Worum es geht
Die Vielfalt der Möglichkeiten einer Digitalisierung der Praxisarbeit erschließt sich Haus- und Fachärzten erst, wenn sie über den „Tellerrand“ der TI hinausblicken. So kann beispielsweise eine digitale Anamnese die Effizienz und Produktivität in Arztpraxen deutlich verbessern.
Die Möglichkeiten der Nutzung einer digitalen Anamnese
- Zeitersparnis: Durch die Erfassung von Patientendaten vor dem eigentlichen Arztbesuch zu Hause wird wertvolle Zeit in der Praxis gespart. Überdies kann der Arzt die Informationen bereits im Voraus asynchron überprüfen und sich konzentriert und gezielt auf das Gespräch vorbereiten.
- Datenqualität: Digitale Anamnesen ermöglichen es Patienten, ihre Informationen direkt in ein strukturiertes Format einzugeben. Dies verringert das Risiko von Missverständnissen oder fehlerhaften Einträgen, die z. B. bei handschriftlichen Aufzeichnungen auftreten können. Die verbesserte Datenqualität führt zu genaueren Diagnosen und Behandlungsentscheidungen.
- Automatisierung: Eine digitale Anamnese ist in der Lage, automatisierte Auswertungen durchführen, etwa die Bewertung von Symptomen oder die Erkennung potenzieller Risikofaktoren. Dadurch wird es dem Arzt möglich, schneller auf wichtige Informationen zugreifen und Prioritäten setzen.
- Vorerhebungs-Daten: Bei einer digitalen Anamnese können Patienten vorherige Untersuchungsergebnisse oder Labortests angeben. Diese Informationen liegen dann vor, ehe der Patient überhaupt erscheint. Dadurch kann sich der Arzt besser vorbereiten und es werden unnötige Wiederholungen von Tests vermieden.
- Kommunikation: Eine digitale Anamnese verbessert die Kommunikation zwischen Patienten und Arzt. Wenn der Patient seine Symptome und Anliegen vorab eingibt, wird es dem Arzt möglich, sich besser auf das Gespräch zu konzentrieren und gezielt Fragen stellen. Dadurch wird die Kommunikation effizienter und zielführender.
- Ressourcen: Eine digitale Anamnese optimiert den Ressourcen-Einsatz in der Arztpraxis. Die Personalzeit, die für die Erfassung von Patientendaten aufgewendet wird, reduziert sich. Das setzt Kapazitäten für die Erledigung andere Aufgaben frei, was direkt zu einer erhöhten Produktivität führt.
Die Voraussetzung
Grundlegende Voraussetzung für jegliche Effizienz- und Produktivitäts-Verbesserung ist jedoch, dass diese Anamese-Technik in ein reibungslos funktionierendes Praxismanagement integriert wird. Andernfalls kann der Nutzen gar nicht greifen, im Gegenteil, es kann sogar zu Problemen im Praxisablauf kommen. Alle Informationen hierzu finden sich in der kostenlosen Publikation “Benchmarking des Praxismanagements für Haus- und Fachärzte – Methode, Anwendung und Nutzen” werfen. Sie kann per E-Mail an die Adresse post@ifabs.de bestellt werden.