Marktforschung zur Digitalisierung des Gesundheitswesens: Meist Erkenntnisse ohne Wert

Worum es geht

Eine Vielzahl von Marktforschung-Untersuchungen versucht, den Status und die Perspektiven der Transformation in den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens zu erkunden, doch nutzbare Erkenntnisse entstehen dabei kaum.

Bestätigung bereits bekannter Grundhaltungen

So sollen beispielsweise Haus- und Fachärzte in Befragungen meist angeben,

  • ob sie die Anwendung bestimmter Lösungen befürworten und sich vorstellen können, diese auch einzusetzen,
  • wie sie den möglichen Nutzen einschätzen,
  • welche Erwartungen sie an die Anbieter haben oder
  • welche Anwendung-Voraussetzungen existieren sollten.

Aber die Antworten können keine Klarheit schaffen, denn die wenigsten Ärzte kennen sich in der Materie aus und verfügen über entsprechende Erfahrungen. Die Antworten – und hierüber können auch ausgefeilte Diagramme und Tabellen nicht hinwegtäuschen – repräsentieren keine Fakten, sondern nur Erwartungen, Annahmen und persönliche Einschätzungen, die aber zur Genüge bekannt sind.

Die Marktforschung muss die Standard-Wege verlassen

Um substanzielle Inhalte für eine Akzeleration der Digitalisierung zu ermitteln, muss gefragt werden,

  • wie z. B. das die Transformation blockierende Know-how-Defizit aus Arztsicht beseitigt werden kann,
  • welche Informationen und Anwendungshilfen Praxisinhaber benötigen, um erste Digitalisierung-Angebote in ihren Betrieben einzusetzen oder
  • welche Nutzen-Kategorien für sie relevant sind.

Doch diese Angaben erhält man nicht mit Hilfe standardisierter Off- und Online-Umfragen, sondern muss persönliche Marktforschungstechniken einsetzen.

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©Klaus-Dieter Thill / IFABS

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Thill, Klaus-Dieter: (Titel), IFABS: BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

Bildnachweis

©IFABS Photo-Edition, erhältlich bei EYEEM und GETTY IMAGES


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