Best Practices für die Unternehmer unter den Ärzten: Mit einer einfachen Kommunikations-Technik zeitliche Freiräume schaffen

Worum es geht

Eine High-Performance-Praxisleistung basiert auf einer Vielzahl kleiner Stellschrauben, die zu einem Plus an Qualität, Effizienz und Produktivität führen. Oftmals verbergen sich Möglichkeiten der Ablauf- und Arbeitsverbesserung in Vorgängen, die Praxis-Teams gar nicht beachten.

Aktiv statt passiv

Ein Beispiel ist die bei telefonischen Terminvereinbarungen von Medizinischen Fachangestellten häufig gestellte Frage: „Wann können / möchten Sie kommen?“. Im Sinne der Patientenorientierung ist das zunächst ein freundlicher Ansatz, aus organisatorischer Sicht jedoch nachteilig. Vergleicht man diese – passive – Frageform mit der – aktiven – Formulierung: „Ich kann Ihnen folgende Termine anbieten…“, verlaufen Telefonate mit konkreten Terminangeboten im Mittel 39 Sekunden kürzer, auf 100 Telefonate ergibt sich eine Stunde Zeitersparnis. Darüber hinaus empfinden Patienten die Angebotsform deutlich serviceorientierter und professioneller als die Nachfrage, gleichzeitig werden auf diese Weise praxisintern die Terminbelegung und damit die Arbeitszeitauslastung optimiert.

99 weitere Tipps zur Organisation von Arztpraxen

finden sich in dem E-Book:“100 Best Practice-Tipps für eine noch bessere Praxisorganisation“. Sie stammen zum größten Teil von niedergelassenen Ärzten, die ihre Betriebe Best Practice-orientiert entwickelt haben und werden ergänzt durch grundlegende, Organisations-fördernde Erkenntnisse aus Praxisanalysen. Alle Tipps vermitteln Anhaltspunkte, wie Praxis-Teams mit guter Organisation Zeit und Kosten sparen, die Produktivität erhöhen, eine bessere Arbeitsqualität (Stichwort: Work-Life-Balance) erreichen und insgesamt erfolgreicher sind.