Ungenutzte Leistungs-Potenziale: Bei den Websites von Augenzentren glänzt oft nur die Startseite

Worum es geht

Auch wenn die visuelle Qualität der Internet-Auftritte von augenärztlichen Zentren deutlich über dem Durchschnitt ärztlicher Web-Pages liegt, weisen viele Seiten deutliche Verbesserung-Möglichkeiten auf.

Eine Exploration zum Thema

Eine aktuelle Exploration beschäftigt sich mit dem Praxismanagement von Augenzentren. Im Aktionsbereich „Marketing“ kommt dabei den Web-Präsenzen zur Patienten-Information und -Gewinnung eine besondere Bedeutung zu. Bereits die ersten Sichtungen zeigen jedoch eine ganze Reihe von Optimierung-Möglichkeiten:

  • in einigen Auftritten fehlen klare Kern-Positionierungen, statt dessen präsentiert sich den Patienten ein nicht erfassbarer Fächer aus einer Vielzahl von Leistungs-Angeboten,
  • häufig werden zu viele und unübersichtlich strukturierte Informationen vermittelt, teilweise auf langen Strecken auch ohne Abbildungen („Text-Friedhöfe“), so das Desorientierung entsteht und Lese-Widerstände geschaffen werden,
  • in der Hauptsache werden diagnostische und therapeutische Verfahren mit ihren Vorteilen, aber nicht mit ihrem Nutzen beschrieben,
  • manche sachlich richtige Information („ …die Wirkung ist bislang jedoch noch nicht abschließend belegt…“) führt zu Verunsicherung auf Seiten der Patienten, wenn diese damit allein gelassen werden, ihre Erwähnung erfolgt besser im Informations-Gespräch,
  • viele Seiten werden durch nicht ausreichend erklärte Fachbegriffe und Abkürzungen dominiert,
  • auf anderen werden Interessenten für entsprechende Erläuterungen zu fremden Internet-Auftritten, z. B. des BVA, weitergeleitet,
  • ebenso finden sich unspezifische Informations-Angebote wie „Wissenswertes zum Thema Auge“, deren Inhalte zufällig zusammengestellt sind und keinem roten Faden folgen,
  • eine Reihe von Zentren unterstützt die Kompetenz-Positionierung der dort arbeitenden Ärzte durch die Publikation ihrer Fachartikel, doch die sind für Patienten nicht verständlich und oft bereits mehrere Jahre alt,
  • auch auf Erwähnungen der Zentren in den Lokalmedien wird hingewiesen, diese liegen aber ebenfalls meist mehrere Jahre zurück,
  • bei Praxen mit mehreren Standorten ist es nur schwer möglich, die Arzt-Zuordnung zu ermitteln,
  • in Service-Bereichen angebotene Links führen ins Leere oder sind nicht sinnvoll, z. B. wenn Kassenärztliche Vereinigungen verlinkt sind,
  • es finden sich auch Download-Angebote für Broschüren, wer hier sucht, findet in manchen Fällen aber nur eine einzige Unterlage,
  • außer den Hinweisen auf Patienten-Bewertungen der Zentren in Internet-Portalen werden keine Ergebnisse eigener Zufriedenheits-Befragungen präsentiert,
  • von den Möglichkeiten eines Angebotes, Termine online zu vereinbaren, machen bislang nur wenige Zentren Gebrauch.

Einfach optimieren.

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©Klaus-Dieter Thill / IFABS

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Thill, Klaus-Dieter: (Titel), IFABS: BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

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