Apps auf Rezept: Niedergelassene Ärzte sind sich unsicher über die Patienten-Zielgruppen

Worum es geht

Ein Thema unserer Aktivitäten im Rahmen der Valetudo Trendforschung© ist die bevorstehende Einführung der Verordnungsfähigkeit von Gesundheits-Apps. Die hierzu bislang durchgeführten Gruppendiskussionen und Delphi-Interviews zeigen u. a., dass Haus- und Fachärzte sich gegenwärtig unsicher sind, welchen Patienten-Typen sie die Apps verschreiben sollen.

Ein Problem, das keines ist

Hintergrund der Fragestellung ist die Tatsache, dass die meisten Praxisinhaber keine Vorstellung über die Digital-Anforderungen ihrer Patienten haben und unsicher sind, wie diese reagieren werden. Grundsätzlich sind derartige Überlegungen jedoch unnötig, den jeder Patient, bei dem die Nutzung einer App medizinisch angezeigt ist, kann und sollte darauf angesprochen werden, unabhängig davon, ob der Arzt die Vermutung hat, dass das Angebot u. U. abgelehnt wird. Denn selbst bei Praxisbesuchern, die keine App-Nutzung wünschen, hat die Offerte einen Effekt, da sie das Praxis-Image prägt und die Empfehlungsbereitschaft beeinflusst („…meine Praxis ist innovativ und modern…“), ein Verhalten, das bereis aus Untersuchungen zu anderen Digital-Angeboten (Online-Terminvereinbarung, Video-Sprechstunde) bekannt ist.

Briefing Paper zum Thema

Briefing Paper: Apps auf Rezept: Welche Determinanten Anbieter beachten müssen, damit Ärzte ihre Anwendungen tatsächlich verordnen. Zum Download…

Analyse zum Thema

Der Valetudo Check-up© „Patientenzufriedenheit Arztpraxis“ mit Digitalinteresse- und Service-Abfrage. Zu den Informationen…

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

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Thill, Klaus-Dieter: (Titel), IFABS: BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

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