Marketing & Sales Prospects: Unterstützung von Haus- und Fachärzten bei der Patientenmanagement-Entwicklung mit Key Performance Indikatoren

Worum es geht

Ein zentraler Ansatzpunkt für die Zukunftsentwicklung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten im Healthcare-Bereich ist die Wandlung des gegenwärtigen Informations- und Service-Angebots für Ärzte in eine praxisbezogene Dienstleistung für das Unternehmen Arztpraxis. Ein Ansatzpunkt ist dabei die Unterstützung der medizinischen Ansprechpartner bei der Professionalisierung von Patientenbefragungen.

Patientenzufriedenheit im Wandel

Patientenbefragungen liefern Praxisteams nicht nur die Fakten für Stärken-Schwächen-Portfolios ihrer Tätigkeit, sondern können auch durch die Bildung von Key Performance Indikatoren (KPI) für die perspektivische Entwicklung der Leistungsqualität genutzt werden. Für die meisten Praxisteams ist die Durchführung von Patientenbefragungen jedoch eher eine lästige Pflicht, der man so selten wie nur möglich nachkommt, meist alle zwei Jahre. Doch in der heutigen Zeit ist diese Zeitspanne zwischen zwei Untersuchungen deutlich zu groß, denn die die Anforderungen und die Zufriedenheit von Patienten mit der Arbeit von Haus- und Fachärzten verändert sich viel schneller. Ein Beispiel sind Begriffe wie „Service“, „Bedienung“ oder „Komfort“, die inzwischen die Freitext-Angaben in Befragungen zunehmend dominieren und vor wenigen Jahren noch kaum zu finden waren.

Mit Kennziffern die Dynamik des Wandels erfassen

Den sich graduell vollziehenden Wandel können Praxisinhaber für ihre Betriebe am besten in jährlichen Befragungs-Wiederholungen und unter Einsatz von Benchmarking-Key Performance Indikatoren (BKPI) realistisch abbilden. BKPIs sind Kenngrößen, die durch den Vergleich der Patientenzufriedenheits-Angaben mit objektiven und repräsentativen Messgrößen entstehen. Ein solcher Indikator ist beispielsweise der Patienten Care Quality Score (PCQS), der die Betreuungsqualität aus dem Verhältnis von erzielter Zufriedenheit und Patienten-Anforderungen bestimmt. Der PCQS lässt sich für die Praxis-Gesamtleitung ermitteln, aber auch für einzelne Leistungsmerkmale.

Beispiel „Ärztliche Zuwendung“

Ermittelt man die Scores kontinuierlich im Zeitablauf und vergleicht sie, lassen sich Veränderungen in den Anforderungen, aber auch der Zufriedenheit direkt ablesen und bei der eigenen Arbeit berücksichtigen. So betrug vor drei Jahren der PCQS für das Leistungsmerkmal „Zuwendung des Arztes“ in der Fachgruppe „Dermatologen“ 67,2% (Optimum: 100%). Der aktuelle Wert liegt hingegen bei 56,7%. Ursächlich ist hierfür jedoch kein verändertes Verhalten der Ärzte, sondern eine gestiegene Anforderungshaltung der Patienten bei gleichzeitig gesunkener Zufriedenheit.

Einfach optimieren.

Marketing- und Vertriebs-Mitarbeiter, die Haus- und Fachärzte mit der BKPI-Technik unterstützen möchten, steht hierfür der Valetudo Check-up© „Praxismanagement“ zur Verfügung, ein validiertes System, das speziell für diesen Einsatz ausgerichtet ist und reibungslos in den Arbeitsalltag integriert werden kann (kein Schulungsbedarf, intuitive Anwendung, geringe zeitliche Belastung, auch mittels Direktwerbung und Social Media platzierbar, etc.).

Weiterführende Informationen

Die Informations-Seite zum Konzept…