Mastering the medical mindshift: Raus aus dem ärztlichen Zeit-Missmanagement

Worum es geht

Eine explorative Auswertung mehrerer hundert ärztlicher Dokumentationen zur Verwendung der Arbeitszeit macht deutlich, dass bis zu dreißig Prozent der eingesetzten Zeit-Ressourcen vollkommen unnötig verschwendet werden und substanzielle Gestaltungs-Freiräume existieren.

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Medical mindshifting: Warum der USP für Haus- und Fachärzte so wichtig wird

Worum es geht

Bislang haben sich nur wenige Praxisinhaber um das Thema “Alleinstellungs-Merkmal”(Unique Selling Proposition, USP) für ihre Betriebe gekümmert. Doch die Dringlichkeit, hierzu eine klare Position zu besitzen und zu kommunizieren, ist deutlich gestiegen.

Verankerung in der Praxis-Strategie

Der USP des „Dienstleistungs-Unternehmens Arztpraxis“ ist untrennbar mit der Entscheidung über das Leistungsangebot und die Zielgruppen verbunden. Vier grundsätzliche Szenarien spielen hierbei eine Rolle: mit

  • dem bestehenden Leistungsangebot die bereits existierende(n) Zielgruppe(n) breiter / tiefer auszuschöpfen,
  • neuen Leistungen die bereits existierende(n) Target-Gruppe(n) anzusprechen,
  • dem bestehenden Leistungs-Portfolio neue Zielgruppen zu gewinnen oder mit
  • neuen Angeboten auch neue Personengruppen zu erschließen.

Die Gestaltung des USP muss dabei nicht zwangsläufig immer medizinisch-sachlich begründet sein. Es besteht etwa die Möglichkeit, seine Praxis emotional zu differenzieren und die besondere Patientenfreundlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Ebenso kannten sich aber auch auf einen regionalen Aspekt fokussieren oder verschiedene Ansätze kombinieren.

Welche Praxis benötigt einen USP?

Aber warum wird der USP zukünftig deutlich wichtiger? Fünf Gründe sprechen dafür:

  • man möchte gezielt Wunsch-Patienten anziehen und nicht undifferenziert arbeiten, ein Aspekt, den bislang die wenigsten Ärzte professionell umsetzen, der aber weitreichende Bedeutung für die Nachhaltigkeit des zukünftigen Praxis-Erfolges hat,
  • für Neugründungen, Übernahmen und Kooperationen ist die Festlegung des USP heute obligatorisch,
  • in Versorgungs-Regionen mit hohem Wettbewerb ist die Positionierung überlebensnotwendig,
  • im Kontext des MFA-Fachkräftemangels benötigt das eigene Praxis-Team eine Identifikations-Grundlage und
  • der USP hilft zudem bei der Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen.

Wie gut ist das Praxismanagement generell?

Der USP ist nur ein Baustein professioneller Praxisführung. Haus- und Fachärzte, die eine Gesamtsicht der Arbeitsqualität in ihrem Betrieb erhalten und bislang ungenutzte Verbesserungs-Möglichkeiten identifizieren möchten, können hierfür den Praxismanagement-Betriebsvergleich© nutzen.

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Praxisführung im Wandel: Statt isolierter Parameter-Betrachtungen auch Wirkungsbeziehungen analysieren

Worum es geht

Praxismanagement-Betriebsvergleiche sind nicht nur in der Lage, Kennziffern zur Qualität der Praxisführung (Key Performance-Indikatoren, KPI) zu ermitteln, sondern auch Wirkungszusammenhänge. Ein Beispiel.

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Mastering the medical mindshift: Optimierung der Praxismanagement-Qualität in Arztnetzen

Worum es geht

Die Leistungsfähigkeit von Arztnetzen für eine optimierte Patienten-Versorgung wird maßgeblich durch die Praxismanagement-Qualität der Mitglieder bestimmt. In diesem Bereich bestehen jedoch noch deutliche Leistungs-Reserven. Zwei Indikatoren helfen Netz-Leitungen, ihre Kooperationen entsprechend zu entwickeln.

Die Netz-Performance hängt von der Praxismanagement-Qualität der Mitglieder ab

Praxis-Netze verfolgen im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung der Patienten das Ziel, eine möglichst hohe medizinische Qualität durch eine optimierte Betreuung, Kooperation und Kommunikation zu gewährleisten. Aber nicht die Tatsache allein, Mitglied eines Netzes zu sein, trägt zu einer insgesamt qualitativ hochwertigen Patienten-Versorgung bei, sondern vor allem die in den einzelnen Betrieben eingesetzten Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen der Praxisführung. Je mehr diese dem Best Practice-Standard entsprechen, der einen reibungslosen Praxisbetrieb gewährleistet, desto besser gelingt der Transfer der medizinischen Kompetenz und Leistungen in die Betreuung der Patienten. Der Grad der Umsetzung dieses Standards bestimmt darüber hinaus auf Arzpraxis-Einzelebene die Ausprägung von Arbeitsmotivation, Patientenzufriedenheit, Effizienz, Produktivität und wirtschaftlichem Erfolg.

