Best Practice-Unternehmensführung in der ambulanten Medizin: Berater zielgerichtet einsetzen

Worum es geht

Die Nutzung der Upstream Diagnostik ermöglicht Praxisinhabern, den Status der Stärken, Schwächen, Bedrohungen sowie Chancen ihres Praxismanagements zu ermitteln und exakt zu bestimmen, für welche Problemlösungen die Notwendigkeit besteht, einen externen Berater in Anspruch zu nehmen. Auf diese Weise gelingt es – im Gegensatz zu einer unspezifischen Direkt-Beauftragung – die Praxisarbeit problemfokussiert, schneller und kostengünstiger zu optimieren.

Das Problem der Praxismanagement-Komplexität

Niedergelassene Ärzte stehen häufig vor dem Problem, dass sie und ihre Medizinischen Fachangestellten zwar die durch Praxismanagement-Defizite verursachten Symptome erleben, aber aufgrund der Vielschichtigkeit und Interaktionen der Praxisführung-Aktionsbereiche die möglichen Ursachen nicht eingrenzen können.
Werden externe Praxisberater eingeschaltet, muss deshalb die Problem-Suche zunächst breit angelegt werden, ein Aspekt, der sich in der Dauer und in den Kosten eines derartigen Supports niederschlägt. Zudem ist es möglich, dass sich eine Lokalisation von Defiziten in Handlungsbereichen ergibt, auf die das beauftrage Unternehmen nicht spezialisiert ist.

Problemlösung „Upstream Diagnostik“ (UD)

Deshalb ist es für Praxisinhaber nicht nur sinnvoll, sondern auch kostensparend, den Ansatz der „Upstream Diagnostik“ (UD) zu nutzen. Das Umsetzung-Instrument, der UD-Scanner in Form des Valetudo Check-up© „Praxismanagement“, besteht aus einer fragebogengestützten (Arzt / Ärzte, MFA, Patienten) 360-Grad-Analyse des Praxismanagements, die ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters der eigentlichen Untersuchung vorgelagert durchgeführt wird. Hierbei stufen Praxis-Teams die Alltags-Umsetzung des Best Practice-Standards ein. Er beschreibt alle Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, die eine reibungslos funktionierende Praxisarbeit gewährleisten. Der für die UD notwendige Arbeitsaufwand ist äußerst gering, die Bearbeitung des Arztbogens benötigt eine halbe Stunde, die MFA-Unterlage zwanzig Minuten, ergänzt um eine Patientenbefragung von bis zu hundert Praxisbesuchern.

Punktgenaue Problem-Definition

Die Daten werden anschließend ausgewertet, die in den Anamnese-Bögen verwendeten Skalen quantifiziert und dem Best Practice- sowie einem Fachgruppen-Benchmarking unterzogen. Das Resultat ist ein Auswertungsbericht, der

  • die Praxis-Gegebenheiten dokumentiert,
  • mit Hilfe von Kennzahlen visualisiert sowie
  • Stärken, Schwächen, Bedrohungen und Chancen der Praxisarbeit identifiziert.

Die zugehörige Expertise benennt punktgenau die Ansatzpunkte für mögliche Veränderungen, die dann zielgerichtet in Eigenregie durchgeführt werden können oder eine punktgenaue Beraterauswahl mit fokussiertem Briefing ermöglichen. Je nach Problemlage kann das Einspar-Potenzial des UD-basierten Vorgehens bis zu 50% im Vergleich zum üblichen Prozedere betragen.

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