Ambulante Medizin: Wie Haus- und Fachärzte ungenutzten Chancen und verdeckten Risikofaktoren ihrer Praxisführung identifizieren können

Worum es geht

Haus- und Fachärzte nutzen lediglich die Hälfte des Best Practice-Standards der Praxisführung, d. h. der Instrumente, Regelungen und Verhaltensweisen, die einen reibungslos funktionierenden Praxisbetrieb gewährleisten. Die negativen Auswirkungen dieser auch als Praxismanagement-Insuffizienz (PMI) bezeichnetet Situation verspüren Teams, Patienten und Kooperationspartner täglich. Und selbst in Betrieben, in denen akut keine Probleme wahrgenommen werden, existieren häufig Risikofaktoren, die schleichend ihr schädigendes Potenzial entfalten.

Die Praxisanalyse für alle

Um Praxis-Teams vor diesem Hintergrund zu ermöglichen,

  • ihre Praxisarbeit einfach, ohne größere Arbeitsbelastung und kostengünstig im Hinblick auf mögliche Risikofaktoren zu untersuchen und vor allem
  • ihre ungenutzten Möglichkeiten zu identifizieren,

wurde der Praxismanagement-Scanner© entwickelt:

  • das validierte Untersuchungsprinzip vergleicht die Praxisführungs-Situation des einzelnen Betriebs mit dem Best Practice- und zusätzlich mit dem Fachgruppen-Standard,
  • er visualisiert die Arbeit mit Hilfe prägnanter Indikatoren („das Praxismanagement auf einen Blick“) und
  • gibt Empfehlungen für die notwendigen und möglichen Veränderungen zur Stabilisierung bzw. Steigerung des Praxiserfolgs.

Objektiv und repräsentativ

Hierfür wird kein Praxisberater benötigt, der vor Ort in der Praxis alle Gegebenheiten überprüft, denn die Ermittlung der notwendigen Angaben erfolgt mit Hilfe speziell entwickelter Anamnese-Bogen (Arzt / Ärzte, MFA, Patienten). Aus der Verbindung mit modernster Datenerfassungs- und -auswertungstechnik resultiert so eine Preisstellung, die jedem Haus-und Facharzt die Durchführung einer Praxisanalyse ermöglicht. Gleichzeitig erhalten Praxisinhaber repräsentative und objektiven Analyse-Resultate, da ein Expertensystem mit mehr als 15.000 autorisierten Praxismanagement-Beschreibungen als Auswertungs-Basis dient. Das Ergebnis sind punktgenaue, detaillierte Praxis-Expertisen mit konkreten Aktionsplänen.

Wie eine Praxismanagement-Scanner©-Analyse abläuft

  • Die Analyse-Unterlagen stehen als Kopier- bzw. Druckvorlagen zusammen mit einer Anleitung im PDF-Format zum Download zur Verfügung.
  • Nach ihrer Bearbeitung – für den Arztbogen sind etwa 30 Minuten notwendig, für die MFA-Unterlage ca. 20 Minuten, ergänzt um eine Patientenbefragung, in die bis zu 100 Praxisbesucher integrierbar sind – werden die Unterlagen zur Auswertung eingeschickt.
  • Das Resultat der Datenauswertung inkl. Benchmarking-Vergleich ist ein umfassendes, leicht verständliches, etwa 50 Seiten umfassendes Praxis-Gutachten mit einer detaillierten Darstellung der Praxis-Situation und konkreten Handlungs-Empfehlungen. Ergänzt um ein Zertifikat zur Durchführung der Untersuchung wird es ebenfalls im PDF-Format per E-Mail an die Praxis geschickt.

Ein ausbaufähiger Ansatz

Optionale jährliche Folgeanalysen ermöglichen es Praxisteams, durch den Vergleich mit der vorhergegangenen Untersuchung die Qualität ihrer Arbeit im Zeitablauf zu verfolgen und zu steuern. Speziell die Benchmarking-Vergleiche helfen, die Praxistätigkeit in ihrer Ausrichtung an den Markt-Gegebenheiten und –Anforderungen auszurichten und zu entwickeln.

Auch für Arztnetze einsetzbar

Der Praxismanagement-Scanner© ist darüber hinaus auch zur Untersuchung und Optimierung von Netz-Strukturen geeignet. Hier unterstützt er nicht nur in der beschriebenen Form jede Mitglieds-Praxis, sondern durch eine Aggregation der anonymisierten Einzel-Resultate zu einem Gesamt-Ergebnis auch die Netz-Leitungen. Jede Mitglieds-Praxis erhält zudem in ihrem Gutachten einen dritten Benchmarking-Vergleich mit der Durchschnittsleistung aller Netz-Praxen.

Zu den Unterlagen…