Worum es geht
Ganz anders als bei ihren Patienten begnügen sich Ärzte bei Praxisproblemen mit der Feststellung der Symptome, statt die Ursachen zu suchen. Das führt dazu, dass selbst in Betrieben, deren Inhaber von einer reibungslosen Funktionalität der Arbeit überzeugt sind, mithilfe eines Deep Dives in Form eines Praxismanagement-Benchmarkings im Durchschnitt vierzig nicht aktivierte Verbesserungs-Möglichkeiten identifizierbar sind.
Deep dive mit der Benchmarking-Technik
Einen Deep Dive durchzuführen bedeutet, dass man ein Thema mit besonderer Detailtiefe betrachtet, um in kurzer Zeit so viel wie möglich darüber zu erfahren. Ein Benchmarking des Praxismanagements ist ein solcher “deep dive” in die Praxisführung mit dem Ziel einer Optimierung. Es
- erstellt als Tiefenanalyse einen Leistungs-Status der Praxisführung, von der Planung über die Organisation, Führung, Marketing, Patientenbetreuung und Zusammenarbeit bis zum Controlling und
- vergleicht diesen mit dem Best Practice-Standard und dem Durchschnittswert der Fachgruppe.
Der Best Practice-Standard beschreibt dabei alle Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, die für einen auch unter wechselnden Anforderungen reibungslos funktionierenden Praxisbetrieb unerlässlich sind. Die Gegenüberstellung von Praxis-Status und Standard ermöglicht es, Stärken und Schwächen der eigenen Praxis identifizieren und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Der Vergleich mit der Fachgruppe vermittelt eine ergänzende Orientierung der eigenen Situation.
Deep dive als Weg zur Praxismanagement-Exzellenz
Das Benchmarking bietet eine umfassende Bewertung des Praxismanagements und vermittelt Praxisteams wertvolle Informationen, um effektive strategische Entscheidungen zu treffen und effiziente Arbeit zu leisten. Durch die Analyse der Ergebnisse können Verbesserungen in verschiedenen Bereichen vorgenommen werden, wie beispielsweise bei der Optimierung von Abläufen, der Steigerung der Patientenzufriedenheit, der Erhöhung der Rentabilität oder der Identifizierung von Entwicklungsmöglichkeiten für die Teamarbeit. Insgesamt kann das Verfahren als ein intensiver und ganzheitlicher Einblick in die Praxisführung angesehen werden, das detaillierte Informationen über alle Aspekte des Praxismanagements und konkrete Handlungsempfehlungen liefert.
Weiterführende Informationen
Haus- und Fachärzte, die wissen möchten, wie dieser Ansatz, übrigens ganz ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters, mit geringem Arbeits- und Kostenaufwand, funktioniert und welche Vorteile er bietet, finden alle Informationen in der Publikation “Benchmarking des Praxismanagements für Haus- und Fachärzte – Methode, Anwendung und Nutzen”.