Continue reading “Warum digitalisierte Haus- und Facharztpraxen nicht weniger organisatorische Referenzinformationen benötigen, sondern mehr”Digitalisierung verändert Abläufe, über ihre organisatorische Qualität sagt das zunächst wenig aus
Tag: Organisations-Referenzvergleich
Haus- und Fachärzte: Externe Veränderungen und organisatorische Referenzinformationen
Warum sich mit den Rahmenbedingungen auch die Einordnung der Praxisorganisation verändert
Niedergelassene Ärzte sind an Veränderungen gewöhnt. Neue gesetzliche Vorgaben, Anpassungen der Vergütung, Digitalisierung, veränderte Dokumentationspflichten, neue Kommunikationswege, Fachkräftemangel oder ein anderes Inanspruchnahmeverhalten der Patienten gehören inzwischen zum Praxisalltag. Manche Veränderungen erfolgen schrittweise, andere verlangen innerhalb kurzer Zeit organisatorische Anpassungen.
Für die Praxisführung stellt sich dabei regelmäßig eine sehr konkrete Frage: Wie lassen sich neue Anforderungen in die vorhandene Organisation integrieren, ohne dass die medizinische Arbeit unnötig belastet wird?
Continue reading “Haus- und Fachärzte: Externe Veränderungen und organisatorische Referenzinformationen”Standardisierte Erhebung im Organisations-Referenzvergleich: Durchführung, Aufwand und Aussagegrundlage
Wer von einer Untersuchung der Praxisorganisation hört, verbindet damit schnell einen gewissen Aufwand. Termine müssen abgestimmt, Gespräche geführt, Abläufe erläutert oder Beobachtungen während des Praxisbetriebs ermöglicht werden. Für niedergelassene Ärzte ist das nicht nur eine Frage der Zeit. Jede zusätzliche Aktivität, die während der Sprechstunde in die Praxis eingreift, verändert zumindest vorübergehend genau den Alltag, der eigentlich betrachtet werden soll.
Der Organisations-Referenzvergleich (ORV) geht deshalb einen anderen Weg. Die Erhebung erfolgt ohne Vor-Ort-Termin mithilfe standardisierter Erhebungsunterlagen.
Continue reading “Standardisierte Erhebung im Organisations-Referenzvergleich: Durchführung, Aufwand und Aussagegrundlage”Haus- und Fachärzte: Drei Perspektiven auf die Praxisorganisation
Warum Arzt, MFA und Patienten unterschiedliche Referenzinformationen liefern
Ein Praxisinhaber kennt seine Praxis. Er kennt die Abläufe, die Mitarbeiterinnen, die wiederkehrenden Belastungssituationen und die organisatorischen Entscheidungen, auf denen der Praxisalltag beruht. Würde man ausschließlich danach fragen, wer die umfassendste Kenntnis der Praxis besitzt, wäre die Antwort deshalb eindeutig.
Für eine organisatorische Referenzbetrachtung reicht diese Kenntnis dennoch nicht aus. Nicht weil die Einschätzung des Praxisinhabers unzutreffend wäre, sondern weil Organisation an verschiedenen Stellen unterschiedlich in Erscheinung tritt.
Continue reading “Haus- und Fachärzte: Drei Perspektiven auf die Praxisorganisation”Objektive Referenzinformationen in der Praxisorganisation: Grundlagen, Nutzen und Anwendung für Haus- und Facharztpraxen
Ärztliche Erfahrung ist unverzichtbar. Dennoch gehört es zum medizinischen Selbstverständnis, persönliche Einschätzungen durch objektive Befunde und Referenzinformationen zu ergänzen. Warum sollte dieses Prinzip an der Organisation der eigenen Praxis enden?
Continue reading “Objektive Referenzinformationen in der Praxisorganisation: Grundlagen, Nutzen und Anwendung für Haus- und Facharztpraxen”Haus- und Fachärzte: Der Fachgruppenvergleich in der Praxisorganisation
Was der Vergleich mit anderen Haus- und Facharztpraxen zusätzlich zeigt
Wer eine Arztpraxis führt, kennt die eigene Organisation sehr genau. Was Praxisinhaber dagegen kaum kennen können, ist die Organisation anderer Praxen. Über einzelne Gespräche mit Kollegen entstehen Eindrücke, gelegentlich werden Erfahrungen ausgetauscht. Ein systematischer Einblick bleibt jedoch selten. Schon deshalb ist es schwierig einzuschätzen, ob bestimmte organisatorische Regelungen in der eigenen Praxis eher üblich, überdurchschnittlich ausgeprägt oder in vergleichbaren Praxen deutlich weiter verbreitet sind.
Continue reading “Haus- und Fachärzte: Der Fachgruppenvergleich in der Praxisorganisation”Der Best-Practice-Referenzstandard für die Praxisorganisation
Grundlage und Nutzen für die organisatorische Einordnung
Praxisinhaber verfügen über ein ausgeprägtes Erfahrungswissen zur eigenen Organisation. Sie wissen, wie Termine gesteuert werden, welche Abläufe sich bewährt haben und an welchen Stellen im Alltag besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist. Dieses Wissen ist für die Führung einer Praxis unverzichtbar.
Was aus der täglichen Erfahrung allein jedoch nicht entstehen kann, ist eine externe Referenz. Die Frage, ob eine organisatorische Regelung in der eigenen Praxis funktioniert, lässt sich im Alltag meist gut beantworten. Eine andere Frage ist, wie die Praxis im Verhältnis zu übergeordneten Vergleichsmaßstäben einzuordnen ist. Genau dafür werden Referenzinformationen benötigt.
Continue reading “Der Best-Practice-Referenzstandard für die Praxisorganisation”Wann Erfahrung allein zum Risiko wird
Kaum jemand kennt eine Arztpraxis besser als ihre Inhaberin oder ihr Inhaber. Über Jahre entsteht ein sehr genaues Bild der eigenen Organisation. Man weiß, welche Abläufe verlässlich funktionieren, wo regelmäßig Rückfragen entstehen, welche Mitarbeiterinnen bestimmte Situationen besonders gut auffangen und an welchen Stellen im Tagesverlauf erfahrungsgemäß Engpässe auftreten. Dieses Wissen ist konkret, praxisnah und für die tägliche Steuerung unverzichtbar.
Gerade diese Vertrautheit hat allerdings eine Besonderheit. Was über lange Zeit funktioniert, wird irgendwann selbstverständlich. Abläufe werden nicht mehr jedes Mal neu betrachtet, sondern vorausgesetzt. Zuständigkeiten, Informationswege oder Reaktionsmuster verlieren dadurch nichts von ihrer Bedeutung, sie treten nur aus der bewussten Wahrnehmung zurück. Das ist kein spezifisches Problem von Arztpraxen. Es ist eine typische Folge routinisierten Handelns in komplexen Systemen.
Continue reading “Wann Erfahrung allein zum Risiko wird”Referenzinformationen für organisatorische Entscheidungen in der Arztpraxis
Ärztinnen und Ärzte treffen nicht nur medizinische Entscheidungen. Wer eine Praxis führt, entscheidet täglich auch über Termine, Aufgabenverteilungen, Informationswege, Vertretungsregelungen, Personalfragen, Patientenkontakte und den Einsatz begrenzter zeitlicher Ressourcen. Vieles davon geschieht nebenbei, oft unter erheblichem Zeitdruck. Organisatorische Entscheidungen erscheinen deshalb selten als eigener Entscheidungsbereich. Sie entstehen während der Arbeit und werden unmittelbar in den Praxisalltag eingebaut.
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