Unternehmensführung von Großpraxen, Zentren und MVZ: Die Problematik der doppelten Führungsschwäche

Worum es geht

Bei der Bestimmung Benchmarking-basierter Key Performance Indikatoren von Großpraxen, MVZ und Zentren ist die in der folgenden Grafik dargestellte Situation nicht selten:

Von den für eine reibungslos funktionierende Zusammenarbeit notwendigen Führung-Instrumenten wird knapp die Hälfte gar nicht eingesetzt, dementsprechend niedrig fällt auch der Score für die Mitarbeiterzufriedenheit aus.

Ein Defizit mit gravierenden Konsequenzen

Diese Konstellation hat gravierende Auswirkungen auf die Qualität der Patientenbetreuung sowie auf die Effizienz und Produktivität der Arbeitserledigung, denn sie ist mit einem Teamwork Quality Score (TQS) assoziiert, der zwischen 40% und 60% liegt. Dieser Key Performance Indikator bezeichnet in dieser Ausprägung die Zusammenarbeit-Form der „Gruppe“. Sie ist durch eine geringe Synergie der Einzelaktivitäten geprägt:

  • man arbeitet miteinander, aber immer nur in dem Rahmen, der vorgegeben ist,
  • Eigeninitiative oder ein Aushelfen bei Problemen sind eher selten,
  • die Zusammenarbeit ist zudem häufig durch ungelöste Konflikte geprägt,
  • zwar strebt jede Medizinische Fachangestellte danach, ihre Aufgaben gut zu erledigen, ein nachhaltiges Engagement zu steter Verbesserung existiert jedoch nicht.

Weiterführende Informationen

Das White Paper „Die Nutzung Benchmarking-basierter Key Performance Indikatoren zur Optimierung des Praxismanagements in Großpraxen, Zentren und MVZ“ kann per E-Mail an die Adresse post@ifabs.de kostenlos angefordert werden.