Zeitgemäß, effizient und kostengünstig: Wie Haus- und Fachärzte ihr Praxismanagement im Remote Consulting-Verfahren optimieren können

Worum es geht

Niedergelassene Ärzte werden sich zunehmend der Bedeutung eines reibungslos funktionierenden Praxismanagement für ihre gegenwärtige und zukünftige Arbeit bewusst. Doch einfach umzusetzende und kostengünstige Unterstützungsangebote sind rar. Hier setzt das Remote Consulting-Verfahren an.

Die Bedeutung eines „guten“ Praxismanagements nimmt zu

Die Nachfrage von Haus- und Fachärzten nach Praxismanagement-Beratungen wächst, denn Beeinträchtigungen wie Hektik, Ärger, Stress und Demotivation sind für viele Praxisteams – und in der Konsequenz für ihre Patienten – tägliche Realität. Zudem stellen sich viele Praxisinhaber die Frage, wie sie ihre Arbeit in Anbetracht des Wandels im Gesundheitswesen perspektivisch am besten ausrichten sollten, um flexibel auf die vielfältigen Veränderungen reagieren können.

Praxismanagement-Optimierung: Fehlende Barrierefreiheit

Hierzu fehlen Ärzten jedoch Analyse-Instrumente, Kapazitäten und Zeit. Gleichzeitig stehen für viele die Kosten und der Nutzen einer Inanspruchnahme externer Berater in einem Missverhältnis. Hinzu kommt, dass der Erfolg derartiger Unterstützungen stark von der Berater-Qualität ab, die aber sehr variiert, da immer mehr Branchenfremde auf dem Gebiet arbeiten und nur unzulängliche oder Teil-Kompetenzen besitzen.

Das führt insgesamt dazu, dass die für alle Beteiligten quälenden Situationen häufig unverändert bestehen bleiben.

Die Best Practice-Orientierung als Ansatzpunkt

Untersuchungen der Arbeitsweise von Praxis-Teams zeichnen ein eindeutiges Bild: unabhängig von der Fachrichtung entstehen die großen und kleinen Probleme der täglichen Arbeit zu fast 90% durch eine unzureichende Berücksichtigung des Best Practice-Standards. Hierbei handelt es sich um die für einen reibungslos funktionierenden Betrieb notwendigen Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen des Praxismanagements, begonnen bei der Planung über die Patientenbetreuung, Organisation, Führung, Marketing bis hin zum Controlling. Im Durchschnitt über alle Fachgruppen werden nur 53% der Kriterien des Standards genutzt. Kein Wunder also, dass die täglich erlebbare Realität so negativ geprägt ist.

Anderseits gilt: ist in einer Praxis der Mangel in seinen Details erkannt, können die meisten Veränderungen problemlos von Praxisinhabern und ihren Medizinischen Fachangestellten in Eigenregie umgesetzt werden. Das Hauptproblem von Arztpraxen ist damit die Identifizierung der Verbesserungsmöglichkeiten, nicht ihre Umsetzung.

Optimierung der Praxisführung im Benchmarking-Verfahren

Will man

  • den „Gesundheitszustand“ des Managements einer Arztpraxis detailliert bestimmen,
  • alle Risikofaktoren, Verbesserungsmöglichkeiten und ungenutzte Leistungs-Potenziale identifizieren und
  • daraus einen Aktions- und Optimierungsplan erstellen,

reicht es vollkommen aus, die Gegebenheiten des jeweiligen Betriebes mit dem Best Practice-Standard und den Regelungen in Arztpraxen der zugehörigen Fachgruppe zu vergleichen (Best Practice- und Fachgruppen-Benchmarking).

Der „kontaktlose“ Check-up

Unter der Bezeichnung „Valetudo Check-up© Praxismanagement“ steht Haus- und Fachärzten hierfür ein maßgeschneidertes Analyse-Konzept zur Verfügung. Es ermöglicht Praxisinhabern, im Remote Consulting-Verfahren – also ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters – eine professionelle Praxisanalyse mit umfassender Erkenntnisqualität durchzuführen. Der validierte Ansatz basiert auf drei Säulen:

  • der Reduktion aller überflüssigen kostentreibenden Faktoren derartiger Untersuchungen,
  • einer Automatisierung von Standardvorgängen und
  • einem umfassendes Detailwissen über den Praxisbetrieb, dem mehr als 15.000 autorisierte Praxismanagement-Beschreibungen zu Grunde liegen.

Intelligente Fragebögen ersetzen Berater

Der Ablauf des Check-up ist exakt auf die ärztlichen Anforderungen und Möglichkeiten abgestimmt: zunächst kommen statt eines Beraters speziell entwickelte und validierte Anamnese-Bögen für Arzt / Ärzte, Medizinische Fachangestellte und Patienten in die Praxis. Angebots-Präsentation, Kauf und Bereitstellung der Bögen erfolgen über die Online-Plattform des Instituts, eine Regelung, die Ärzte gleichzeitig unabhängig von Terminvereinbarungen mit Beratern macht (24-7-Verfügbarkeit).

Ärzte und Medizinische Fachangestellte dokumentieren im Ankreuz-Verfahren ihre Arbeitsweise, ergänzt durch eine Patientenzufriedenheits-Befragung. Der hierfür notwendige Arbeits- und Zeitaufwand ist sehr gering:

  • die Bearbeitung des Arztbogens beansprucht ca. 30 Minuten,
  • das Ausfüllen der Helferinnen-Unterlage dauert etwa 20 Minuten und
  • der Patientenbogen ist in drei Minuten fertiggestellt, bis zu hundert Praxisbesucher können befragt werden.

Die ausgefüllten Bögen werden dann an das Institut geschickt, die Angaben dort erfasst und ausgewertet.

Objektives Benchmarking

Die Angaben der Anamnese-Bögen führen zu einer 360-Grad-Sicht des Praxisgeschehens. Das bedeutet:

  • Im Durchschnitt können aus dem beschriebenen doppelten Benchmarking-Vergleich je Praxis 40 Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert werden, die in einer ausführlichen, leicht verständlichen Praxis-Expertise zusammengefasst sind, genügend Ansätze, die täglichen „Qualen“ für Ärzte, Medizinische Fachangestellte und Patienten zu beenden.
  • Das zweifache Benchmarking bietet darüber hinaus den Vorteil, dass die Arbeitsbedingungen der untersuchten Arztpraxen mit objektiven und repräsentativen Kriterien verglichen werden und nicht mit subjektiven Berater-Einschätzungen.
  • Auf Wunsch können niedergelassene Ärzte Folgeuntersuchungen durchführen, bei denen die Entwicklung des Praxismanagements sowie der MFA- und Patientenzufriedenheit analysiert werden. Auf diese Weise sind z. B. die durch Veränderungsmaßnahmen bewirkten Effekte bestimmbar.

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