LeadNeglection: Wenn es einen Führerschein für Mitarbeiterführung gäbe, würden die meisten Ärzte die Prüfung nicht bestehen

Worum es geht

Bei der Durchsicht der Resultate aus Querschnittsanalysen unserer Untersuchungen im Rahmen des Praxismanagement-Benchmarking fallen mir immer wieder herausragende Einzelaspekte auf, die sich symptomatisch bereits in den Einzelanalysen zeigen, deren Tragweite für das Gesundheitswesen aber erst in ihrer aggregierten Gesamtheit wirklich deutlich wird. Ein Beispiel hierzu ist die Best Practice-Umsetzung, oder besser: Nicht-Umsetzung („LeadNeglection“) im Praxismanagement-Aktionsbereich „Mitarbeiterführung“.

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Emotrapment in der Praxisführung

Worum es geht

In der Medizin ist es undenkbar, dass Ärzte Therapieentscheidungen „aus dem Gefühl heraus“ ohne fundierte Daten wie Vitalwerte oder Laborergebnisse treffen. Diese evidenzbasierte Herangehensweise sichert eine hohe Behandlungsqualität und patientenzentrierte Versorgung. Interessanterweise findet diese datengestützte Entscheidungsfindung nicht ihren Weg in die ambulante Praxisführung. Die meisten Ärzte beschreiben die Organisation ihrer Praxis oft in wohlmeinenden Worten – “sie läuft eigentlich ganz gut” – ohne sich jedoch dabei auf objektive Messungen oder Vergleiche zu stützen.

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Wie die Entwicklung der Zukunftsfähigkeit des Managements in deutschen Arztpraxen durch die Changejection-Falle beeinträchtigt wird

Worum es geht

Einer der Aspekte, der im Rahmen unserer Praxismanagement-Betriebsvergleiche untersucht wird, bezieht sich darauf, ob die untersuchten Haus- und Facharztpraxen als „Lernende Praxen“ führen, d. h. ob sie kontinuierlich und aktiv daran arbeiten, die Qualität der Arbeit systematisch weiterzuentwickeln. Nicht nur in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit ist die Antwortquote alarmierend: nur etwas mehr als 10 % der Praxisinhaber bestätigen die Beschreibung für ihren Betrieb.

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How the development of the future viability of management in German medical practices is impaired by the changejection trap

What it’s all about

One of the aspects analysed as part of our practice management benchmarking is whether the GP and specialist practices surveyed run as “learning practices”, i.e. whether they are continuously and actively working to systematically develop the quality of their work. The response rate is alarming not only with regard to sustainability: only just over 10% of practice owners confirm the description for their practice.

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Praxismanagement: Was ein Perspektiv-Wechsel bewirkt

Worum es geht

➡️ Effizienz in Arztpraxen entsteht, wenn die Lücke zwischen subjektiver Wahrnehmung des Praxismanagements und der Realität geschlossen wird
⚠️ Nur die wenigsten Haus- und Fachärzte untersuchen systematisch und regelmäßig die Funktions-Qualität ihres Praxismanagements.

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Die Auswirkungen der “TeamFiction” auf das Praxismanagement

Worum es geht

Die “TeamFiction” bezeichnet eine verbreitete Fehleinschätzung unter Praxisinhabern bezüglich der tatsächlichen Qualität und Effektivität der Zusammenarbeit ihres Personals. Viele nehmen an, dass ihre Mitarbeiter als kohäsives Team agieren, während in Wirklichkeit oft nur lose Gruppen ohne tiefe Kooperation oder gemeinsame Zielsetzung existieren. Dieses Missverständnis hat signifikante negative Konsequenzen für das Praxismanagement und den Praxiserfolg.

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Optimierung des Praxismanagements: Warum immer mehr Ärzte auf die analytisch assistierte Selbstreflexion setzen

Worum es geht

In der ärztlichen Praxisführung wird die analytisch assistierte Selbstreflexion zunehmend als Instrument zur Steigerung der Effizienz und Effektivität erkannt. Dieser Ansatz ermöglicht es Praxisinhabern, ihre eigenen Praktiken systematisch mit der validierten Leitlinie des Best-Practice-Standards zu vergleichen, diese Selbsteinschätzung zu dokumentieren und im Rahmen einer Benchmarking-Auswertung einen Aktionsplan der möglichen Optimierungsmassnahmen erstellen zu lassen, ergänzt durch eine Cockpit-Darstellung der Praxismanagent-Leistungs-Kennziffern. Der Standard beschreibt alle Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, die in den Aktionsbereichen der Praxisführung, von der Planung über Marktforschung, Organisation, Führung, Patientenbetreuung und Marketing bis zum Controlling, für eine auch unter wechselnden Anforderungen reibungslos funktionierende Arbeit unerlässlich sind.

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“Bin ich ein guter Kooperationspartner im ärztlichen Team?” Ein SkillScan für Mediziner in Gemeinschaftspraxen

Worum es geht

Die Fähigkeit zur effektiven Zusammenarbeit ist für Ärzte in Gemeinschaftspraxen von entscheidender Bedeutung. Sie trägt nicht nur zu einer verbesserten Patientenversorgung bei, sondern fördert auch ein positives Arbeitsumfeld. Dieser SkillScan aus dem FOTAN-Programm (Fortbildung trifft Analyse) soll Ärzten helfen, ihre Stärken und Verbesserungsbereiche in Bezug auf Kooperation und Teamarbeit zu identifizieren.

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