Praxismanagement: Nicht erst die Corona-Impfaktion stellt viele Praxen vor Probleme

Worum es geht

Die Corona-Impfaktion führt viele Arztpraxen organisatorisch teilweise in große Probleme. Das Ergebnis einer aktuellen Exploration zeigt, dass ganz besonders diejenigen Teams betroffen sind, deren Praxismanagement schon vorher unzureichend aufgestellt war.

Continue reading “Praxismanagement: Nicht erst die Corona-Impfaktion stellt viele Praxen vor Probleme”

Praxismanagement-GesundheitsCheck: Beispiel HNO-Praxen

Worum es geht

In vielen Bereichen der Gesundheitswirtschaft ist der Einsatz betriebswirtschaftlicher Instrumente bislang nur gering ausgeprägt. Dadurch werden die Nutzung erfolgsfördernder Optimierungsmöglichkeiten und die Entwicklung unternehmerischer Perspektiven verhindert, aber vor allem auch eine möglichst umfassende patientenorientierte Arbeit. Ein Beispiel.

Continue reading “Praxismanagement-GesundheitsCheck: Beispiel HNO-Praxen”

Praxismanagement: Das unterschätzte Diskretions-Problem

Worum es geht

Ein Gestaltungsaspekt des Praxismanagements, der in Fachdiskussionen und -beiträgen eher selten thematisiert wird, ist die Diskretion im Umgang mit Patienten-Informationen bzw. das Fehlen dieser Komponente:

  • Medizinische Fachangestellte sprechen mit Patienten am Empfang über deren Erkrankungen und achten nicht darauf, dass wartende Praxisbesucher mithören können,
  • Praxisinhaber führen medizinische Kurz-Beratungen auf dem Gang durch,
  • Praxisräume besitzen nur einen geringen Schallschutz, sodass Patienten Krankengeschichten, Diagnosen und Therapie-Empfehlungen aus dem Nebenzimmer mitbekommen.

Continue reading “Praxismanagement: Das unterschätzte Diskretions-Problem”

Haus- und Fachärzte: Das Ende der statischen Ära

Worum es geht

War das gesundheitspolitische, medizinische, gesellschaftliche und unternehmerische Handlungsumfeld von Haus- und Fachärzten bislang fast statisch durch relative Konstanz und Vorhersehbarkeit geprägt, sehen sich die Mediziner seit einiger Zeit zunehmend mit Veränderungen konfrontiert, die zu Unbeständigkeit und Desorientierung führen und denen mit den bisherigen, meist statisch angelegten Praxisführungs-Konzepten nicht adäquat begegnet werden kann.

Continue reading “Haus- und Fachärzte: Das Ende der statischen Ära”

Strategisches Praxismanagement: Zauberformel „SWOT“

Worum es geht

Ein Management-Prinzip überdurchschnittlich und vor allem konsistent erfolgreicher Praxisinhaber ist es, sich regelmäßig neben der Analyse ihrer finanziellen Situation auch einen qualitativen Überblick zu verschaffen, wo ihr Unternehmen steht, d. h. wie der Bedingungsrahmen ihrer Arbeit aussieht und wie er entwickelt werden kann. Unter dem Aspekt der Veränderungen des Gesundheitswesens gewinnt dieses Vorgehen an zusätzlicher Bedeutung.

Continue reading “Strategisches Praxismanagement: Zauberformel „SWOT“”

So funktioniert es: 
Benchmarking des Praxismanagements

IFABS

Worum es geht

Die Tätigkeit erfolgreicher Unternehmer ist u. a. dadurch gekennzeichnet, dass sie regelmäßig und systematisch die Strukturen, Prozesse und Instrumente ihrer Betriebe untersuchen, um so bislang unentdeckte Defizite und ungenutzte Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen. Dabei nutzen sie die Technik des Benchmarkings, bei der sie die Arbeit des eigenen Unternehmens mit den Besten ihrer Branche vergleichen und versuchen, deren Methoden (Best Practices) zu identifizieren und für ihre Arbeit zu adaptieren. Hintergrund ihres Handelns ist, dass eine von den Marktgegebenheiten und –standards isolierte Betrachtung Ihrer eigenen Arbeit zu falschen Ergebnissen führt („Eigenbild-Falle“).