Netz-Steuerung mit zwei Kennziffern

Der Umsetzung-Grad des Best Practice-Standards lässt sich in Arztpraxen mit einem einfachen, Fragebogen-gestützten Verfahren umaufwendig ermitteln. Hieraus wird je Mitglied der Key Performance Indikator „Best Practice Performance-Score“ (BPS) ermittelt. Netz-Leitungen liefert er zwei strategisch relevante Steuerungs-Informationen:

  • die – anonymisierte – Verteilung der Praxismanagement-Performance Scores der einzelnen Mitglieds-Praxen, aus denen Streuung und Richtung der Verteilung ablesbar sind sowie
  • der aus den Einzelergebnissen der Mitglieds-Praxen ermittelte Netz-Performance Score, der die Praxismanagement-Leistungsfähigkeit des Netzes insgesamt charakterisiert und mit dem Durchschnittswert von Netzen generell verglichen werden kann.

Auf diese Weise erhält die Netzleitung einen Überblick der bislang ungenutzten Chancen für die Praxismanagement-Entwicklung des Verbundes.

Deutlicher Handlungsbedarf

Insgesamt werden in Praxisbetrieben von Arztnetzen – über alle Fachgruppen und Praxisformen bzw. –größen betrachtet – durchschnittlich

  • nur 59% der für ein reibungslos funktionierendes Praxismanagement notwendigen Regelungen, Verhaltensweisen und Instrumente eingesetzt,
  • die hieraus resultierende Patientenzufriedenheit erfüllt 67% (Praxen ohne Netz-Zugehörigkeit: 61%) der Anforderungen und Wünsche.

Gleichzeitig beträgt der durchschnittliche Abstand der Mitglieds-Praxis mit dem niedrigsten Best Practice-Score zu der mit dem höchsten Wert im Mittel 47,3%. Mit den Resultaten der Analyse wird jedes Netzmitglied in die Lage versetzt, die bislang ungenutzten Möglichkeiten seines Praxismanagements zu identifizieren und zu nutzen, im Mittel handelt es sich um knapp 40 Ansatzpunkte.

Perspektive Entwicklung-Chancen

Aus den anonymisierten Performance-Angaben der Netz-Mitglieder erschließt sich direkt der für das Netz notwendige Praxismanagement-Entwicklungbedarf, der über entsprechende Angebote zielgerichtet umgesetzt werden kann. So beeinflusst unter anderem die Qualität des Praxismanagement-Aktionsbereiches „Organisation“ maßgeblich die mögliche Betreuungs- und Zuwendungsintensität, aber auch die Kooperation mit internen und externen Netzpartnern. Ebenso bestimmt die Art der Patienten-Kommunikation, ein weiterer Aktionsbereich, den Grad der realisierbaren Adhärenz-Förderung und damit einen wesentlichen Teil des medizinischen Erfolges.

Weiterführende Informationen

liefert das White Paper:“ Praxis- und Patientenzufriedenheits-Management in Arztnetzen“.

Zum Download des White Papers…

Mastering the medical mindshift: Bis zu einem Drittel der Arbeitszeit wird verschwendet

Worum es geht

Effizienz und Produktivität sind – wie Praxismanagement-Betriebsvergleiche und Arbeitsanalysen zeigen – in vielen Haus- und Facharztpraxen aufgrund von Fehljustierungen der Praxisführung nur unterdurchschnittlich ausgebildet.

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Professionell, leicht umsetzbar und erfolgsbestimmend: Das Teamwork-Assessment für Haus- und Facharztpraxen

Worum es geht

Ein agiles und teambasiertes Praxismanagement versetzt Arztpraxen in die Lage, den Veränderungen und Herausforderungen der Gesundheitsversorgung souverän begegnen zu können. Doch leider arbeiten in den wenigsten Betrieben echte Teams.

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Mindshifting: Warum Haus- und Fachärzte sich mehr auf die Qualität der Praxis-Organisation fokussieren müssen

Worum es geht

Patienten werten schlechte Organisation als Unfähigkeit des Praxisteams, denn reibungslos funktionierende Abläufe werden in gleichem Umfang erwartet wie gute Medizin. Doch in der Realität wird die Erwartung enttäuscht.

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Mastering the medical mindshift: Warum ein Assessment der Betreuungsqualität einer Patientenbefragung vorzuziehen ist

Worum es geht

Die „klassische“ Patientenbefragung ist nicht in der Lage, den Teams in Haus- und Facharztpraxen realistische Einblicke in die Zufriedenheit ihrer Praxisbesucher zu liefern. Erst ein Assessment der Praxisleistung mit acht Bausteinen, das ebenso unaufwendig durchzuführen ist, liefert die benötigten Erkenntnisse.

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