Worum es geht
Das Verordnen von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) durch einen niedergelassenen Arzt, auch ohne eine Verfügbarkeit umfangreicher Studien, ist aus einer Reihe von Gründen sinnvoll:
Strukturion of Future Thinking
Das Verordnen von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) durch einen niedergelassenen Arzt, auch ohne eine Verfügbarkeit umfangreicher Studien, ist aus einer Reihe von Gründen sinnvoll:
In der modernen Medizin ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Sie bietet vielfältige Vorteile für Patienten, kann aber auch Ärzten und ihrem Praxispersonal zahlreiche Erleichterungen verschaffen. Ein Beispiel hierfür ist die Online-Terminvereinbarung. Für jeden Arzt, der seine Medizinischen Fachangestellten (MFA) motivieren und gleichzeitig die Arbeitseffizienz steigern möchte, ist die Implementierung eines solchen Systems unumgänglich.
Feedback ist ein wichtiges Werkzeug zur Entwicklung und Verbesserung der Leistung der Medizinischen Fachangestellten, kann aber, wenn es falsch umgesetzt wird, auch demotivieren oder Konflikte hervorrufen. Hier sind einige grundsätzliche Fehler, die Ärzte beim Geben von Feedback machen können:
…ist in dem QuickStart-Guide: „Feedback geben: Ein Leitfaden für Haus- und Fachärzte – Best Practices der Gesprächsführung für ein Plus an Leistung, Motivation und Erfolg von Praxis-Teams“ zusammengefasst, einschließlich Formulierungs-Hilfen für die Mitarbeiter-Gespräche.
Zwei Drittel der Medizinischen Fachangestellten wünschen sich, wie die Ergebnisse aus Praxismanagement-Betriebsvergleichen zeigen, von ihren ärztlichen Chefs Feedback, doch nur die wenigsten Praxisinhaber sind dazu bereit.
Continue reading “Feedback vom Chef: In den meisten Fällen bleibt es für MFA ein Wunsch”
Etwa ein Viertel der haus- und fachärztlich tätigen Betriebe arbeitet mit einer Belegschaft, in der mindestens eine Medizinische Fachangestellte ihre Arbeit in Form von „Dienst nach Vorschrift“ erledigt. Diese Situation hat gravierende Auswirkungen auf die Versorgungs- und Arbeitsqualität, doch es existieren relativ einfach umzusetzende Möglichkeiten, das Problem zu erkennen und in den Griff zu bekommen.
Getränke und freies WLAN für die Wartezeit, die Möglichkeit von Online-Terminvereinbarungen oder Anfragen-Versand per E-Mail: zu den Veränderungen, die das Gesundheitswesen in allen Bereichen prägen, zählen auch die Anforderungen der Patienten an die Arbeit von Arztpraxen. Ob und in welchem Umfang Praxis-Teams diesen Wünschen nachkommen möchten, ist eine praxisinterne Entscheidung.
Doch es gibt auch Forderungen, die die Grenze des Erlaubten und Möglichen überschreiten. In diesen Situationen müssen Medizinische Fachangestellte direkt handeln und die Bitten im persönlichen Gespräch ablehnen. Hier hat sich das „freundliche Nein“ als Technik bewährt.
Eine fortwährende Klage von MFA bezieht sich auf die geringe Bereitschaft der Praxisinhaber, Verbesserungs-Vorschläge anzunehmen und umzusetzen. Dabei sind gerade die Beobachtungen und Ideen des Personals von besonderer Bedeutung für die Effizienz und die Produktivität eines Praxisbetriebs, aber auch für die Arbeitsqualität, da sie täglich im konkreten Geschehen der Arbeit agieren. Hiervon bekommen die Ärzte jedoch nur Teilaspekte mit, da sie hauptsächlich in die direkte Patientenbetreuung involviert sind.
Continue reading “MFA: Was tun, wenn der Chef an Verbesserungs-Vorschlägen nicht interessiert ist”
Probleme bei der Organisation einer Arztpraxis sind in knapp der Hälfte der Fälle auf Defizite bei der Mitarbeiterführung zurückzuführen. Drei Beispiele.
Es existiert inzwischen eine Vielzahl von Vorschlägen, wie dem Problem des Fachkräftemangels bei Medizinischen Fachkräften begegnet werden kann. Sie reichen von mehr Wertschätzung über eine bessere Entlohnung bis zu einer generellen Aufwertung des Berufsbildes und zum Angebot der 4-Tage-Woche. Kaum gesprochen wird hingegen über die Beseitigung der Praxismanagement-Insuffizienz und über die Digitalisierung. Doch Praxisinhaber verfügen über zwei akut nutzbare Alternativen, ihr Problem zu lösen.
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