Unternehmerische Praxisführung: The Power of Feedback

Worum es geht

Für unternehmerisch orientierte Haus- und Fachärzte ist das Patienten-Feedback ein zentrales Instrument der Praxisentwicklung. Ganz im Gegensatz zu ihren Kolleginnen und Kollegen mit alternativen Praxisführungs-Konzepten ermitteln sie detailliert die Anforderungen ihrer Praxisbesucher, können die Dringlichkeit und die Tragweite von Veränderungen einordnen, die aus den gewonnenen Erkenntnissen resultieren und setzen sie konsequent um.

Die verdeckte Gefahr

Die Professionalität, mit der sich die Inhaber von High Performance-Praxen um das Thema „Patientenzufriedenheit“ kümmern, beginnt bereits bei der Auswahl der Befragungsmethode, mit der sie ihre Analysen durchführen. Die Schulnoten-Skalierung ist beispielsweise ein absolutes Tabu, da sie die Zufriedenheits-Realität der Patienten nicht adäquat abbildet.

Ebenso stellen sie bei negativen Resultaten die notwendigen Anpassungen nicht – wie sonst weit verbreitet – zurück, da sie die Schädigungswirkung unkorrigierter Defizite einschätzen können. Betriebsvergleiche zeigen, dass Abweichungen der in den Befragungen gewonnenen Patientenzufriedenheits-Scores vom Best Practice-Standard, die größer als 10% sind und ohne Intervention fortbestehen, mittelfristig zu deutlichen Patientenabwanderungen und Gewinn-Einbußen führen. Ergänzend ist es den Praxisinhabern zudem wichtig, Informationen zur Empfehlungsbereitschaft der Patienten, zur Patient Experience an den Touchpoints der Praxisleistung sowie die Gedanken der Praxisbesucher hinsichtlich der Praxis-Stärken, -Schwächen und Verbesserungs-Möglichkeiten einzuholen.

Gutachten zum Best Practice-Status

Haus- und Fachärzte, die nicht nur die Zufriedenheit ihrer Patienten realistisch erheben, sondern auch den Best Practice- und Fachgruppen-Status ihres gesamten Praxismanagements untersuchen und bei Bedarf optimieren möchten, steht hierfür der Valetudo Check-up© „Praxismanagement“ zur Verfügung. Das validierte System ermittelt ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters durchschnittlich knapp 40 Verbesserungsmöglichkeiten für die Praxisarbeit.