Looking ahead: Im Remote Consulting-Verfahren das Praxismanagement von Haus- und Fachärzten optimieren

Praxismanagement-Optimierung: Fehlende Barrierefreiheit

Die Nachfrage von Haus- und Fachärzten nach Praxismanagement-Beratungen wächst, denn Beeinträchtigungen wie Hektik, Ärger, Stress und Demotivation sind für viele Praxisteams – und in der Konsequenz für ihre Patienten – tägliche Realität. Zudem stellen sich viele Praxisinhaber die Frage, wie sie ihre Arbeit in Anbetracht des Wandels im Gesundheitswesen perspektivisch am besten auslegen sollten und flexibel auf Veränderungen reagieren können.

Hierzu fehlen Ärzten jedoch Kapazitäten und Zeit. Gleichzeitig stehen für viele die Kosten und der Nutzen einer Inanspruchnahme externer Berater in einem Missverhältnis. So liegt gemäß den Ergebnissen von Arzt-Befragungen der Preis für eine unspezifische Optimierungs-Analyse im Durchschnitt bei € 1.975,— (netto), einen großen Kostenanteil machen hierbei Präsenz- und Reisekosten aus. Überdies werden notwendige ergänzende Leistungen wie die Durchführung einer Patientenbefragung stets zusätzlich kalkuliert. Und nicht zuletzt ist der Erfolg dieser Unterstützungen stark von der Beraterqualität abhängig, die aber sehr variiert, da immer mehr Branchen-Fremde auf dem Gebiet arbeiten und nur Teil-Kompetenzen besitzen.

Das führt dazu, dass die für alle Beteiligten quälenden Situationen häufig unverändert bestehen bleiben.

Praxen sind zu wenig Best Practice-orientiert

Untersuchungen der Arbeitsweise von Praxis-Teams zeichnen ein eindeutiges Bild: unabhängig von der Fachrichtung entstehen die großen und kleinen Probleme der täglichen Arbeit zu fast 90% durch eine unzureichende Berücksichtigung des Best Practice-Standards. Hierbei handelt es sich um die für einen reibungslos funktionierenden Betrieb notwendigen Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen des Praxismanagements, begonnen bei der Planung über die Patientenbetreuung, Organisation, Führung, Marketing bis hin zum Controlling. Im Durchschnitt über alle Fachgruppen werden nur 53% der Kriterien des Standards genutzt. Kein Wunder also, dass die täglich erlebbare Realität so negativ geprägt ist.

Anderseits gilt: ist in einer Praxis der Mangel in seinen Details erkannt, können die meisten Veränderungen problemlos von Praxisinhabern und ihren Medizinischen Fachangestellten in Eigenregie umgesetzt werden. Das Hauptproblem von Arztpraxen ist damit die Identifizierung der Verbesserungsmöglichkeiten, nicht ihre Umsetzung.

Remote Consulting für die Optimierung des Praxismanagement

Will man den „Gesundheitszustand“ des Managements einer Arztpraxis detailliert bestimmen, alle Verbesserungsmöglichkeiten identifizieren und einen Optimierungsplan erstellen, reicht es vollkommen aus, die Gegebenheiten des zu untersuchenden Betriebs mit dem Best Practice-Standard zu vergleichen. Ein derartiges Remote Consulting ermöglicht es Ärzten, ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters – und dessen Kosten – einen professionelle Praxisanalyse durchzuführen.

Unter der Bezeichnung „Valetudo Check-up© Praxismanagement“ steht Haus- und Fachärzten ein derartiges Analysekonzept zur Verfügung, dessen Preis gerade einmal ein Zehntel der Kosten beratergestützter Untersuchungen ausmacht ausmacht, bei gleichzeitig deutlich umfangreicherer Erkenntnisqualität. Der validierte Ansatz basiert hierfür auf drei Säulen:

  • der Reduktion aller überflüssigen kostentreibenden Faktoren,
  • einer Automatisierung von Standardvorgängen und
  • einem umfassendes Detailwissen über den Praxisbetrieb, dem mehr als 15.000 autorisierte Praxismanagement-Beschreibungen zu Gunde liegen.

Intelligente Fragebögen ersetzen Berater

Zunächst kommen statt Beratern speziell entwickelte Anamnese-Bögen für Arzt / Ärzte, Medizinische Fachangestellte und Patienten in die jeweils zu untersuchende Praxis. Angebots-Präsentation, Kauf und Bereitstellung der Bögen erfolgen über die Online-Plattform des Instituts, eine Regelung, die Ärzte gleichzeitig unabhängig von Terminvereinbarungen mit Beratern macht (24-7).

Ärzte und Medizinische Fachangestellte dokumentieren im Ankreuz-Verfahren ihre Arbeitsweise, ergänzt durch eine Patientenzufriedenheits-Befragung. Der hierfür notwendige Arbeits- und Zeitaufwand ist sehr gering:

  • die Bearbeitung des Arztbogens beansprucht ca. 30 Minuten,
  • das Ausfüllen der Helferinnen-Unterlage dauert etwa 20 Minuten und
  • der Patientenbogen ist in drei Minuten fertiggestellt, bis zu hundert können befragt werden.

Die ausgefüllten Bögen werden dann an das Institut geschickt, die Angaben dort erfasst und einem Best Practice- und Fachgruppen- Benchmarking unterzogen.

Objektives Benchmarking

Die Angaben der Anamnese-Bögen führen zu einer 360-Grad-Sicht der Praxisgeschehens. Im Durchschnitt können aus dem beschriebenen doppelten qualitativen Betriebsvergleich je Praxis 40 Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert werden, die in der umfassenden Praxis-Expertise zusammengefasst sind, genügend Ansätze, die täglichen „Qualen“ für Ärzte, Medizinische Fachangestellte und Patienten zu beenden.
Das zweifache Benchmarking bietet darüber hinaus den Vorteil, dass die Arbeitsbedingungen der untersuchten Arztpraxen mit objektiven und repräsentativen Kriterien verglichen werden und nicht mit subjektiven Berater-Einschätzungen.
Follow-up-Untersuchungen ermöglichen Monitoring der Praxismanagement-Qualität.
Auf Wunsch können niedergelassene Ärzte Folgeuntersuchungen durchführen, bei denen die Entwicklung des Praxismanagements sowie der MFA- und Patientenzufriedenheit analysiert werden. Auf diese Weise sind z. B. die durch Veränderungsmaßnahmen bewirkten Effekte bestimmbar.

Mehr Informationen

finden sich in der ausführlichen Angebots-Beschreibung des Valetudo Check-up© „Praxismanagement“.