Medical mindshifting: Warum der USP für Haus- und Fachärzte so wichtig wird

Worum es geht

Bislang haben sich nur wenige Praxisinhaber um das Thema “Alleinstellungs-Merkmal”(Unique Selling Proposition, USP) für ihre Betriebe gekümmert. Doch die Dringlichkeit, hierzu eine klare Position zu besitzen und zu kommunizieren, ist deutlich gestiegen.

Verankerung in der Praxis-Strategie

Der USP des „Dienstleistungs-Unternehmens Arztpraxis“ ist untrennbar mit der Entscheidung über das Leistungsangebot und die Zielgruppen verbunden. Vier grundsätzliche Szenarien spielen hierbei eine Rolle: mit

  • dem bestehenden Leistungsangebot die bereits existierende(n) Zielgruppe(n) breiter / tiefer auszuschöpfen,
  • neuen Leistungen die bereits existierende(n) Target-Gruppe(n) anzusprechen,
  • dem bestehenden Leistungs-Portfolio neue Zielgruppen zu gewinnen oder mit
  • neuen Angeboten auch neue Personengruppen zu erschließen.

Die Gestaltung des USP muss dabei nicht zwangsläufig immer medizinisch-sachlich begründet sein. Es besteht etwa die Möglichkeit, seine Praxis emotional zu differenzieren und die besondere Patientenfreundlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Ebenso kannten sich aber auch auf einen regionalen Aspekt fokussieren oder verschiedene Ansätze kombinieren.

Welche Praxis benötigt einen USP?

Aber warum wird der USP zukünftig deutlich wichtiger? Fünf Gründe sprechen dafür:

  • man möchte gezielt Wunsch-Patienten anziehen und nicht undifferenziert arbeiten, ein Aspekt, den bislang die wenigsten Ärzte professionell umsetzen, der aber weitreichende Bedeutung für die Nachhaltigkeit des zukünftigen Praxis-Erfolges hat,
  • für Neugründungen, Übernahmen und Kooperationen ist die Festlegung des USP heute obligatorisch,
  • in Versorgungs-Regionen mit hohem Wettbewerb ist die Positionierung überlebensnotwendig,
  • im Kontext des MFA-Fachkräftemangels benötigt das eigene Praxis-Team eine Identifikations-Grundlage und
  • der USP hilft zudem bei der Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen.

Wie gut ist das Praxismanagement generell?

Der USP ist nur ein Baustein professioneller Praxisführung. Haus- und Fachärzte, die eine Gesamtsicht der Arbeitsqualität in ihrem Betrieb erhalten und bislang ungenutzte Verbesserungs-Möglichkeiten identifizieren möchten, können hierfür den Praxismanagement-Betriebsvergleich© nutzen.

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Krise in der Offizin: #Apotheken kündigen Mitarbeiter | APOTHEKE ADHOC

Die wirtschaftliche Situation zwingt Inhaber:innen zum Umdenken. Welche Dienstleistung kann man sich noch leisten? Der Rotstift wird in einzelnen Betrieben bereits angesetzt und trifft auch das Team. In einer Apotheke mussten zwei pharmazeutische Fachkräfte gehen, in einer anderen wurde ein Botenfahrer eingespart.
— Weiterlesen www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apothekenpraxis/krise-in-der-offizin-apotheken-kuendigen-mitarbeiter/

Mindshifting: why GPs and specialists need to focus more on the quality of practice organisation

Data, facts and instruments on the German health system

What it’s all about

Patients judge poor organisation as incompetence of the practice team, because well-functioning processes are expected to the same extent as good medicine. But in reality, the expectation is disappointed.

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Mastering the medical mindshift: Erfolgsfaktor Führung

Worum es geht

Für die Leistungsqualität einer Haus- oder Facharztpraxis entscheidende Faktoren wie das Engagement des Personals, seine Effizienz und Produktivität oder der Grad der Patientenorientierung werden maßgeblich durch die Professionalität der Führung bestimmt. Gerade bei diesem wichtigen Aktionsbereich schwächeln aber die meisten Praxisinhaber.

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Mastering the medical mindshift: Why a quality of care assessment is preferable to patient surveys

Data, facts and instruments on the German health system

What it’s all about

The “classic” patient survey is not able to provide teams in GP and specialist practices with realistic insights into the satisfaction of their practice visitors. Only an assessment of practice performance with eight building blocks, which can be carried out just as easily, provides the insights needed.

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Medical Mindshifting: Erfolgsprinzip „Unternehmerische Praxisführung“

Worum es geht

„Ich bin Mediziner und kein Geschäftsmann!“: niedergelassene Ärzte haben ein äußerst distantes Verhältnis zum Begriff „Betriebswirtschaft“. Das liegt vorwiegend an einem profunden Fehlverständnis, den die meisten assoziieren hiermit allein das Finanzmanagement („…darum kümmert sich mein Steuerberater…“) , eine primär monetär motivierte Medizin und / oder Forderungen nach einer rigorosen Ökonomisierung des Gesundheitswesens. Doch die Realität sieht anders aus.

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