Kommentar zum Beitrag: „Das Internet sollte Ärzte nervös machen!“

Worum es geht

Ärzte Zeitung online vom 11.09.2018

Kommentar

Setzt man das in diesem Beitrag beschriebene, realistische Gesamt-Szenario in den Kontext der Digitalisierungs-Aktivitäten im niedergelassenen Bereich, wird deutlich, dass es für Haus- und Fachärzte bzw. ihre Vertreter höchste Zeit wird, sich bei dem Thema „Transformation“ stärker zu engagieren, um ihre eigene Zukunft überhaupt noch mitgestalten zu können. Thesenpapiere und Wettbewerbe sind hierfür nicht geeignet. Wichtig ist dabei vor allem, dass Praxisinhaber über den Nutzen der Digitalisierung, die bislang für die meisten durch das negativ belastete TI-Projekt definiert ist, konkret informiert werden, z. B. in Form von Fallstudien, Pilotprojekten u. ä. Konkret bedeutet dabei, alle mit der Planung, Umsetzung und Anwendung von Digitaltechniken verbundenen Tätigkeiten und Möglichkeiten aufzuzeigen („Bedienungsanleitungen“). Erst wenn der Digital-Nutzen greifbar wird, entstehen Interesse, Bereitschaft und Initiative.

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