Continue reading “So funktioniert es: 
Benchmarking des Praxismanagements”

Positivität im Praxis-Alltag: Warum es keine schwierigen Patienten gibt

Worum es geht

“Oh nein, gleich kommt Herr S. Das ist ein wirklich schwieriger Patient.” Sicherlich werden auch Sie den ein oder anderen Praxisbesucher haben, für den Sie das Etikett “schwierig” vergeben haben. Doch diese Sichtweise sollten Sie korrigieren.

Positivität ungleich positives Denken

Der Begriff „Positivität“ bezeichnet den Handlungs-Grundsatz, sich gezielt auf Positives zu fokussieren. Im Gegensatz zum positiven Denken, mit dem versucht wird, ein Vorstellungs-Idealbild Realität werden zu lassen, u. U. auch durch Umdefinition des Existierenden, bezieht sich der erstgenannte Ansatz auf die Beachtung positiver Situationen und Erfahrungen der Realität, ohne jedoch negative Aspekte auszublenden.

Was macht die Schwierigkeit des Umgangs aus?

Das Etikett „schwierig“ wird leider im Praxis-Alltag sehr vorschnell vergeben und bleibt dann für immer haften. Versuchen Sie deshalb zunächst, sich Klarheit zu verschaffen, ob es sich um “echte” Problem-Patienten handelt oder ob

  • sich diese Klassifizierung vielleicht nur eingeschlichen hat, weil Ihr Praxis-Partner oder die Mitarbeiterinnen irgendwann einmal über Schwierigkeiten im Umgang geklagt haben,
  • ein Praxisbesucher Ihnen einfach unsympathisch ist? Oft sind es Eigenschaften, Verhaltensweisen und Vorstellungen, die einem selbst fremd sind und / oder die man als störend und unangenehm empfindet, z. B. weil sehr intensiv nachgefragt wird,
  • sie vielleicht das Problem, das von dem Patienten thematisiert wird, „nervt“, weil sie es nicht beseitigen können und ihre Frustration auf ihn übertragen oder ob
  • Ihr Arbeitsdruck so hoch ist, dass Verzögerungen im Ablauf durch unübliche Verhaltensweisen gravierende Folgen haben.

Die Klärung dieser Frage trägt erfahrungsgemäß dazu bei, dass sich die Anzahl der „schwierigen“ Patienten deutlich verringert.

Das Label „schwierig“ ist subjektiv

Doch auch die verbleibende Restgruppe ist nicht objektiv definiert, denn phlegmatischen Patienten, Choleriker, Vielredner oder ähnliche Personen zeigen zwar ein auffälligeres oder abweichendes Verhalten als andere Praxisbesucher, ihre Klassifizierung ist jedoch stets subjektiv und dadurch verursacht, dass man über keine geeignete Gegenstrategie verfügt. Ein schwieriger Patient ist somit i. d. R. ein persönliches Problem, nicht adäquat kommunizieren und dadurch die Ausnahmen-Situationen nicht bewältigen zu können. Wer hier für Abhilfe sorgt, dem gelingt es, die Thematik der schwierigen Patienten für sich bis auf wenige Ausnahmen zu reduzieren.

Positivität bei der Praxisführung

Fehler und Defizite bei der Arbeit sind für viele Ärzte stark negativ belastet. Doch man kann sie auch als Ansatzpunkt für Verbesserungen betrachten. Der Praxismanagement-Betriebsvergleich© bietet Haus- und Fachärzten diese Möglichkeit, die ungenutzten Leistungs-Reserven ihrer Betriebsführung zu identifizieren und zu aktivieren. Ein Vor-Ort-Berater wird für diese 360-Grad-Analyse des Praxisgeschehens nicht benötigt, bereits 30 Minuten ärztlicher Arbeitszeit reichen aus, eine vollständige Praxis-Anamnese durchzuführen, ergänzt durch eine Mitarbeiter- und eine Patientenbefragung.