Apps auf Rezept: Wie Anbieter von Gesundheitsanwendungen Haus- und Fachärzte mit Verordnungs-Interesse identifizieren können

Worum es geht

Eine der zentralen Herausforderungen für die Anbieter von Apps, die für eine Verschreibung durch Haus- und Fachärzte in Frage kommen, ist die möglichst schnelle und treffsichere Bestimmung der in Frage kommenden Zielgruppe. Ein erster Test zur Entwicklung eines Scores zur Indizierung der Verordnungs-Wahrscheinlichkeit zeigt tragfähige Resultate.

Welcher Arzt ist bereit, Apps zu verschreiben?

Für ein systematisches Screening der „richtigen“ Ärzte wurden verschiedene, im Desk-Research-Verfahren ermittelbar Merkmale von Arztpraxen auf deren Markierungs-Potenzial für die Bereitschaft zur Verordnung von Gesundheitsanwendungen überprüft. Das sich hierbei ergebende Item-Set ermöglichte unter Einsatz des Nutzwertanalyse-Verfahrens, ein Score-System für die Bewertung der Verordnungs-Wahrscheinlichkeit (Prescription Probability Score, PPS) zu entwickeln und zu testen.

Das Ergebnis

Für die Test-Exploration wurden Praxisbetriebe mit einem Score ausgewählt, der 70% oder mehr des Maximal-Wertes ausmachte und telefonisch nach ihren Einstellungen zur Verschreibung von Gesundheitsanwendungen befragt:

  • die Grundgesamtheit der Analyse umfasste 250 Praxisbetriebe,
  • hiervon erfüllten 78 das Einschluss-Kriterium,
  • von denen machten 43 Ärzte eine positive Aussage zur Verschreibung-Bereitschaft.

Die Exploration wird nun mit absteigenden Scores fortgesetzt.

Der Ratgeber zum Thema: Apps auf Rezept: Wie gewinnt man Haus- und Fachärzte für den Einsatz? Hinweise für Marketing und Vertrieb