Mini-Ratgeber: Was ist zu tun, wenn der Patient „Nein“ zur DiGA sagt?

Worum es geht

Die Einführung Digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGAs) bringt eine neue Qualität in die medizinische Versorgung, doch nicht alle Patienten sind bereit, diese neuen Technologien anzunehmen und äußern, nicht interessiert zu sein. Es ist für Ärzte jedoch wichtig, bei dieser Reaktion nicht sofort aufzugeben, denn das würde bedeuten, dass Patienten möglicherweise eine wirksame Behandlungsmöglichkeit verpassen.

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Arzt-Patienten-Kommunikation: DiGA-Pitch und Emotionales Verkaufen

Worum es geht

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) repräsentieren eine innovative Facette der modernen Medizin. Sie bieten Patienten eine ergänzende Möglichkeit zur herkömmlichen Behandlung und können maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheitsförderung beitragen. Da DiGA bislang nicht umfassend bekannt sind, stehen niedergelassene Ärzte, die diese Anwendungen verordnen möchten, vor der Herausforderung, Patienten zunächst über diese Option zu informieren.

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Fortbildung trifft Analyse (FOTAN): Selbsttest für MFA zum Umgang mit aggressiven Patienten

Worum es geht

Ein aggressiver Patient kann definiert werden als jemand, der Verhaltensweisen zeigt, die drohend, einschüchternd oder physisch gewalttätig sind. Diese Aggression kann sich in verbaler Form äußern, wie Schreien oder Beleidigungen, oder in physischer Form, wie Schlagen oder Stoßen. Sie kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, einschließlich Schmerz, Angst, Verwirrung, psychische Störungen oder Einfluss von Medikamenten oder Drogen. Es ist wichtig, solche Verhaltensweisen in einem medizinischen Kontext frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Anleitung

Bewerten Sie jede der folgenden 30 Fragen auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 bedeutet “Trifft überhaupt nicht zu” und 5 bedeutet “Trifft vollständig zu”. Addieren Sie Ihre Punkte am Ende des Tests, um Ihre Gesamtpunktzahl zu ermitteln.

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Die Nachteile fehlender Informations-Kondensation (IK) in der Arzt-Patienten-Kommunikation

Worum es geht

Angesichts der Komplexität und des immensen, stetig steigenden Umfangs medizinischer Daten und Sachverhalte ist auch im Bereich der Arzt-Patienten-Kommunikation ein Mindshifting notwendig, denn eine effiziente und effektive Übermittlung von Inhalten wird im wichtiger. Die Informations-Kondensation (IK) ist ein Schlüsselkonzept, das dieses Ziel umsetzt.

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Verbesserungsbedürftig: Die DiGA Anbieter-Arzt-Kommunikation

Worum es geht

➡️ Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Baustein in der modernen Patientenversorgung. Sie bieten innovative Lösungen, die Ärztinnen und Ärzten neue Möglichkeiten der Therapiebegleitung eröffnen.
👎 Allerdings werden in den DiGA-Beschreibungen für Mediziner zu wenig motivierende und nutzenorientierte Formulierungen verwendet, die jedoch notwendig sind, um Ärzte zur Verordnung zu motivieren. Hier sind einige Beispiele:

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DiGA: Die Nutzungs-Barriere ist hauptsächlich ineffiziente Kommunikation

❓Worum es geht

Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist ein zentraler Aspekt im Gesundheitswesen, der die Qualität der Patientenversorgung, die Patientenzufriedenheit und die Effizienz des gesamten Gesundheitsdienstes beeinflusst. Von „Effizienter Kommunikation“ spricht man, wenn die Übertragung von Informationen, Gefühlen oder Eindrücken in einer Weise erfolgt, die klar, präzise, zeiteffizient und damit förderlich für das Erreichen der gewünschten Ergebnisse ist. Sie ist für die Nutzung von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) im Anschluss an die Verordnung essenziell.

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Diese Formulierungen sollten niedergelassene Ärzte bei ihren Patientengesprächen nicht verwenden

❓Worum es geht

Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist entscheidend für eine erfolgreiche medizinische Versorgung. Sie beeinflusst nicht nur die Patientenzufriedenheit, sondern auch direkt den Behandlungserfolg. Ein unachtsamer Satz kann die Arzt-Patient-Beziehung schwer belasten. Im Folgenden sind häufig verwendete Formulierungen aufgeführt, die niedergelassene Ärzte aber unbedingt vermeiden sollten:

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QuickStart-Guide zum Download: Wie MFA am besten mit unangemessenen Patientenforderungen umgehen

Getränke und freies WLAN für die Wartezeit, die Möglichkeit von Online-Terminvereinbarungen oder Anfragen-Versand per E-Mail: zu den Veränderungen, die das Gesundheitswesen in allen Bereichen prägen, zählen auch die Anforderungen der Patienten an die Arbeit von Arztpraxen. Ob und in welchem Umfang Praxis-Teams diesen Wünschen nachkommen möchten, ist eine praxisinterne Entscheidung.

Doch es gibt auch Forderungen, die die Grenze des Erlaubten und Möglichen überschreiten. In diesen Situationen müssen Medizinische Fachangestellte direkt handeln und die Bitten im persönlichen Gespräch ablehnen. Hier hat sich das „freundliche Nein“ als Technik bewährt.