Haus- und Fachärzte: Wie Praxismanagement-Betriebsvergleiche und Mindsets zusammenhängen

Worum es geht

Praxisinhaber, die Arbeitsüberlastung vermeiden oder beseitigen möchten, können das am besten durch eine parallele Veränderung der Bedingungen ihres Praxismanagements und der damit verbundenen Grundhaltungen erreichen.

Die Negativ-Spirale

Der Arbeitsalltag vieler Ärzte ist durch negative Aspekte wie dauerhaften Druck und Stress geprägt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Motivation, sondern auch auf die Gesundheit, sodass im Zeitablauf insgesamt die Leistungsfähigkeit sinkt. Bleiben derartige Zustände unverändert, wirken sie sich zwangsläufig auch auf Mitarbeiter und Patienten aus.

Ansatzpunkt Praxismanagement

Der Ansatzpunkt, um diesem Zustand präventiv entgegenzuwirken oder ihn zu beseitigen, ist zu allererst das Praxismanagements: je systematischer es angelegt ist und je reibungsloser es funktioniert, desto geringer ist die Gefahr dauerhafter negativer Auswirkungen. Voraussetzung ist eine synergistische Gestaltung aller zugehörigen Aktionsbereiche, von der Praxis-Planung über die Patientenbetreuung, Organisation, Zeitmanagement, Führung und Marketing bis hin zum Controlling.

Best Practice-Benchmarking

Wie sie aussehen muss, beschreibt der Best Practice-Standard der Praxisführung, ein fachgruppenübergreifender Katalog mit der Beschreibung aller notwendigen Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen. Durch den Abgleich der Praxismanagement-Konstellation einer Haus- oder Facharztpraxis mit dem Best Practice-Standard lässt sich einfach bestimmen, wo die Ansatzpunkte zur Vermeidung von Stress und Arbeitsdruck, aber auch zur Verbesserung von Effizienz und Produktivität liegen. Dieses Benchmarking kann sogar ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters durchgeführt werden. Es wird ergänzt um einen Fachgruppen-Vergleich, der zeigt, welches Management-Niveau nicht unterschritten werden sollte.

Der Betriebsvergleich unterstützt die Mindset-Bildung

Doch die Wirkung eines Betriebsvergleichs geht weit über die Fakten-Prüfung hinaus, denn

berufliches Wohlbefinden wird durch die Qualität der Arbeitsbedingungen und das hiermit verbundene Mindset bestimmt.

Die Ergebnisse von Interviews und Gruppendiskussionen mit Ärzten zeigen, dass sich die Denkweisen im Hinblick auf die Praxisführung oft nicht an Fakten orientieren, sondern auf Annahmen, Fehleinschätzungen und Vermutungen resultieren. Das ist kein Wunder, denn auf ihre Rolle als Unternehmer werden Mediziner nur unzureichend vorbereitet. Ein Betriebsvergleich

  • öffnet in diesem Zusammenhang den Blick für die entscheidende Bestimmungsfaktoren der Praxisarbeit,
  • schafft für die komplexen Zusammenhänge des Praxismanagements Transparenz und Orientierung und
  • fokussiert die Aufmerksamkeit auf die wichtigen Einflussfaktoren eines unbelasteten Arbeitsalltags, der dann die persönliche Leistungs-Intensität folgen kann, denn Praxisinhaber verlieren viel Energie für Unwichtiges,

Fazit

Ein Praxismanagement-Betriebsvergleich liefert nicht nur einen umfassenden Überblick der Stärken, Schwächen, Bedrohungen und Chancen sowie Verbesserungs-Möglichkeiten der Arbeit, sondern liefert auch die Entscheidungs-Grundsätze für eine gleichermaßen ergebnis- und wohlbefindenorientierte Praxisführung.

Briefing Paper mit detaillierten Informationen

Haus- und Fachärzte, die die Funktionsweise und Inhalte des Betriebsvergleichs sowie den Nutzen für ihre Betriebsführung näher kennenlernen möchten, steht hierfür ein ausführliches Briefing Paper zur Verfügung.