Worum es geht
Viele Haus- und Fachärzte arbeiten seit vielen Jahren ohne größere Veränderung mit den gleichen Routinen. Doch welche Risiken und Nachteile nimmt ein niedergelassener Arzt in Kauf, wenn er kein Best Practice-Benchmarking seines Praxismanagements durchführt?
Die Referenz für gute Praxisführung
Der Best Practice-Standard beschreibt alle Instrumente, Regelungen und Verhaltensweisen, die für eine auch unter wechselnden Anforderungen reibungslos funktionierende Arbeit unerlässlich sind. Er ist die Referenz für eine gleichermaßen die Praxisziele wie die Patientenanforderungen erfüllende Betriebsführung. Eine Bestimmung des Umsetzung-Grades in einer Arztpraxis erfolgt mithilfe der Methode des Praxismanagement-Benchmarkings.
Mangelnde Effizienz und fehlerhafte Ressourcen-Nutzung
Ohne ein Best Practice-Benchmarking besteht die Gefahr, dass ineffiziente Prozesse, Ressourcen-Verschwendung oder suboptimale Abläufe in der Praxis nicht erkannt werden. Das erhöht die Kosten, bewirkt Zeitverschwendung, senkt die Produktivität und führt letztlich zu einem geringeren Praxis-Ergebnis, als es eigentlich realisierbar wäre.
Eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit
Durch das Fehlen von Benchmarking besteht das Risiko, dass eine Praxis hinter anderen, vergleichbaren Praxen zurückbleibt und den aktuellen Standards und Trends nicht gerecht wird. Dies beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit der Praxis und führt unmittelbar zu Patientenverlusten.
Unzureichende Qualität der Patientenversorgung
Mangelnde Effizienz und fehlerhafte Ressourcen-Nutzung schränken über die beschriebenen nachgelagerten Effekte die Qualität der Patientenversorgung ein. Das hat negative Auswirkungen auf das Behandlungsergebnis, die Patientenzufriedenheit und das Ansehen der Praxis.
Verpasste Chancen
Durch den Vergleich mit Best Practices können Chancen zur Verbesserung und Innovation identifiziert werden. Wenn ein Arzt kein Benchmarking durchführt, verpasst er die Gelegenheiten zur Optimierung und Weiterentwicklung seiner Praxis. Dadurch bleiben potenzielle Verbesserungen in den Bereichen Patientenbetreuung, Effizienz, Qualität oder Mitarbeiterzufriedenheit ungenutzt.
Fehlende Orientierung in der Strategieentwicklung
Benchmarking hilft Praxisinhabern, eine klare strategische Ausrichtung zu entwickeln. Ohne dieses Instrument fehlen Grundlage und Perspektive, um zukunftsorientierte Ziele und Pläne zu definieren. Dies beeinträchtigt die Fähigkeit des Arztes, im Hinblick auf Veränderungen im Gesundheitswesen proaktiv und flexibel zu agieren und sich erfolgreich zu positionieren.
Geringere Innovation und Fortschritt:
Benchmarking ermöglicht es auch, innovative Ideen und bewährte Verfahren aus anderen Praxen zu identifizieren. Ohne diese Impulse besteht das Risiko, dass die Praxis stagniert und Fortschritte in Bezug auf neue Technologien, Patienteninteraktionen oder effektives Praxismanagement versäumt.
Fazit
Es ist enorm wichtig, dass niedergelassene Ärzte das Potenzial des Best Practice-Benchmarkings erkennen und regelmäßig solche Analysen durchführen, um sicherzustellen, dass ihre Praxis effizient, wettbewerbsfähig und qualitativ hochwertig bleibt. Durch den Vergleich mit erfolgreichen Praktiken können Risiken und Nachteile vermieden und Chancen zur Verbesserung genutzt werden.
Weiterführende Informationen
Sie möchten wissen, wie der beschriebene Ansatz funktioniert und welche Vorteile er bietet? Dann sollten Sie einen Blick in die Publikation “Benchmarking des Praxismanagements für Haus- und Fachärzte – Methode, Anwendung und Nutzen” werfen. Sie beschreibt detailliert, wie Sie als Haus- oder Facharzt von diesem Ansatz profitieren können. Um den QuickStar-Guide herunterzuladen, besuchen Sie bitte diesen Link.
Wenn Sie die Analyse-Unterlagen direkt herunterladen möchten, können Sie dies über diesen Link tun.