Digitalisierung der Arztpraxis: Welche Maßnahmen Haus- und Fachärzte konkret planen

Worum es geht

Die Ambivalenz von Haus- und Fachärzten zur Digitalisierung ihrer Arbeit spiegelt sich auch in den Markt- und Meinungsforschungs-Ansätzen wieder, die zu diesem Thema durchgeführt werden. Bei den Umfragen stehen perspektivische Aspekte wie Bekanntheit, Nutzen- und Akzeptanz-Einschätzungen für Transformations-Szenarien im Vordergrund. Aber wie steht es um die konkreten Pläne der Mediziner?

Mit dem Expertensystem auf Antworten-Suche

Im Rahmen der Praxismanagement-Analysen, die in das institutseigene Valetudo-Expertensystem© einfließen, wird u. a. auch auf das Thema „Digitalisierung“ bearbeitet. Allerdings werden hier aktuell verfüg- und einsetzbare Digital-Instrumente aufgelistet und nach der konkreten Einsatzplanung gefragt.

Kaum Konkretes

Eine Auswertung von zweihundert zufällig ausgewählten Untersuchungen zeigt, dass lediglich acht Praxisinhaber planen, zwei der Alternativen, das Angebot von Online-Terminbuchungen und Video-Sprechstunden, umzusetzen. Bei den übrigen Ärzten bestand keine Planung.

Nur Ärzte aus gut funktionierende Praxen planen konkret

Interessant ist hierbei ein weiteres Resultat: die acht Ärzte gehörten zur Gruppe der insgesamt vierzehn Praxen dieser Stichprobe, deren Praxismanagement über der 80%-Grenze des Best Practice-Standards lagen, d. h. die Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, die ein reibungsloses Funktionieren des täglichen Arbeit sicherstellen.

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

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Thill, Klaus-Dieter: (Titel), IFABS: BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

Bildnachweis

©IFABS Photo-Edition, erhältlich bei EYEEM und GETTY IMAGES


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