Motive hinter diesen Vorwänden ist dabei entscheidend, um die zugrunde liegende Widerstandsfähigkeit gegenüber Veränderungen zu erkennen.

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Praxismanagement-Insuffizienz (PMI): Die wahre Ursache der Arbeitsüberbelastung niedergelassener Ärzte

Worum es geht

In der öffentlichen Diskussion über die Arbeitsbelastung von niedergelassenen Ärzten werden ausschließlich externe Faktoren wie ausufernde Bürokratie, überzogene Patientenanforderungen, realitätsfremde gesetzliche Vorschriften oder die Digitalisierung als Hauptursachen angeführt. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die wahre Ursache oft tiefer liegt: im Inneren der Praxen selbst. Die meisten Ärzte sind zwar herausragende medizinische Fachleute, jedoch nicht ausreichend in den Prinzipien des Managements geschult. Die hierdurch entstehende Praxismanagement-Insuffizienz führt nicht nur zu internen Problemen, sondern potenziert auch die negativen Auswirkungen externer Einflüsse.

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Die große Illusion: Ärzte und MFA überschätzen die Qualität ihrer Patienten-Betreuung

Worum es geht

Ein systematischer Vergleich der in Haus- und Facharztpraxen tatsächlich realisierten Betreuungsqualität aus Patientensicht mit den Einschätzungen von Praxisinhabern und Personal zeigt, dass die Teams ein deutlich zu positiven Bild ihrer Arbeit haben.

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Wenn die Problemlösung zum Problem wird: Workarounds im Praxismanagement

Worum es geht

Das Praxismanagement eine spielt als Transmitter der ärztlichen Kompetenz und der Praxis-Ressourcen in die Patientenversorgung einen entscheidende Rolle für die Effizienz und Qualität Leistung einer Arztpraxis. Trotz dieser Bedeutung eines gut durchdachten Praxismanagements zeigt sich in vielen Arztpraxen ein weit verbreitetes Phänomen: für auftauchende Probleme, die Praxisinhaber oder das Praxisteam zu lösen versuchen, werden oft nur Workarounds entwickelt. Dieses Vorgehen birgt eine Reihe gravierender Probleme, die sowohl die Praxisorganisation als auch die Patientenversorgung nachhaltig beeinträchtigen.

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Ambulante Medizin in Deutschland: Der mittelalterliche Pranger in modernen Arztpraxen

Worum es geht

Die Ergebnisse aus den Mitarbeiterbefragungen unserer Praxismanagement-Betriebsvergleiche belegen, dass in etwa 25 % der deutschen Haus- und Facharztpraxen ein System existiert, das an den mittelalterlichen Pranger erinnert: Die Praxisinhaber tadeln ihre Mitarbeiterinnen bei Fehlern öffentlich vor Kolleginnen und Patienten. Die Anlässe für eine derartige offene Kritik mögen sachlich begründet sein, als Ausführung einer disziplinarischen Maßnahme ist das Vorgehen jedoch vollkommen ungeeignet.

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LeadNeglection: If there was something similar to a driving licence for employee management, most doctors wouldn’t pass the test

What it’s all about

When reviewing the results from cross-sectional analyses of our studies as part of practice management benchmarking, I repeatedly notice outstanding individual aspects that are already symptomatic in the individual analyses, but whose implications for the healthcare system only really become clear in their aggregated totality. An example of this is the best practice implementation, or rather: non-implementation (“LeadNeglection”) in the practice management action area “Employee management”.

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Survey of patient satisfaction in German medical practices: Two thirds of the results are useless

What it’s all about

Due to an incorrect methodology, the “classic” patient survey used in most German medical practices is unable to provide GPs and specialists with realistic insights into the satisfaction of their practice visitors. As a consequence, this leads to necessary change measures not being discovered at all.

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