Transformation der Arbeit in Arztpraxen: Wie Digital-Anbieter der Skepsis von Haus- und Fachärzten am besten begegnen

Worum es geht

Digital-Anbieter beklagen immer wieder die schwierigen und langwierigen Überzeugungsprozesse bei der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten. Doch es gibt eine einfache Lösung.

Es fehlt an praktischem Verständnis

Sowohl Startups als auch etablierte Anbieter digitaler Projekte und Produkte beklagen, dass die Vermarktung bei niedergelassenen Ärzten nur sehr zögernd fortschreitet. Einer der Gründe hierfür ist – das zeigen die Resultate von Befragungen und Gruppendiskussionen – das mangelnde Vorstellungsvermögen der Mediziner, wie digitale Ansätze ganz konkret in die Arbeit eingebunden werden können und wie die tägliche Arbeit mit ihnen erfolgt.

Ursache Kompetenz-Mängel

Ursache hierfür ist vor allem die fehlende Medien- bzw. Technik- und Management-Kompetenz der Ärzte. Sie führt auch dazu, dass generelle Nutzen-Argumente nur auf eine geringe Resonanz stoßen, da sie für die Praxisinhaber aufgrund des fehlenden praktischen Bezugs zum größten Teil reine Theorie sind.

Der einfache Ausweg

Die Lösung zur Überwindung dieser Hürde sind Fallstudien, die die Überlegungen und Schritte demonstrieren, mit denen niedergelassene Kollegen Digital-Angebote implementiert haben. Ihre Verwendung

  • führt zu einer hohen Aufmerksamkeit, da direkte Parallelen zur eigenen Arbeit hergestellt werden können,
  • setzt die häufig „erlernten“ Negativ- und Abwehrargumente durch einen direkten Praxisbezug und vor allem durch Funktions-Nachweise außer Kraft,
  • erleichtert das Verständnis der grundlegenden Transformations-Vorteile aus der Bottom-Up-Sicht, die sich fast natürlich ergeben.

Voraussetzung der Wirkung ist jedoch, dass die Fallstudien authentische und glaubwürdige Beschreibungen der Funktionalität und Praktikabilität sind, in denen neben den Grundüberlegungen der Anwender u.a. auch über mögliche Probleme und berichtet wird. Nur so können die Fallberichte als Blaupausen verwendet werden.

Hilfsmittel Digitalisierungs-Zirkel

Wird mit dieser Technik gearbeitet, entfallen die meisten Widerstände und Hürden, die die Informations- und Verkaufsprozesses behindern. Besonders effizient sind sog. Digitalisierungs-Zirkel©. Hierbei handelt es sich um strukturierte Kleingruppen-Veranstaltungen, die sowohl online als auch real durchgeführt werden können und in denen konkrete Anwendungsfälle präsentiert und diskutiert werden. Die Fallstudien-Technik eignet sich darüber hinaus auch für die Kommunikations-Arbeit ärztlicher Standesorganisationen und Interessenverbände.

Roadmap für die Digitalisierung der Arztpraxis

Diese Publikation vermittelt auf der Basis der Erkenntnisse des Marktforschungs-Projektes „d-change©“ einen Einblick, was Digitalisierung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte tatsächlich bedeutet bzw. bedeuten kann, warum es sich lohnt, sich jetzt mit dem Thema zu beschäftigen und wie man als Praxisinhaber für seinen Praxisbetrieb ein passende Digital-Konzept vorbereiten kann. Zum E-Book…

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

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Thill, Klaus-Dieter: (Titel), IFABS: BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

Bildnachweis

©IFABS Photo-Edition, erhältlich bei EYEEM und GETTY IMAGES


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