Worum es geht
Cry. Forgive. Learn. Move on. Let your tears water the seeds of your future happiness” (Steve Maraboli). Das Zitat bringt neben einer grundsätzlichen Lebenseinstellung auch essenzielle Grundsätze für das Management einer Arztpraxis zum Ausdruck.
Psychologische Sicherheit
Bei der Arbeit in Arztpraxen kommt es immer wieder zu Emotionen, sei es aufgrund von stressigen Situationen, schwierigen Patientenfällen oder zwischenmenschlichen Konflikten. Das Zitat erinnert daran, dass es in Ordnung ist, entstehende Emotionen zuzulassen. Es ist wichtig, dass Praxisinhaber ein unterstützendes Umfeld schaffen, in dem die Mitarbeiterinnen auch ihre Gefühle ausdrücken können. Das gewährleistet, dass diese Emotionen verarbeitet werden, bevor sie sich negativ auf die Arbeitsleistung oder das Wohlbefinden der Belegschaft auswirken.
Konfliktlösung
Zwischen Ärzten, Mitarbeitern oder Patienten kann es immer wieder zu Missverständnissen, Meinungsunterschieden und Streitigkeiten kommen. Das Zitat ermutigt dazu, Konflikte aktiv anzugehen und dann hinter sich zu lassen. Eine effektives Mitarbeiterführung sollte Konfliktlösungsstrategien fördern. Das schafft ein harmonisches Arbeitsumfeld, in dem alle Beteiligten konstruktiv zusammenarbeiten können.
Lernen
Das Zitat betont die Bedeutung des Lernens aus vergangenen, guten wie schlechten, Erfahrungen. In Praxisbetrieben gibt es ständig Möglichkeiten zur Verbesserung, sei es in Bezug auf die Patientenversorgung, die Verwaltung oder die Prozesse. Ärzte sollten daher einen Rahmen schaffen, das kontinuierliches Lernen fördert, z. B. durch Schulungen, Fortbildungen und die Nutzung von Best Practices. Über das Lernen aus Erfahrungen können Verbesserungen identifiziert und bessere Ergebnisse erzielt werden.
Zukunfts-Orientierung
Das Zitat motiviert dazu, die Praxisarbeit perspektivisch zu entwickeln und nicht in der Vergangenheit festzustecken. Im Management einer Arztpraxis bedeutet dies, sich nicht von Rückschlägen oder Fehlern entmutigen zu lassen, sondern neue Wege zu finden, um die Qualität der Patientenversorgung und die Effizienz der Praxis zu verbessern. Es macht bewusst , dass allein zählt, sich auf die Zukunft zu konzentrieren und positive Veränderungen anzustreben.
Ohne Status geht es nicht
Um eine derartige Praxis-Philosophie objektiv zu untermauern, zu diskutieren und auf der Grundlage von Best Practices zu entwickeln, benötigen Ärzte eine Statusbestimmung ihrer Praxisführung. Das lässt sich am einfachsten mit einem Praxismanagement-Benchmarking realisieren. Wie dieser Convenience-Ansatz funktioniert und welche Vorteile er bietet, beschreibt die für Ärzte Publikation “Benchmarking des Praxismanagements für Haus- und Fachärzte – Methode, Anwendung und Nutzen”.