Was du auf dem Bild siehst, ist kein Kunstwerk, sondern eine in sich selbst verknotete Zurrschlaufe – ein Objekt, das eigentlich für Spannung, Sicherung und Ordnung gedacht ist. Doch hier ist es verdreht, verhakt, in sich selbst gefangen. Eine perfekte Metapher für den Zustand moderner Führung:
Sie will halten, was sie nicht mehr tragen kann. Sie spannt sich auf zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Führungsideal und Alltagstrick. Und genau darin liegt die Wahrheit: Die meisten Führungsstrukturen sind keine klaren Systeme, sondern verknotete Rituale – durchzogen von Eitelkeit, Machtdemonstration und orientierungslosen Automatismen. Sie wirken stabil, doch in Wahrheit sind sie in sich selbst verstrickt.
So wie die Zurrschlaufe ihre Funktion nicht mehr erfüllt, sobald sie sich selbst blockiert, verliert Führung ihre Wirkung, wenn sie nicht mehr zur Orientierung, sondern zur Selbstbestätigung dient. Das Bild zeigt, was passiert, wenn man Strukturen nicht neu denkt – sondern sie einfach nur weiterzieht.
Wenn du spürst, dass deine eigene Führungsrealität genau so aussieht: Verworren. Festgefahren. Und letztlich funktionslos – dann ist es Zeit für RETHINKA.
