Worum es geht
No-Shows sind nicht nur ärgerlich, sondern verursachen auch Opportunitätskosten. Viele Praxisinhaber sind überzeugt, dass leider auch keine Vermeidungs-Strategie existiert. Doch das stimmt nicht.
Praxen müssen in Vorleistung gehen
Praxismanagement-Betriebsvergleiche zeigen, dass No-Shows signifikant und überproportional häufig in Praxen auftreten, deren Ablauf-Organisation durch Terminvereinbarungen und gleichzeitig lange Wartezeiten gekennzeichnet ist.
Das bedeutet, als Handlungs-Prinzip formuliert: Ärzte und Medizinische Fachangestellte, die von ihren Patienten die Einhaltung der vereinbarten Termine erwarten, müssen ihrerseits als Vorleistung termintreu in Form kurzer Wartezeiten agieren. Erst wenn Patienten sehen, dass ihre Termine pünktlich eingehalten werden, entsteht überhaupt eine Verbindlichkeit, die vereinbarten Zeiten tatsächlich einzuhalten. Das verhindert nicht grundsätzlich alle Ereignisse dieser Art, aber mehr als zwei Drittel.
Was Ärzte zum Thema „No-Show-Prävention“ wissen sollten
Der QuickStart-Guide „No-Show-Prävention für Haus- und Fachärzte“ zeigt Praxisinhabern, mit welchen weiteren Maßnahmen sie den Anteil von Patienten, die ohne Absage zu einem vereinbarten Termin nicht in der Praxis erscheinen, auf ein Mindestmaß reduzieren können.