Worum es geht
Die ambulante Medizin leidet unter einer Praxismanagement-Insuffizienz, denn die für eine auch unter wechselnden Anforderungen reibungslos funktionierende Arbeit notwendigen Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, der Best Practice-Standard, werden zu fast 50% nicht eingesetzt. Das führt zu den täglich für Patienten, aber auch für Ärzte und MFA spürbaren Problemen. Eine Betriebswirtschaftliche Gesundheitsanwendung (BeGA) in Form eines Praxismanagement-Benchmarkings hilft, den Gesundheitszustand wiederherzustellen.
Benchmarking: einfach und schnell
Die validierte Benchmarking-Technik und das zugehörige Dashboard ermöglichen die Analyse, Optimierung und Steuerung aller Aktionsbereiche der Praxisführung, wie Planung, Organisation, Führung oder Patientenbetreuung.
Hierbei wird das Praxismanagement mit dem Best Practice-Standard abgeglichen. Praxisinhaber erhalten hierdurch Leistungs-Kennzahlen und eine Übersicht aller notwendigen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Zur Generierung der notwendigen Grundangaben werden lediglich eine halbe Stunden ärztlicher Arbeitszeit, zwanzig Minuten pro MFA und eine Patientenbefragung benötigt.
Der Nutzen effizienter Praxisarbeit
Effizienz in einer Arztpraxis bezieht sich auf die optimale Nutzung von Ressourcen wie Zeit, Personal und Material, um die bestmögliche Versorgung für die Patienten zu gewährleisten. Es geht darum, die Abläufe und Prozesse in der Praxis so zu gestalten, dass sie effektiv, schnell und reibungslos ablaufen, ohne Verschwendung von Ressourcen. Effizienz bedeutet, die Qualität der medizinischen Versorgung aufrechtzuerhalten oder zu verbessern, während gleichzeitig die Arbeitsbelastung reduziert wird und die Patienten mit minimalen Wartezeiten und maximaler Aufmerksamkeit behandelt werden. Durch effizientes Management können Arbeitsabläufe optimiert, Ressourcen besser genutzt und die allgemeine Leistung der Praxis gesteigert werden.
Das Best Practice-Benchmarking führt über die Beseitigung von Fehljustierungen der Arbeit zu einer mess- und spürbaren Effizienz-Steigerung in Arztpraxen. Wie das konkret aussieht, veranschaulicht die Grafik.

Auf den beiden Achsen sind der Arbeitseinsatz und das zu erledigende Arbeitsvolumen aufgeführt. In einer Praxis-Situation ohne Beseitigung der Fehljustierungen ist der Arbeitseinsatz zwischen den Punkten „0“ und „B“ erforderlich, um das Resultat „C“ zu erreichen. Die Einsatz-Intensität von „A“ bis „B“ wird jedoch durch die Eliminierung überflüssig. Jetzt kann mit dem geringeren Einsatz von „0“ bis „A“ das gleiche Resultat „C“ wie vor der Optimierung erreicht werden (Option 1), allerdings mit deutlich geringerem Arbeitsaufwand.
Es ist jedoch auch möglich, die Arbeitsenergie von „A“ nach „B“ auszuweiten (Option 2) und dann das deutlich höhere Volumen von „D“ zu realisieren. Welche Option tatsächlich zum Tragen kommt, hängt vom Praxisinhaber und seiner Strategie ab.
Weiterführende Informationen
Praxisinhaber, die sich für dieses Verfahren interessieren, finden alles Wissenswerte in der Publikation „Benchmarking des Praxismanagements für Haus- und Fachärzte – Methode, Anwendung und Nutzen“.
Zum Download…
Wer direkt eine Benchmarking-Analyse starten möchte, kann die Analyse-Unterlagen direkt herunterladen.