So funktioniert es: 
Benchmarking des Praxismanagements

IFABS

Worum es geht

Die Tätigkeit erfolgreicher Unternehmer ist u. a. dadurch gekennzeichnet, dass sie regelmäßig und systematisch die Strukturen, Prozesse und Instrumente ihrer Betriebe untersuchen, um so bislang unentdeckte Defizite und ungenutzte Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen. Dabei nutzen sie die Technik des Benchmarkings, bei der sie die Arbeit des eigenen Unternehmens mit den Besten ihrer Branche vergleichen und versuchen, deren Methoden (Best Practices) zu identifizieren und für ihre Arbeit zu adaptieren. Hintergrund ihres Handelns ist, dass eine von den Marktgegebenheiten und –standards isolierte Betrachtung Ihrer eigenen Arbeit zu falschen Ergebnissen führt („Eigenbild-Falle“).

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Benchmarking des Praxismanagements”

Positivität im Praxis-Alltag: Warum es keine schwierigen Patienten gibt

Worum es geht

“Oh nein, gleich kommt Herr S. Das ist ein wirklich schwieriger Patient.” Sicherlich werden auch Sie den ein oder anderen Praxisbesucher haben, für den Sie das Etikett “schwierig” vergeben haben. Doch diese Sichtweise sollten Sie korrigieren.

Positivität ungleich positives Denken

Der Begriff „Positivität“ bezeichnet den Handlungs-Grundsatz, sich gezielt auf Positives zu fokussieren. Im Gegensatz zum positiven Denken, mit dem versucht wird, ein Vorstellungs-Idealbild Realität werden zu lassen, u. U. auch durch Umdefinition des Existierenden, bezieht sich der erstgenannte Ansatz auf die Beachtung positiver Situationen und Erfahrungen der Realität, ohne jedoch negative Aspekte auszublenden.

Was macht die Schwierigkeit des Umgangs aus?

Das Etikett „schwierig“ wird leider im Praxis-Alltag sehr vorschnell vergeben und bleibt dann für immer haften. Versuchen Sie deshalb zunächst, sich Klarheit zu verschaffen, ob es sich um “echte” Problem-Patienten handelt oder ob

  • sich diese Klassifizierung vielleicht nur eingeschlichen hat, weil Ihr Praxis-Partner oder die Mitarbeiterinnen irgendwann einmal über Schwierigkeiten im Umgang geklagt haben,
  • ein Praxisbesucher Ihnen einfach unsympathisch ist? Oft sind es Eigenschaften, Verhaltensweisen und Vorstellungen, die einem selbst fremd sind und / oder die man als störend und unangenehm empfindet, z. B. weil sehr intensiv nachgefragt wird,
  • sie vielleicht das Problem, das von dem Patienten thematisiert wird, „nervt“, weil sie es nicht beseitigen können und ihre Frustration auf ihn übertragen oder ob
  • Ihr Arbeitsdruck so hoch ist, dass Verzögerungen im Ablauf durch unübliche Verhaltensweisen gravierende Folgen haben.

Die Klärung dieser Frage trägt erfahrungsgemäß dazu bei, dass sich die Anzahl der „schwierigen“ Patienten deutlich verringert.

Das Label „schwierig“ ist subjektiv

Doch auch die verbleibende Restgruppe ist nicht objektiv definiert, denn phlegmatischen Patienten, Choleriker, Vielredner oder ähnliche Personen zeigen zwar ein auffälligeres oder abweichendes Verhalten als andere Praxisbesucher, ihre Klassifizierung ist jedoch stets subjektiv und dadurch verursacht, dass man über keine geeignete Gegenstrategie verfügt. Ein schwieriger Patient ist somit i. d. R. ein persönliches Problem, nicht adäquat kommunizieren und dadurch die Ausnahmen-Situationen nicht bewältigen zu können. Wer hier für Abhilfe sorgt, dem gelingt es, die Thematik der schwierigen Patienten für sich bis auf wenige Ausnahmen zu reduzieren.

Positivität bei der Praxisführung

Fehler und Defizite bei der Arbeit sind für viele Ärzte stark negativ belastet. Doch man kann sie auch als Ansatzpunkt für Verbesserungen betrachten. Der Praxismanagement-Betriebsvergleich© bietet Haus- und Fachärzten diese Möglichkeit, die ungenutzten Leistungs-Reserven ihrer Betriebsführung zu identifizieren und zu aktivieren. Ein Vor-Ort-Berater wird für diese 360-Grad-Analyse des Praxisgeschehens nicht benötigt, bereits 30 Minuten ärztlicher Arbeitszeit reichen aus, eine vollständige Praxis-Anamnese durchzuführen, ergänzt durch eine Mitarbeiter- und eine Patientenbefragung.

Diese Fehler sollten Ärzte in Videosprechstunden vermeiden

Worum es geht

Ein steigender Anteil der Ärzteschaft beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Videosprechstunde zur Unterstützung der Patienten-Kontakte. Dabei gilt es, die Besonderheiten der Online-Kommunikation im Vergleich mit ihrer Offline-Variante zu berücksichtigen. Ein Ratgeber beschreibt, was hierbei zu beachten ist.

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Haus- und Fachärzte: Worst Routines gegen Best Practices austauschen

Worum es geht

Bei der persönlichen Ursachenanalyse für dauerhafte Stressbelastung sind für Haus- und Fachärzte vor allem auf äußere Einflüsse in Form von Bürokratisierung, gesundheitspolitische Regelungen oder gestiegene Patientenanforderungen für diese Situation verantwortlich. Doch ein Blick auf die Praxisorganisation zeigt, dass hier die wahre Ursache liegt.

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Instrumente für den Praxis-Erfolg: Die Laborwerte des haus- oder fachärztlichen Praxismanagements

Worum es geht

So, wie Ihnen die Ergebnisse einer Blutuntersuchung Aufschluss über den Gesundheitszustand eines Patienten liefern, zeigen Praxisinhaber(inne)n die Key Performance Indikatoren (KPI), wie „gesund“ ihr Praxismanagement ist.

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Klartext: Moody Doctors

Worum es geht

“Jeder Tag beginnt mit Unsicherheit: hat der Chef gute Laune? Wenn das der Fall ist, atmen wir alle auf. Doch leider kommt das eher selten vor und dann gilt gar nichts mehr: weder Regeln noch Absprachen. Manchmal ist so ein Arbeitstag ein echter Horror-Trip!” In ca. 20% der Arztpraxen klagen die Medizinischen Fachangestellten über derartige Zustände.

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Qualitätsmanagement in Haus- und Facharztpraxen: Achillesferse Patientenbefragung

Worum es geht

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) führt in ihrem aktuellen „Qualitätsbericht 2020“ auf, dass Patientenbefragungen bislang erst in jeder zweiten Praxis ein fester Bestandteil des Qualitätsmanagements sind. Praxismanagement-Betriebsvergleich zeigen zudem, dass von den Praxis-Teams, die derartige Untersuchungen durchführen, nur etwa ein Drittel auch eine professionelle Methodik nutzt und die Resultate systematisch für die eigene Arbeit auswertet.

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Best Practices der Praxisführung: Termintreue

Worum es geht

Untersucht man die Gründe, die Patienten unzufrieden machen und zum Wechsel einer Arztpraxis veranlassen, stehen ein schlechtes Terminmanagement und daraus resultierende lange Wartezeiten an erster Stelle. Deshalb eignet sich eine professionell gestaltete Terminorganisation hervorragend auch als Marketing-Instrument zur Patientenbindung und -gewinnung.

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