IFABS Trendscouting Digitalisierung: In Arztpraxen gibt es derzeit zu wenig Endgeräte

Worum es geht

Digital-Lösungen können ihr Potenzial zur Verbesserung der Patientenversorgung und Arbeitssituation in Haus- und Facharztpraxen nur dann entfalten, wenn Ärzte und Medizinische Fachangestellte jederzeit an den Orten ihrer Tätigkeiten Zugang haben. Das ist jedoch – wie die Praxisstruktur-Daten der Valetudo Check-up-Untersuchungen unseres Institutes zeigen – nur in wenige Betrieben der Fall.

Die geringe Anzahl an Endgeräten behindert die Abläufe

Schon seit Jahren beklagen Mitarbeiterinnen diesen Zustand, der für sie täglich zu Mehrarbeit und Zeitverschwendung führt. Ihr Wunsch sind vor allem mobile Endgeräte, um so die Wege der Patienten durch die verschiedenen Anlaufstellen der Praxen flexibel begleiten zu können und nicht an feste Nutzungs-Orte gebunden zu sein, die stets unnötige Laufwege verursachen.
Zudem eignen sich Tablet-PCs über das Daten-Management hinaus dazu, Patienten mit Hilfe visueller Inhalte zu informieren und so die Patientenzufriedenheit weiter zu erhöhen.

Auch mehr Rechen-Power wäre notwendig

Die Praxisinhaber sahen hierfür jedoch bislang kaum eine Notwendigkeit und kamen auch dem häufig geäußerten Wunsch ihrer MFA nicht nach, zumindest den einen oder die zwei Rechner der Praxis durch leistungsstärkere Geräte zu ersetzen, um beispielsweise die Abwicklung am Empfang zu beschleunigen oder Routine-Aufgaben schneller zu erledigen.